Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
heute möchte ich euch ein wichtiges Update zur Verwendung eurer Spenden geben – und vor allem ein riesiges Dankeschön sagen.
Viele von euch haben mich gefragt, wie sichergestellt wird, dass das Geld wirklich bei den Ärmsten ankommt. Mir war von Anfang an eines wichtig: Transparenz und direkte Hilfe. Deshalb gibt es bei diesem Projekt keine bürokratischen Umwege. Ich bringe die Spenden 1:1 direkt zu den bedürftigsten Familien hier im Dorf. Es gibt keine Zwischenhändler, keine Verwaltungsgebühren – nur die Hilfe, die direkt in den Händen der Menschen landet, die sie am dringendsten benötigen.
In den Gesprächen mit diesen Familien spüre ich oft eine große Resignation. Viele hatten die Hoffnung längst aufgegeben, dass sich ihre Lebensumstände jemals zum Besseren wenden könnten. Sie fühlten sich vom Rest der Welt vergessen.
Dass ich als weiße Frau hier bin, ist für viele mehr als nur ein Besuch. Mein Erscheinen hier, mein Handeln und meine Anwesenheit vor Ort werden als ein starkes Signal wahrgenommen: „Wir sind nicht vergessen.“ Oft höre ich, dass ich für diese Familien zu einem Symbol für eine Hoffnung geworden bin, die sie selbst vor langer Zeit begraben hatten.
Diese Rolle erfüllt mich mit Demut. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese Brücke zu sein. Wenn ich den Familien das Geld persönlich übergebe, sehe ich nicht nur die finanzielle Erleichterung, sondern ich sehe, wie sich der Blick dieser Menschen verändert – von Hoffnungslosigkeit hin zu einem neuen Glauben daran, dass es jemanden gibt, der sie sieht und der an ihrer Seite steht.
Danke, dass ihr mir das Vertrauen schenkt, eure Spenden so unmittelbar und effektiv einzusetzen. Ihr ermöglicht mir nicht nur die Hilfe, sondern ihr seid die Grundlage für dieses Vertrauen, das wir hier gemeinsam aufbauen.
Ich bleibe dran und werde euch weiterhin berichten, wie wir jeden Cent direkt in die Verbesserung der Lebensqualität investieren.
In tiefer Dankbarkeit,
Annette Nielebock