Judo-Dojo in Peru - Gemeinsam für Sport und Entwicklung

119 donors
0% complete

€8,085 raised of €16.3K

Judo-Dojo in Peru - Gemeinsam für Sport und Entwicklung

Donation protected
6-Punkte-Plan:
1. Einleitung:
o Alles fing mit meinem Volontariat in Cuzco/Peru im Jahre 2015 an. Über Facebook entdeckte ich einen Judo Club, bei dem ich mein Training während des dreimonatigen Aufenthalts fortsetzen konnte. Ich kontaktierte den Coach des Clubs – Joel García – und fragte ihn, ob ich bei ihnen mittrainieren könnte und er lud mich herzlich ein. In dieser Zeit dort entwickelte sich eine große Freundschaft zwischen mir und Joel. Ich verstand, dass viele ihn dort als Vaterfigur sahen, da die meisten der Jugendlichen aus schwierigen familiären Verhältnissen kamen und sich Joel durch die Vermittlung essenzieller Werte auch der Verantwortung seiner Position bewusst war. Später schickte ihn die Sportföderation Perus in den Dschungel nach Puerto Maldonado, um dort Judo zu unterrichten. Auch bei diesem Projekt merkte man, dass Joel seine Aufgabe als Vollzeit Judo Coach nicht nur als Job, sondern als Lebensaufgabe sieht. Im Jahre 2018 fuhr ich wieder nach Peru. Damals trafen wir uns in Cuzco, um zusammen Judo zu trainieren. Im Jahre 2022 ging es dann erneut für mich nach Peru, wobei ich während dieses Aufenthaltes zwei Mal den Weg nach Puerto Maldonado machte, um die beeindruckenden Früchte von Joels Arbeit mit eigenen Augen zu betrachten – eine disziplinierte und gut erzogene Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die im peruanischen Dschungel Judo trainiert. Vor kurzem – im Juli 2024 – fuhr ich erneut nach Peru und nach Puerto Maldonado. Joel und ich saßen zusammen und tauschten unsere Zukunftsvisionen aus. Dabei kamen wir auf eine gemeinsame Idee – ein Leistungszentrum für Kampfsportarten hier in Puerto Maldonado. Wieso wir das für eine ausgezeichnete Idee hielten? Das erfährst du jetzt!

2. Projektbeschreibung:
o Zweck: Ein Ort, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene Judo und andere Kampfsportarten (Jiu-Jitsu, Boxen etc.) erlernen und sich optimal auf nationale sowie internationale Wettbewerbe vorbereiten können.
o Inklusivität: Jeder soll die Möglichkeit haben, unabhängig von finanziellen Mitteln, Herkunft, Alter, Geschlecht oder Glauben am Training teilzunehmen. Das Motto: „Wer hat, der bezahlt. Wer nicht, der kommt trotzdem zum Training.“
o Nachhaltigkeit: Um in der Hauptstadt der Biodiversität Perus auch das Thema Nachhaltigkeit zu pflegen, soll die große Dachfläche des Leistungszentrums mit Solarmodulen ausgestattet werden, um den Strombedarf durch Sonnenenergie zu decken. Des Weiteren sollen wenigstens 70m2 auf dem knapp 1.000m2 Grundstück freigelassen und zur Bepflanzung genutzt werden.
o Optimale Trainingsbedingungen: Es wird zwei Judoflächen á 8x8m plus 3m Sicherheitsfläche geben, um nationalen sowie internationalen Normen zu entsprechen und die Organisation offizieller Turniere zu ermöglichen. Dafür ist zusätzlich eine Tribüne mit Platz für knapp 300 Zuschauer auf den Plänen verzeichnet. Des Weiteren wird es einen Krafttraum, einen Physioraum, einen Schlafsaal, eine Küche, Umkleiden mit Sanitäranlagen und ein Klassenzimmer geben.

3. Ziele und Nutzen:
o Sportliche Entwicklung: Unterstützung der sportlichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und Förderung der körperlichen Fitness.
o Soziale Integration: Kindern und Jugendlichen Stabilität und die Vermittlung essenzieller Werte bieten und somit verhindern, dass sie aus Geldnot auf die schiefe Bahn geraten.
o Internationale Zusammenarbeit: Puerto Maldonado stellt trotz seiner Lage im Dschungel Perus einen sehr strategischen Punkt dar. Mit einem Flughafen, der die zwei wichtigsten Städte Perus (Lima & Cusco) anfliegt und dem internationalen Busterminal, das Busverbindungen in viele Regionen Perus, aber auch in die nahegelegenen Länder Brasilien und Bolivien anbietet, kann die bestehende Zusammenarbeit mit sowohl nationalen als auch ausländischen Judo- und Jiu Jitsu Clubs intensiviert werden.
o Physio-Praxis und Seminarraum: Physio-Praxis zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit unserer Sportler und Seminarraum, um nicht nur praktisch/physisch, sondern auch theoretisch/edukativ zu arbeiten.

4. Vorteile für die Region:
o Unterhaltung und Tourismus: Spitzensportveranstaltungen ziehen Besucher an und bringen Einnahmen für die lokale Wirtschaft.
o Bekanntheit von Puerto Maldonado: Das Leistungszentrum trägt zur Popularität der Stadt bei.
o Wirtschaftsförderung: sowohl Druck- (T-Shirts, Wandplakate etc.) und anteilige Bauaufträge an lokale Firmen als auch die Bewirtung großer Menschenmengen bei nationalen und internationalen Veranstaltungen (Trainingscamps, Turniere) unterstützen die Wirtschaft in der Region.

5. Sponsoring/Spenden:
o Dank an Spender: Alle Spender werden namentlich auf der Spendertafel im Eingang des Leistungszentrums verewigt (insofern eine Erlaubnis von der jeweiligen Person erteilt wird). Personalisierte Danksagungen der Trainingsgruppe (Videos, original-unterschriebene Spender-Urkunden).

6. Transparenz/Aufschlüsselung der Kosten:
o Bodenplatte/Punktfundamente: S/25.000
o Dach: S/40.000
o Restliche Ausgaben: eigene Finanzierung + lokale Sponsoren
o Insgesamt: S/65.000 = 16.250€
o Warum nur diese Positionen? Mit der Bodenplatte, den Punktfundamenten und dem Dach könnte das Training bereits beginnen. Alle weiteren geplanten Elemente würden von Zeit zu Zeit hinzugefügt werden, da sie das Training nicht einschränken. Jene Elemente sollen durch eigene Finanzierung der Mitglieder bzw. des Vereins und lokale Sponsoren getragen werden.








Organizer

Jannik Matz Wenzel
Organizer
Cologne, Nordrhein-Westfalen

Your easy, powerful, and trusted home for help

  • Easy

    Donate quickly and easily

  • Powerful

    Send help right to the people and causes you care about

  • Trusted

    Your donation is protected by the GoFundMe Giving Guarantee