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Naturschutz und nachhaltige Entwicklung in Kenia
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Hallo, wir sind Clara, Paula und Gabriel.
Wir studieren an der Uni Eberswalde nachhaltige Regionalentwicklung und werden im August nach Kenia reisen, um dort ein tolles Naturschutz- und Entwicklungsprojekt für 10 Wochen zu unterstützen und wissenschaftlich zu begleiten.
Um die unvermeidlichen Kosten für Transport, Verpflegung und Unterkunft während unseres Aufenthalts decken zu können, bitten wir um eure Unterstützung! Falls eine Spende über diese Plattform nicht klappt, schreibt uns gerne eine Mail an [email redacted]. Natürlich sind auch Banküberweisungen möglich.
Über unseren Instagram-Account könnt ihr uns bei den Vorbereitungen und auf der Reise begleiten. Wir werden euch sehr gern über die Erfahrungen und Ergebnisse vor Ort berichten.
Wichtig: Alle Spenden werden wir in Kenia verwenden. Sie kommen dort also indirekt nicht nur uns, sondern auch den dortigen Betrieben, Projektpartnern und Menschen zugute.
Ihr habt noch Fragen oder benötigt weitere Infos, um unsere Gofundme-Kampagne auch mit euren Verwandten und Freunden zu teilen? Dann schreibt uns! Wir freuen uns über alle Interessierten und Unterstützer*innen!
Euch ganz herzlichen Dank :)
Clara, Paula & Gabriel.
Was ist der Hintergrund des Projekts?
Das kenianische Riftvalley besitzt – dank einer Perlenkette von Seen, aber auch durch die vielfältigen Landschaften des Grabenbruchs – einzigartige Naturräume mit grandioser Tierwelt. Diese Schätze sind allerdings immer stärker bedroht. Hoffnung macht eine Reihe von Naturschutzgebieten im gemeinschaftlichen Besitz von traditionellen Clans und Dorfgemeinschaften, sogenannte Conservancies. Häufig kämpfen deren Besitzer*innen mit einem Mangel an Erfahrung, Fachkraft und Einnahmequellen, um ihr Land ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu managen und zu erhalten.
Warum ist das Projekt so wichtig?
Genau hier setzt das Projekt an, das wir unterstützen werden! Es begleitet und unterstützt zwei Pilot-Gemeinden über mehrere Jahre bei der Erhaltung und Vermarktung ihrer Naturschutzgebiete. Durch die Entwicklung von nachhaltigem Tourismus sollen Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig Einnahmequellen für den Naturschutz erwirtschaftet werden. Aber tatsächlich hat das Projekt eine noch größere Tragweite: Es erlaubt den Projektträgern, neue Fähigkeiten, Werkzeuge und einen Ansatz für die Arbeit mit Zielgruppen zu entwickeln, die bei weiteren Conservancies auch in anderen Regionen Kenias angewendet werden können. Denn Bedarf für die praktische Unterstützung im kommunalen Naturschutz in Kenia gibt es (leider) mehr als genug!
Was ist unsere Rolle?
In der ersten Projektphase von Juli bis November 2023 werden wir, Clara, Paula und Gabriel, als Vertreter*innen der Universtiät Eberswalde helfen, die beiden Naturschutzgebiete Irong Conservancy und Kiplombe Conservancy systematisch zu erforschen und zu dokumentieren. Zuerst werden wir das Gebiet und die Menschen vor Ort mit ihren Bedürfnissen kennenlernen. Dann sammeln wir Daten und kartieren die Schutzgebiete – natürlich nie alleine, sondern immer in Absprache und Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und den Menschen vor Ort. Auf dieser Basis werden wir in der darauffolgenden Projektphase den Gemeinden und Projektträgern helfen, einen nachhaltigen Nutzungsplan zu erstellen und an einem Tourismuskonzept zu feilen.
Für uns selbst bietet sich so die Gelegenheit, Erfahrungen im Feld zu sammeln und Daten für unsere Masterarbeit zu erheben – aber nicht für eine rein theoretische Arbeit, die niemanden interessiert, sondern mit ganz praktischen Ergebnissen, die helfen, die Natur zu schützen und Menschen vor Ort zu helfen! Denn in Phase 3 soll mit Hilfe auch unserer Ergebnisse die nötige Infrastruktur aufgebaut und die Mitarbeiter*innen der Schutzgebiete geschult werden. In Phase 4 sollen die beiden Naturschutzgebiete dann national wie international vermarktet werden.
Wer ist am Projekt beteiligt?
Projektträger ist der 50 Treasures of Kenya Trust (https://www.treasuresofkenya.org), eine kenianische gemeinnützige Stiftung, die sich für den Naturschutz und Kulturerhalt in Kenia engagiert. Der Trust begleitet und unterstützt lokale Gemeinschaften bei der Entwicklung neuer, nachhaltiger Einkommensmöglichkeiten, die sich mit dem Schutz der lokalen Ressourcen, dem Aufbau nachhaltiger Strukturen, der Selbstbestimmung der Gruppen und der Stärkung von Resilienz und Skills verbinden lassen. Dabei wird der Trust von seinem deutschen Partner, dem Treasures of Kenya e.V. unterstützt. Regionaler Partner ist die Baringo County Conservancy Association (BCCA), der Dachverband der Schutzgebiete in Baringo County, Zielgruppen sind die Gemeinden in und um die Irong Conservancy und die Kiplombe Conservancy. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde fungiert als wissenschaftlicher Partner. Dieses Pilotprojekt soll der Startschuss für eine langfristige Kooperation der Projektbeteiligten sein.
Was passiert mit Deiner Hilfe?
Natürlich sind wir bereit, auch unser eigenes Geld für diese einmalige Gelegenheit zu einer spannenden Feldforschung in Afrika aufzuwenden. Aber die Kosten übersteigen unsere Möglichkeiten, deshalb würden wir uns riesig über euren Beitrag freuen! Die eingegangenen Spenden werden auf unsere persönlichen Bankkonten überwiesen, damit wir die unvermeidlichen Kosten decken können. Überschüssige Spenden geben wir 1:1 an den gemeinnützigen 50 Treasures of Kenya Trust weiter, damit er auch weiterhin seine wertvolle Naturschutz- und Entwicklungszusammenarbeit in Kenia leisten kann.
50 Treasures of Kenya: https://www.treasuresofkenya.org
Instagram: adventures_in_kenya
Baringo County Conservancies Association: https://baringoconservancies.co.ke
Die Projektförderung wird aus dem Fonds „Jugend für Entwicklungszusammenarbeit“ des Landes Brandenburg finanziert.
