Funding für den Druck meines Buches: „Die Angeliter“

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Unterstützung für „Die Angeliter“ - Meine Hommage an Angeln


Moin Moin,

ich bin Alex Tetteyfio Bergfeld – Lehrer, Bildungsreferent, Autor (Eine Puppe für Ashé) und Angeliter.

Aufgewachsen zwischen Bolzplätzen, Wäldern und Auen, hat mich Angeln geprägt wie kaum ein anderer Ort. Angeln ist meine Heimat.
Es gab auch Momente, in denen mir signalisiert wurde, dass ich kein „richtiger Angeliter“ sein könne.
Doch noch viel stärker erinnere ich mich an all die schönen Momente, in denen ich erfahren durfte, wie groß die Herzen der Angeliter:innen wirklich sind.

Zum Abschied vor meiner Auswanderung nach Ghana habe ich deshalb ein besonderes Buch geschrieben: Die Angeliter – eine humorvolle, liebevolle Hommage an meine Heimat.

Was steckt im Buch?

  • „Anglisch“ – unser eigener Slang, erstmals von mir aufgeschrieben.

  • Lebendige Figuren wie Hassma, Schnaggä oder Mensch-Kinnings, die das Dorfleben widerspiegeln.

  • Ein Stück Heimat – eine Geschichte, die zeigt, dass Angeln schön, eigen und herzlich ist.

  • Wundervolle Illustrationen von Doi Germann, inspiriert durch reale Orte und Landschaften in Angeln.

Leseprobe (vom Video abweichend):

Kapitel 1 – Moin Angeln
Es war einmal am nördlichsten Zipfel Deutschlands – dort, wo die Wellen der Ostsee sich mit denen Dänemarks vereinen, zwischen Wäldern und flachen Hügeln, umgeben von gelben Rapsfeldern und kleinen Auen: das wunderschöne Dorf Angeln.
Hier lebten die Angeliter. Ein doch sehr eigenwilliges Volk mit eigenen Bräuchen, Sitten und einer eigenen Sprache – nämlich Anglisch.
Es war wichtig, so viele Sätze wie möglich mit „Magger“ oder „Aller“ zu beenden. Außerdem galt es, beim Sprechen so wenig Aufwand wie möglich zu betreiben. Worte sollten möglichst kurz ausgesprochen und – im besten Fall – zusammengezogen werden.
Die Angeliter kamen somit immer auf den Punkt und redeten nie mehr als nötig. Niemand war von den Aussagen der anderen verletzt oder fühlte sich angegriffen – man schnaggte
eben so in Angeln.
Die Angeliter waren ein gelassenes Volk, und nichts brachte sie so schnell aus der Ruhe. In den letzten Jahren jedoch waren viele Menschen in den Norden Deutschlands gekommen und hatten hektarweise Land gekauft. Von Flensburg über Sörupholz und von Neukirchen bis nach Kappeln besaßen und bebauten sie Strände, Felder und Wiesen. Die Angeliter waren umringt von großen Hotels, Ferienanlagen und Wasserparks. All das störte sie nicht
sonderlich – sie verstanden nur beim besten Willen nicht, warum man einen Wasserpark direkt am Meer baute!
Seit Jahren erhielten sie großzügige Angebote in Millionenhöhe, um ihr Dorf zu verkaufen.
Doch sie lehnten dankend ab. Die Angeliter liebten ihr Leben und waren glücklich mit dem, was sie hatten. Alles, was sie brauchten, befand sich in ihrem Dorf.
In Angeln gab es Felder, die bestellt, Bäume, die gepflanzt, Holz, das gehackt, Fische, die gefangen, Kinder, die geboren, Häuser, die gebaut, Äpfel, die gepflückt und Feste, die gefeiert wurden.
Für die Angeliter ging die Sonne auf, dann ging sie wieder unter. In der Zeit dazwischen konnten alle ihrer liebsten Beschäftigung nachgehen. Jeder konnte machen, was er wollte.
Doch es gab eine Regel:

„Es durfte immer das Gleiche, aber nie dasselbe gemacht werden.“

Warum deine Unterstützung zählt

Damit das Buch erscheinen kann, brauche ich deine Hilfe.
Mit deiner Spende ermöglichst du die Veröffentlichung – als Geschenk an Angeln und alle, die sich mit dieser Region verbunden fühlen.
Als Dankeschön wird dein Name (oder der deiner Familie/Firma) auf der Rückseite des Buches erscheinen.

Lasst uns Angeln feiern und gemeinsam Geschichte schreiben

Hier entsteht ein Buch, das unsere Geschichten, unseren Humor und unsere Herzlichkeit bewahrt – und gleichzeitig zeigt, wie vielfältig und offen Angeln ist.
Ein Ort, an dem jede:r dazugehören kann, solange wenigstens einmal ordentlich „Moin“ gesagt wird – ob man sich nun kennt oder nicht.

Von Accra nach Angeln –
mit ganz viel Liebe,
Alex Tettey
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