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Ich schreibe diesen Aufruf für meine Schwester Sonja, weil sie selbst nie um Hilfe bitten würde. Sie ist einer dieser Menschen, die immer für andere da sind, die helfen, zuhören, da sind – und trotzdem selten selbst Unterstützung annehmen. Doch jetzt steht sie an einem Punkt, an dem sie es allein einfach nicht mehr schafft. Sonja ist Mitte vierzig und Mutter von drei Söhnen. Vor einigen Jahren hat sie das Schlimmste erlebt, was einer Mutter passieren kann: Ihr kleiner Sohn ist ganz plötzlich gestorben, mit nur zwei Jahren. Sein Zwillingsbruder lebt mit Down-Syndrom – ein wundervolles, liebevolles Kind, das aber natürlich viel Aufmerksamkeit und Geduld braucht. Ihr dritter Sohn, heute zwölf Jahre alt, leidet an schweren psychischen Erkrankungen. In einer seiner Krisen hat er aus seiner Not heraus fast die gesamte Wohnung zerstört – Möbel, Türen, Böden, Wände, einfach alles. Das Zuhause, das Sonja und die Kinder einmal hatten, ist kaum noch bewohnbar. Ihr ältester Sohn lebt ebenfalls bei ihr und versucht, sie so gut es geht zu unterstützen, doch die seelische und finanzielle Belastung ist enorm. Sonja kann das Haus kaum noch verlassen, weil ihr psychisch kranker Sohn ständige Betreuung braucht und es für sie allein kaum zu bewältigen ist. Ich selbst helfe ihr, so gut ich kann – ich gehe für sie einkaufen, unterstütze sie im Alltag und versuche, da zu sein, wann immer es möglich ist. Aber die Situation ist mittlerweile zu schwer und zu teuer geworden, um sie allein zu stemmen. Es fehlt an Geld für Reparaturen, Renovierung und all die Dinge, die nötig sind, um das Zuhause wieder sicher und bewohnbar zu machen. Sonja steht mit allem allein da. Es gibt keinen Partner, keinen Vater, der sie unterstützt. Und trotzdem kämpft sie weiter, jeden einzelnen Tag, für ihre Kinder, für ein bisschen Stabilität und Hoffnung. Jahrelang hat sie in der Pflege gearbeitet, sich um andere Menschen gekümmert – um Kranke, Alte und Bedürftige – immer mit Herz und vollem Einsatz. Jetzt braucht sie selbst Hilfe. Bitte helft meiner Schwester Sonja. Jede noch so kleine Spende macht einen Unterschied. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass sie und ihre Kinder wieder ein Zuhause haben, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen können. Von Herzen danke an alle, die ein Stück Hoffnung schenken.

