Hallo, ich bin Mila, ein sehr tapferes und mutiges 10-Jähriges Mädchen ❤️ aus Burgkirchen (Lkr. Altötting). Ich habe eine richtig tolle Familie, bestehend aus Mama (Saskia), Papa (Andreas) und meiner kleinen, süßen Schwester (Marie).
Zu meinen Hobbys zählen:
Lesen, Musik hören, Basteln, Malen, Tanzen, mit Papa in seinem Oldtimer spazieren fahren, mit meinem Seelenkater „BamBam“ Kuscheln, mit meiner kleinen Schwester um die Wette kichern und noch so viel mehr..!
Am liebsten lese ich die Buchreihe "Mitternachtskatzen" von Barbara Laban oder ganz aktuell liest Mama mir „Die Schule der magischen Tiere 4“ von Margit Auer vor.
Wenn’s um Musik geht, da höre ich am liebsten die Musik von BLACKPINK („JUMP“ ist und bleibt mein absolutes Lieblingslied der GirlsGroup), OneRepublic, oder eigentlich alles was mir gerade so gefällt!
Doch seit ungefähr Weihnachten 2024 war alles anders als sonst..
Immer öfter war mir richtig übel und meine Kopfschmerzen wurden so stark, auch in der Schule, dass ich mich mehrmals schon vor dem Unterricht übergeben musste - und das schon nach dem ersten Bissen meines Frühstücksbrötchens. Mama und Papa sind natürlich mit mir zu meinem Kinderarzt gefahren. Ich hatte wohl gerade einen Infekt, den ich „Ausschwitzen“ musste.
Es kam nur leider noch dazu, dass ich ein wenig „tollpatschig“ wurde und immer öfter über meine eigenen Füße stolperte oder mal eine Treppenstufe übersah. Als die Symptome jedoch wöchentlich mehrmals auftraten wurde Mama immer stutziger und schliff mich jedes Mal wieder zum Kinderarzt, ohne veränderte Diagnose.
Eines Nachmittags, als Mama meine kleiner Schwester - zum Glück! - auf dem Bett wickelte, hat sie mich davor bewahrt wie ein gefällter Baum, mit der Nase voran, den Boden mal genauer zu inspizieren, indem sie mich rechtzeitig abfing und seitlich auf das Bett umleitete. Erschrocken und völlig überrascht hatte sie mich gefragt was das denn jetzt war. Mehr als ein „Weiß ich nicht“ durch zusammen gepresste Zähne brachte ich nicht hervor. Erst nach ein paar Minuten, in denen Mama schon erste Hilfsmaßnahmen wie meine Beine hoch zu lagern einleitete, konnte ich mich wieder hinsetzen und ganz normal sprechen. Was das war wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Meine Motorik leitete immer mehr. Laufen fiel mir schwer (ich war noch nie eine Rennmaus) und Schwimmen konnte ich plötzlich auch nicht mehr.
An einem anderen Nachmittag war mir wieder total schlecht und mit meinem rechten Auge konnte ich nichts mehr sehen. Mit meiner Hand hielt ich mir das Auge, mit dem ich sehen konnte, zu und auf einmal konnte ich rechts wieder sehen. Meine Entdeckung habe ich Mama sofort mitgeteilt. Ab da gab sie sich mit der Aussage „Es sei ein Infekt der gerade rumgeht“ oder der Diagnose „Scharlach“ nicht mehr zufrieden und mein Kinderarzt stellte mir eine Überweisung zum Neurologen (Wir waren mindestens zwei- bis dreimal pro Woche beim Arzt) aus. Als Kind hatte Mama auch Migräne und das wollte sie auch abklären lassen.
Dazu kam mein Gewichtsverlust von 12kg in 6 Monaten, weil ich nichtmal mehr meine Leibspeisen in mir behalten konnte.
Der Termin bei dem Neurologen rückte näher und er untersuchte mich zuerst körperlich (meine Reflexe wurden z.B. getestet) und nachdem wir die Aufgabe eines umfangreichen „Migränetagebuchs“ bekamen und Mama auch um ein MRT bat, weil sie das alles nicht mehr normal fand und ihr Bauchgefühl zu einem Tumor tendierte (das hat sie auch dem Neurologen direkt gesagt, der meinte, dass Mama darauf nicht spekulieren sollte) stand mein MRT- Termin fest:
Am 11.09.2025, wartete mein Papa mit meiner kleinen Schwester im Krankenhausflur, während ich mit Mama zum MRT gegangen bin. Während ich einer Folge „Bibi und Tina“ mit Kopfhörern lauschte, um das laute Brummen und Klackern so gut wie möglich zu ignorieren, lag ich still im MRT. Ein wenig Angst hatte ich dabei schon. Nach ungefähr 15 Minuten war ich erstmal fertig, doch währenddessen unterhielt sich eine Radiologin mit meiner Mama. Da war etwas auffällig in meinem Kopf, weswegen ich nochmal 15 Minuten „in der Röhre“, nach Kontrastmittelgabe, verbringen musste. Als ich fertig war haben Mama und ich erstmal viel gekuschelt und mussten draußen im Flur noch kurz Platz nehmen.
Die Radiologin kam bald wieder und bat Mama und mich in ein Sprechzimmer, in der sie uns die Diagnose verriet: Ich habe einen Kleinhirntumor (Medulloblastom), faustgroß in meinem Kopf. Mama wurde wahnsinnig ruhig und ihre erste Frage war: „Der Tumor… ist er gut- oder bösartig?“ Ein Medulloblastom ist laut Aussagen der Radiologin immer bösartig…
Diese Nachricht kam wie eine Lawine auf uns zu.
Während meine Klassenkameraden und andere Schulkinder am 16.09.2025 ihren ersten Schultag im neuen Schuljahr antraten, lag ich um 08:00Uhr bereits in München auf dem OP-Tisch zur Tumorresektion (Tumorentfernung). Davor musste ich mich wieder sehr schlimm übergeben und füllte 3 1/2 Nierenschalen mit meinem Mageninhalt. Den Geruch hat Mama immernoch in der Nase.
Das war der letzte Moment, in dem ich „die Alte“ bin. Seitdem kämpfe ich gegen meinen Krebs, um mein Leben.
Der Neurochirurg teilte Mama mit, dass die OP 4-5 Stunden in Anspruch nehme.
Nach 9 Stunden rief er meine Mama an, mit einer weiteren Hiobsbotschaft: Eine Komplikation. Ein Blutgerinnsel.
Ich musste zurück in den OP.
Nach insgesamt 12 Stunden kam ich auf die Intensivstation und blieb weitere 48h im künstlichen Koma, zur Überwachung.
Der Tumor konnte nicht vollständig entfernt werden. Er war bereits zu stark mit meinem Hirnstamm verwachsen..
Der Neurochirurg, der die Operation durchführte, berichtete Mama kurz von der 12-Stunden OP und das dies ein sehr schwerer Eingriff war.
Denn nichts ist, wie es vorher war:
Durch die OP und den schweren Verlauf habe ich ein Posterior-Fossa-Syndrom mit Mutismus.
Ich kann nicht mehr sprechen, gehen, stehen, schlucken, essen, auf die Toilette gehen und noch so vieles mehr.
Deshalb wurde ich im Oktober 2025 Tracheotomiert und bekam eine PEG-Sonde, um extubiert werden zu können. Damit in meinem Gesicht keine „Schläuche“ mehr durch die Nase gehen (die waren für mich sehr unangenehm und ich habe oft versucht sie mir selbst zu ziehen - mehr oder minder mit Erfolg).
Nun liegt eine sehr schwere Zeit vor mir und meiner Familie, mit vielen Krankenhausaufenthalten, Operationen und Therapien.
Mein Papa hat diese Spendenaktion ins Leben gerufen und auch Mama wurde es empfohlen, um alles so gut wie es geht finanziell stemmen zu können. Mama ist noch wegen meiner kleinen Schwester in Elternzeit und Papa verdient aktuell allein die „Brötchen“, neben Kinder- und Familiengeld.
Darum bitte Ich Euch von Herzen um Unterstützung.
Jeder Beitrag, jede Spende und jedes Teilen hilft Mir und meiner Familie diese schwere Zeit zu überstehen.
Es gibt meinen Eltern die Möglichkeit, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren:
Auf Mich, Meine Gesundheit, Meine (jetzt) besonderen Bedürfnisse und natürlich auch auf meine kleine Schwester Marie.
D A N K E,
von Herzen,
Mila.
(Geschrieben von Mama und Papa)
Mit Eurer finanziellen Unterstützung möchten wir Mila auf ihrem schweren Weg begleiten. Wir möchten ihr so viel Unterstützung, wie nur möglich, geben können. Vorallem Zeit, in der wir uns keine finanziellen Sorgen machen müssen.
Mila benötigt einen Rollstuhl. Unser Auto ist zu klein und einen Rollstuhlumbau haben wir dementsprechend nicht.
Wir möchten unsere Große gerne wieder mit im Auto dabei haben, um kleinere Ausflüge wie z.b. zu ihrer Lieblingseisdiele im Sommer oder zum Spazieren am Wöhrsee mitnehmen zu können.
Uns fehlt das Strahlen in ihren Kinderaugen so sehr, dass es uns die Brust zu schnürt.
Wir wissen, dass Mila kleine Ausflüge liebt, so wie früher, und ihr bei ihrer Genesung sehr helfen werden (wir sehen es bereits), damit sie wieder mehr Fortschritte macht und nicht aufgibt!

