- J
- J
Hallo, ich heiße Oscar Chyra, bin gerade mit meinem Abitur fertig und mache mich im September auf den Weg nach Namibia. Aber wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, ein Jahr in Namibia zu verbringen?
Das Ganze hat schon 2022 begonnen, als ich mich entschieden habe, ein Jahr in den USA zu leben. In dieser Zeit hat sich viel in mir verändert. Ich hatte schon immer den Wunsch, Neues zu erleben, andere Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen, neue Perspektiven zu entdecken. Dieses Jahr hat meine Neugier auf die Welt noch verstärkt. Gleichzeitig wurde mir aber auch bewusst, wie privilegiert ich bin: Nicht jeder hat die Möglichkeit, ein Jahr im Ausland zu verbringen und solche Erfahrungen zu sammeln.
Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich wollte eine Möglichkeit finden, weiterhin die Welt zu entdecken, aber auf eine Weise, die über reines Reisen hinausgeht. Etwas, das auf Austausch basiert, auf Lernen in beide Richtungen. So bin ich auf das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Programm weltwärts gestoßen.
Aber was ist Weltwärts überhaupt? Weltwärts ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, der jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren die Chance gibt, für mehrere Monate in Ländern des Globalen Südens in Projekten mitzuarbeiten. Im Zentrum steht dabei nicht das „Helfen“, sondern das gemeinsame Lernen: interkultureller Austausch, Einblicke in globale Zusammenhänge und persönliche Weiterentwicklung. Die Erfahrungen, die man dabei macht, erweitern nicht nur den eigenen Horizont, sondern fördern auch gegenseitiges Verständnis und Respekt.
Nun fragt ihr euch vielleicht, was ich in Namibia machen werde und wieso ich mich dafür entschieden habe. Ich werde auf einer ökologischen Farm 250km südlich von Windhoek arbeiten, die sich als Ziel vorgenommen hat ökologische und nachhaltige Landwirtschaft in Namibia zu fördern. Dabei werden meine Aufgaben sehr vielfältig sein von Unkraut jäten über Stallarbeit bis zur Zaun Reparatur. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich es schon immer wissen wollte, wie es ist auf einer Farm zu leben. Als Kind habe ich sehr viel Zeit in der Natur oder auf einem Pferdehof verbracht und war nie scheu mit anzupacken. Eins meiner ersten Jobs war als Erntehelfer auf dem Hof Ligges, diese Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. All diese Sachen haben schließ endlich dazu geführt, dass ich mir gedacht habe, dass dieses Projekt wie gemacht für mich ist.
Diese Reise kann ich aber nur mit deiner Unterstützung antreten. Du fragst dich warum? Alle weltwärts-Freiwilligen sind verpflichtet, einen Teil der Programmkosten selbst über Spenden zu finanzieren, konkret sind das 25 %, also rund 3.000 Euro. Mir ist bewusst, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, so ein Vorhaben zu unterstützen. Trotzdem möchte ich dich herzlich bitten, mich auf diesem Weg mit einer Spende zu begleiten. Jeder Beitrag zählt – ob groß oder klein.
ihr könnt mein Freiwilligendienst auf Instagram verfolgen: oscar.in.namibia



