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Unterstützung für Early Life Care
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Hallo, mein Name ist Christina Irresberger. Ich bin Ärztin in Salzburg und versorge v.a. junge Familien mit ihren Neugeborenen. Nebenbei arbeite ich am Aufbau von Early Life Care mit.
Early Life Care widmet sich seit zehn Jahren der Förderung von Gesundheit, Entwicklung und Chancengerechtigkeit in der frühen Lebensphase von Geburt, Schwangerschaft und den ersten Lebensjahren. Durch die weltweit einzigartige Verbindung von Forschung, universitärer Weiterbildung und praktischer Umsetzung entwickeln wir innovative Ansätze zur Unterstützung von Kindern, Familien und Fachkräften, die Familien am Lebensbeginn begleiten.
Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der jedes Kind von Beginn an die bestmöglichen Entwicklungs- und Gesundheitschancen erhält und Familien durch einfühlsame und kompetente Fachkräfte und wirksame Unterstützungsangebote gestärkt werden.
Um unsere Lehr- und Forschungsaktivitäten aufrechterhalten zu können, besteht insbesondere gerade ein dringender Bedarf zur Sicherung unserer Räumlichkeiten. Die Finanzierung unserer Labor- und Büroräumlichkeiten ist eine zentrale Voraussetzung für unsere Arbeit. Die jährlichen Mietkosten betragen rund 30.000 Euro (wobei uns bereits die Hälfte extrem unterstützen würde).
Mit der Geburt meiner ersten Tochter (ein absolutes Wunschkind) hat sich für mich 2015 alles verändert. Bereits die Geburt verlief völlig anders als erwartet und war für mich leider ein recht traumatisches Ereignis. Die erste Zeit mit Baby war geprägt von extremer Unsicherheit, großen Ängsten und unglaublicher Erschöpfung, obwohl ich in der privilegierten Lage war, eine wundervolle unterstützende Familie und Freunde sowie ausreichend finanzielle Mittel zu haben und am aller wichtigsten ein gesundes Kind! Extremer Schlafmangel, Stillprobleme kombiniert mit dem Gefühl als Mutter zu Versagen - da ich mein Kind nicht ausreichend Stillen und Verstehen konnte (so fühlte es sich für mich an) - wurden meine Ängste immer größer bis es soweit kam, dass ich nach ca einem Jahr mein Kind nicht mehr ausreichend versorgen konnte. Ich hatte extrem an Gewicht verloren, konnte nicht mehr essen, hatte keinerlei Kraft den Alltag zu meistern und mich an meinem Kind zu erfreuen. Ich suchte bereits nach Hilfe, aber das, was ich gebraucht hätte, konnte ich nicht finden. Während meine Tochter durch die Hilfe meiner engsten Familie versorgt wurde, versuchte ich mit externer ambulanter Hilfe, aus der Erschöpfungsdepression wieder herauszukommen. Die ambulante medikatmentöse Einstellung verlief leider nicht so wie gewünscht, so dass ich schlußendlich in die Klinik ging, um endlich wieder für mein Kind da sein zu können. Ich hatte großes Glück, dass ich rasch stationär aufgenommen und mich auch rasch stabilisieren konnte. Nach einem kurzen stationären Aufenthalt sowie weiterführender Medikation und Gesprächstherapie und viel familiärer Unterstützung konnte ich wieder zu meiner Familie und mein Kind versorgen.
Mir ist durchaus bewußt, dass es viel schlimmere Fälle gibt als mich und ich sehr viel Glück im Leben hatte und habe. Gerade deshalb möchte ich Familien unterstützen, die weniger Unterstützung haben, finanziell oder in welcher Form auch immer.
Ich würde mir wünschen, dass wir als Gesellschaft in Zukunft besser auf unsere Mütter und Familien aufpassen, diese möglichst frühzeitig unterstützen und begleiten, um solche bzw. schlimmere Verläufe, verhindern zu können.
Genau dies tut Early Life Care und daher ist es mir so wichtig, dass das Institut die Möglichkeit hat, diese wertvolle Arbeit und Forschung weiterführen zu können. Damit Early Life Care eine Adresse hat, in der sich Fachkräfte treffen und austauschen, aber auch fortbilden können. In der Eltern an Studien und Workshops teilnehmen können und ihr Wissen erweitern können und in der Forschung gelebt und in die Praxis übertragen werden kann.
Ich freue mich sehr über jede Unterstützung und bin dankbar für jede Spende.
