Rettung von Oma Moni

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Rettung von Oma Moni

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Die ungarischen Krankenhausverhältnisse sind miserabel.
Patienten werden schlecht bis garnicht versorgt. Toilettenpapier muss selbst mitgebracht werden, Essen wird aus dem Wäschekorb gereicht, Betten werden mit Sitzmöbeln gestützt um nicht völlig zusammenzubrechen…und und und….

Nun hat es unsere geliebte Oma getroffen. Sie lag im Krankenhaus in Nyiregyhaza. Nicht versorgt, wie jeder in ihrem Sechsbettzimmer.
Aufgegeben. Kein Tropf, kein Trinken, keine Zuversicht. Patienten die nach Hilfe Fragen, werden abgewiesen. So auch die Bettnachbarin unsere Oma. Sie wollte einfach nur auf Toilette. Keine Hilfe. Also beschloss sie es selbst zu versuchen. ….am Ende brach sie zusammen und verstarb an der selben Stelle, wo sie zusammengebrochen war.

Dieses Schicksal wollten wir unter keinen Umständen für unsere geliebte Oma Moni.

Wir mussten sie da rausholen, um jeden Preis…., um ihr in Deutschland eine angemessene und menschenwürdige Versorgung zu gewähren.

Doch wie schafft man es eine nicht transportfähige Patientin ins 1200km entfernte Berlin zu bekommen?

Wir als Familie haben eine Entscheidung getroffen. So schnell wie möglich und unter medizinischer Betreuung. Doch wer kann so etwas leisten ? Und was kostet sowas überhaupt? Die deutsch/ungarische Bootschaft half uns und gab uns den Tipp über einen Flugtransfer.
Über einen bekannten Krankentransport-Dienst in Berlin bekamen wir die Nummer von der Deutschen Auslandsrückholung Vendana. Nach einem ausführlichen Telefonat, standen sie bereit!
Binnen zwei Stunden war alles geplant und der Rückholungsplan war besprochen. Das Krankenhaus in Berlin steht bereit. Das Flugzeug ebenso. …..in diesem Moment ein Lichtblick…es gab uns wieder Hoffnung.

Nun hieß es so schnell wie möglich alle möglichen finanziellen Mittel locker zu machen. Wir brauchten 17.700€ . Ob die eigenen Kinder, Enkelkinder, Schwestern und Schwäger. Jeder half wo er konnte, bis auch das letzte Ersparte aufgebraucht war.
Am Ende haben wir es geschafft.

Um zumindest die finanzielle Last etwas zu erleichtern, möchte ich auf diesem Wege versuchen etwas für sie zu sammeln.

Weil sie bereit waren mit anzupacken, als kleinste Familienmitglieder, ganz groß zu sein!

Ich habe so etwas hier noch nie gemacht. Ob es klappt? Keine Ahnung. Ich würde mich riesig freuen.
Ich danke aber jetzt schon jedem der sich beteiligt!
Euer Patrick

Organizer and beneficiary

Patrick Mai
Organizer
Berlin, Berlin
Sina Kertesz
Beneficiary
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