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Wir haben es geschafft. Der Stadtteilpark/Spielplatz an der Kieler Straße bleibt öffentlich – der Bürgerentscheid war erfolgreich. Damit ist etwas passiert, das in dieser Stadt nicht selbstverständlich ist: Viele Menschen haben sich nicht abwimmeln lassen, sondern haben Zeit, Nerven und Energie investiert, bis am Ende eine klare Mehrheit gesagt hat: Dieser Ort gehört nicht auf den Immobilienmarkt, sondern in den Stadtteil.
Danke an alle, die unterschrieben haben, diskutiert, geteilt, geklebt, organisiert, gespendet und am Ende abgestimmt haben. Ohne euch gäbe es dieses Ergebnis nicht. Und auch wenn ein Bürgerentscheid „nur“ eine Abstimmung ist: In Wahrheit steckt dahinter monatelange Arbeit – und ein ziemlich langer Atem.
Mit dem Erfolg endet unsere Verantwortung aber nicht – sie beginnt an einer neuen Stelle. Denn ein geretteter Park ist nicht automatisch ein gut gepflegter, sicherer und lebendiger Park. Der Bürgerentscheid hat den Verkauf verhindert. Jetzt geht es darum, dass der Park dauerhaft als öffentlicher Ort gesichert bleibt und nicht schleichend kaputtgespart wird.
Genau deshalb lassen wir diese Spendenaktion nicht einfach auslaufen, sondern stellen sie auf „Zukunft & Verantwortung“ um.
Wofür wir die Spenden jetzt nutzen wollen
Auch nach dem Bürgerentscheid fallen Kosten an – und wir wollen transparent sein, wofür das Geld eingesetzt wird. Geplant ist, Mittel zu verwenden für:
Öffentlichkeitsarbeit & Information: damit die Geschichte nicht nach dem Abstimmungstag verschwindet und klar bleibt, worum es ging – und worauf es jetzt ankommt (Flyer, Plakate, Banner, Online-Material).
Aktionen im Stadtteil: z. B. Info-Termine, Treffen, Beteiligungsformate, unkomplizierte Mitmach-Aktionen rund um den Park. Feste, vielleicht zukünftig sogar neue Spielgeräte.
Dokumentation & Kontrolle: wenn Dinge liegen bleiben, wenn Pflege ausfällt, wenn Zuständigkeiten unklar sind – dann kostet es Zeit und oft auch Geld, das sauber zu dokumentieren, nachzufragen und dran zu bleiben (Anfragen, Unterlagen, Veröffentlichungen).
Material & Logistik: ganz banal – Druck, Technik, Fahrtkosten, Verbrauchsmaterial. Das ist nicht glamourös, aber es ist das, was Engagement in der Praxis überhaupt möglich macht.
Wenn am Ende Geld übrig bleibt oder sich Prioritäten ändern, sagen wir das offen. Unser Anspruch bleibt: maximale Transparenz, keine versteckten Spielchen.
Wie es weitergeht
Wir wollen auch in Zukunft Verantwortung für den Stadtteilpark/Spielplatz Kieler Straße übernehmen: hinschauen, ansprechbar bleiben, Probleme benennen – und dafür sorgen, dass aus „gerettet“ auch wirklich „dauerhaft gesichert“ wird. Der Park soll ein offener Ort bleiben: für Kinder, Familien, Nachbarschaft – ohne Hintertürchen, ohne „später dann doch“.
Wenn ihr uns weiter unterstützen wollt: Jede Spende hilft. Und genauso wichtig: teilt das Update, bleibt aufmerksam, meldet euch, wenn ihr mitmachen möchtet – auch punktuell. Dieser Erfolg war Teamarbeit. Und dass der Park langfristig funktioniert, wird es auch sein.
Danke, wirklich.
Wir bleiben dran.



