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Update [Februar/2026]: 20.000 € erreicht – danke! Wir erhöhen das Spendenziel auf 40.000 €
Liebe Unterstützer*innen,
dank eurer großen Solidarität haben wir unser ursprüngliches Spendenziel von 20.000 € erreicht.
Dafür danken wir euch von Herzen! <3
Diese Unterstützung hilft uns ganz konkret dabei, laufende Kosten unserer Beratungsstelle zu decken und unsere Arbeit für Gewaltbetroffene nach Flucht oder Migration fortzuführen.
Leider hat sich unsere finanzielle Situation seitdem nicht entspannt.
Nachdem uns im vergangenen Jahr die Fördermittel für unser Projekt zu häuslicher Gewalt weggebrochen sind, haben wir die Finanzierung einer halben Stelle aus eigenen Mitteln aufgefangen, um die Beratung nicht abbrechen zu müssen. Diese Entscheidung hat ein großes Finanzloch hinterlassen. Gleichzeitig ist die Finanzierung des Projekts, das jährlich etwa 200 Betroffene begleitet, ohnehin jedes Jahr aufs Neue unsicher.
Hinzu kommen die steigenden Kosten für die Notfallhilfe. Das sind Gelder, mit denen wir den Beratungsnehmenden ermöglichen kurzfristig unterzukommen, Lebensmittel und Hygieneartikel für sich und ihre Kinder zu kaufen oder aber lebensnotwendige Anwaltskosten zu bezahlen. Wie im letzten Jahr auch nimmt der Beratungsbedarf weiter zu.
Deshalb haben wir uns entschieden, das Spendenziel auf 40.000 € zu erhöhen.
Die zusätzlichen 20.000 € ermöglichen es uns, unsere Arbeit auch 2026 aufrechtzuerhalten und auszubauen und eine Grundlage für 2027 zu schaffen.
Mit eurer Unterstützung können wir:
• Beratungsstunden absichern
• Dolmetsch- und Sprachmittlungskosten finanzieren
• unsere Mitarbeiter*innen entlasten, damit wir keine Beratungssuchenden mehr abweisen müssen
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Wer wir sind
Wir, das Team von agisra e.V., setzen uns als Migrant*innenselbstorganisation seit 1993 für die Rechte von Menschen nach Flucht und Migration in Köln ein, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind.
Als autonome feministische Beratungsstelle beraten wir unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus, Religion, Behinderung, sexueller Orientierung oder Sprachkenntnissen.
Wir sind eine Fachberatungsstelle zu u. a.:
• Menschenhandel
• weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C)
• Zwangsverheiratung
• häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt sowie zu aufenthaltsrechtlichen Fragen.
Unsere Ratsuchenden haben häufig schwere Gewalt im Herkunftsland, auf der Flucht und/oder in Deutschland erlebt. Viele sind alleinerziehende Mütter, die alles daransetzen, ihre Kinder vor Gewalt zu schützen. Ein häufiges Anliegen ist z. B. die Sorge betroffener Mütter, dass ihre Kinder von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht sind.
In unserer Notfallsprechstunde wenden sich zudem immer mehr von Menschenhandel betroffene Personen an uns. Die Zahlen steigen seit Jahren kontinuierlich.
Durch unser vielfältiges Team können wir Beratung in rund 15 Sprachen anbieten; bei Bedarf arbeiten wir mit Dolmetscher*innen zusammen. So unterstützen wir jährlich etwa 800–1000 Menschen.
Warum wir weiter auf Spenden angewiesen sind
Als Migrant*innenselbstorganisation lebt agisra e.V. von der engagierten Arbeit unserer Mitarbeiter*innen. Neben der direkten Beratung übernehmen wir zahlreiche administrative Aufgaben – oft an der Grenze unserer Belastbarkeit. Außerdem werden wir unterstützt von langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und Praktikant*innen.
Dennoch mussten wir in den vergangenen Jahren mehrfach Aufnahmestopps verhängen und haben Beratungsanfragen abgelehnt.
!!!Das möchten wir nicht mehr. Menschen, die unsere Unterstützung brauchen, sollen sie auch erhalten!!!
Angesichts unsicherer Finanzierungsstrukturen und steigender Nachfrage ist das ohne zusätzliche Spenden nicht möglich.
Wie ihr helfen könnt
• Spendet, um unsere Beratungsarbeit nachhaltig zu sichern
• Teilt diese Kampagne in euren Netzwerken
• Folgt uns auf Instagram (@agisra_ev), um über unsere Arbeit informiert zu bleiben
• Werdet Fördermitglied, um uns langfristig zu unterstützen
Wir halten euch über unsere Situation auf dem Laufenden und danken euch herzlich für eure Solidarität.
Euer Agisra-Team <3

