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Das geht an alle Menschen mit einem guten Herzen.❤️
Heute wende ich mich mit einer großen Herzensangelegenheit.
Ich bin die Schwester der 11-jährigen Maja – und sie kämpft seit dem ersten Tag ihres Lebens.
Maja kam als Frühchen zur Welt und wurde direkt nach ihrer Geburt mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) diagnostiziert. Für uns als Familie brach in diesem Moment eine Welt zusammen. Doch das war erst der Anfang eines langen, schweren Weges.
Während andere Kinder sprechen lernen, spielen und unbeschwert aufwachsen, verbrachte Maja einen Großteil ihrer Kindheit in Krankenhäusern. Feste Nahrung war lange Zeit nicht möglich – sie musste über eine Nasensonde ernährt werden.
Dann der nächste Schicksalsschlag: Bei einem eigentlich routinemäßigen Krankenhausbesuch wurde ein schwerer Herzklappenfehler entdeckt. Mit gerade einmal fünf Monaten musste unsere kleine Maja am offenen Herzen operiert werden – mit nur 50 % Überlebenschance.
Sie hat gekämpft. Und sie hat überlebt.
Doch kurz darauf folgte die nächste Diagnose: Epilepsie.
Schwere Krampfanfälle nahmen ihr alles, was sie bis dahin mühsam gelernt hatte. Fortschritte gingen verloren, jahrelange Therapien wurden immer wieder zurückgeworfen.
Heute ist Maja 11 Jahre alt – doch in ihrer Entwicklung steht sie noch immer am Anfang ihres Lebens.
Sie kann nicht sprechen. Sie ist auf Hilfe in nahezu allen Bereichen angewiesen: beim Essen, Anziehen, Waschen, selbst beim Gehen.
Sie trinkt aus einer Babyflasche, schläft mit einem Nuckel und kann nur wenige Schritte alleine gehen. Oft müssen wir sie tragen oder Hilfsmittel wie einen Rollstuhl nutzen.
Zusätzlich zeigt Maja Verhaltensweisen aus dem autistischen Spektrum, was ihren Alltag noch herausfordernder macht. Selbst einfache Dinge wie Haare kämmen oder Nägel schneiden sind für sie mit großer Angst und Stress verbunden.
Und trotzdem:
Maja ist da. Sie lebt. Sie fühlt. Und sie hat so viel mehr Potenzial, als sie aktuell zeigen kann.
Unsere Familie gibt jeden Tag alles, um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch viele notwendige Rehabilitationsmaßnahmen werden von der Krankenkasse nur in großen zeitlichen Abständen übernommen – viel zu selten für ein Kind, das gerade jetzt jede Förderung braucht.
Im Jahr 2024 haben unsere Eltern daher aus eigener Kraft eine zweiwöchige intensive Rehabilitation in einer spezialisierten Klinik in Polen ermöglicht.
Und zum ersten Mal seit langer Zeit haben wir echte Hoffnung gespürt:
Maja wurde ruhiger. Aufmerksamer.
Sie lief stabiler. Wir konnten Fortschritte sehen.
Diese zwei Wochen haben uns gezeigt, was möglich ist.
Unser größter Wunsch ist es, Maja diese Therapie regelmäßig zu ermöglichen.
Vielleicht kann sie dadurch eines Tages besser kommunizieren. Vielleicht sogar sprechen.
Vielleicht kann sie ein Stück mehr Selbstständigkeit gewinnen.
Doch die Kosten für diese Rehabilitationsmaßnahmen übersteigen unsere finanziellen Möglichkeiten bei Weitem.
Man könnte so viel tun, um Maja ein besseres Leben zu ermöglichen; täglich zerbrechen wir uns den Kopf - „Was wäre, wenn…?“. Man gibt sich die volle Verantwortung für die verpassten Chancen, nur aufgrund der fehlenden Mittel und Rückschläge seitens der Krankenkasse.
Deshalb bitten wir Sie von Herzen:
Helfen Sie uns, Maja diese Chance zu geben. Helfen Sie uns, Maja in unsere Welt zu holen.
Jeder Beitrag – egal wie klein – kann einen Unterschied machen.
Jede Unterstützung bringt Maja einen Schritt näher an ein besseres Leben.
Wir möchten sie nicht aufgeben.
Wir möchten sie aufblühen sehen.
Von Herzen danke an jeden, der uns unterstützt. ❤️






