Warum ist Philip jämmerlich zerbrochen?

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Warum ist Philip jämmerlich zerbrochen?

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Für Philip. Für Robin. Für alle Kinder, die keine Stimme haben.

Hallo, mein Name ist Thomas.
Ich sammle Spenden, um die Umstände aufzuklären, die dazu geführt haben, dass Philip Hintze mit nur 21 Jahren an seinem Leben zerbrochen ist – und um Kindern und Jugendlichen zu helfen, die psychischer, religiöser und spiritueller Gewalt ausgesetzt sind.

Die Bilder zeigen Philip, wie er Momente des Glücks im Umfeld seiner väterlichen Herkunftsfamilie erlebt. Doch diese glücklichen Augenblicke standen im krassen Gegensatz zu dem, was er über viele Jahre in seinem Alltag ertragen musste.
Nach der Trennung seiner Eltern im Jahr 2013 verlor Philip Schritt für Schritt den Kontakt zu seinem Vater – nicht, weil er es wollte, sondern weil seine Mutter den leiblichen Vater vor den Kindern dauerhaft abwertete und schlecht machte. Aus einem Vater wurde so ein „entsorgter Vater“, aus einem Kind – emotional – ein Halbwaise.
Diese Form von systematischer Abwertung und Kontaktabbruch ist nichts anderes als jahrelange psychische Gewalt durch Eltern-Kind-Entfremdung.

Parallel dazu erlebte Philip religiösen und spirituellen Missbrauch: rigide Vorschriften, starre Glaubensregeln, eine Atmosphäre der Angst statt von Liebe.

„Wenn du selbst Musik produzierst, ziehst du einen Fluch auf unsere Familie und öffnest dem Teufel Tür und Tor…“
Mit solchen Aussagen wurde Philip in seiner Selbstenfaltung massiv eingeschränkt. Kreativität und Entwicklung wurden unterdrückt, statt gefördert.

„Dein Vater, der hässliche Hurensohn…“
So schildert Philip auf gesicherten Tonaufnahmen die Worte seines Stiefvaters. Philip beschreibt, dass er seinen Vater deshalb über Jahre ignorieren „musste“.

Im Jahr 2018 riss der Kontakt zu seinem leiblichen Vater im Strudel des Loyalitätskonfliktes schließlich komplett ab – ungewollt von Philip und seinem Vater.
Im Dezember 2022 fasste Philip all seinen Mut zusammen, flüchtete aus dem Haushalt seiner Mutter und seines Stiefvaters und suchte eigenständig den Weg zurück zu seinem Vater.
Sein Vater empfing ihn mit offenen Armen. Es hätte ein neues, hoffnungsvolles Kapitel werden können.
Doch im April 2024 nahm sich Philip das Leben.

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Warum wir jetzt kämpfen müssen

Ein renommierter psychologischer Forensiker und Kinderpsychologe unterstützt unsere Familie fachlich bei der Aufarbeitung. Seine Einschätzung: Die psychische, religiöse und spirituelle Gewalt, die Philip erlebt hat, muss klar benannt werden können.
Als die Mutter und der Stiefvater mit dieser fachlichen Stellungnahme konfrontiert werden, reagiert der Stiefvater – ein Unternehmer in einem „christlichen Unternehmerumfeld“ – mit einer Klage in der Schweiz.

Er sieht seine Ehre und Persönlichkeit durch die fachliche Einschätzung verletzt. Ziel der Klage ist, zu verhindern, dass das Ausmaß der Gewalt, die Philip erlitten hat, öffentlich benannt werden darf.

Während der Stiefvater vor allem um seinen Ruf fürchtet, ringt unsere Familie mit dem Verlust eines Sohnes, Enkels, Cousins und Neffen. Und wir bangen um Philips jüngeren Bruder Robin, der noch immer im selben destruktiven System lebt. Die Sorge um ihn ist übergroß.
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Philips letzter Wunsch – unser Auftrag

In seinem Testament hat Philip ausdrücklich verfügt, dass Menschen geholfen werden soll, die wie er Opfer schwerer religiöser und spiritueller Gewalt geworden sind.
Aus Respekt vor ihm und aus Verantwortung gegenüber anderen Betroffenen können wir nicht schweigen.
Es gibt darüber hinaus einen gesellschaftlichen Auftrag: Wir müssen über religiöse, spirituelle und psychische Gewalt sprechen können.
Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – in welcher Form auch immer – ist nicht verhandelbar.

Im konkreten Fall bedeutet das:
Die jahrelange Gewalt gegen Philip, die mutmaßlich zu seinen Suizidgedanken und schließlich zu seinem Tod beigetragen hat, muss vor einem ordentlichen Gericht benannt und aufgearbeitet werden dürfen.
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Wofür wir Ihre Unterstützung brauchen

Da der Stiefvater in der Schweiz lebt und dort klagt, sind die Rechtskosten extrem hoch.
Die leibliche Familie kann diese Kosten nicht alleine tragen.

Ihre Spende hilft dabei,
• die Aufklärung der jahrelangen psychischen, religiösen und spirituellen Gewalt an Philip vor Gericht zu verteidigen,
• Robin zu schützen, der noch im selben Umfeld lebt,
• und langfristig dazu beizutragen, dass unsere Gesellschaft sensibler und wehrhafter gegenüber dieser Form von Gewalt wird.

Am Ende geht es nicht nur um Gerechtigkeit für Philip,
sondern darum, dass anderen Kindern und Jugendlichen dieses Leid erspart bleibt.
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Bitte unterstützen Sie uns – für Philip, für Robin und für all die Kinder, die keine Stimme haben.

Jeder Beitrag hilft, egal in welcher Höhe.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
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Wegen der übergeordneten gesellschaftlichen Bedeutung des Themas suche ich auch nach einen Medium (Print, Bild, Ton) mit dem Mut und der Professionalität über ein kritisches Thema zu berichten.

Organizer

Thomas Hintze
Organizer
Salem, Baden-Württemberg
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