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Gründung und Aufbau einer gemeinnützigen Organisation
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Hallo,
Ich heiße Tomasz Broda und möchte Ihnen mich und mein Projekt vorstellen.
Persönlicher und beruflicher Werdegang
In Polen geboren, wuchs ich seit meinem 6. Lebensjahr in Deutschland auf, absolvierte 2014 das Abitur und fing im gleichen Zeitraum meine erste Tätigkeit als Integrationshelfer an einer Förderschule in Wetzlar für Kinder mit körperlicher und/oder geistiger Beeinträchtigung an.
Ich begleitete zunächst einen mehrfach schwerstbehinderten Jungen über drei Jahre hinweg. Zusätzlich durfte ich im Rahmen einer Freizeitbegleitung Kinder innerhalb des autistischen Spektrums sowie mit anderen Einschränkungen begleiten. Darüber hinaus war ich Teil einer Freizeitgruppe für Kinder mit Beeinträchtigung, in der ich probeweise die Leitung übernahm.
2018 zog ich nach Remscheid und führte meine Arbeit mit Kindern hier fort. Seither konnte ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Schulbegleiter bis heute weitere wertvolle Erfahrungen im Bereich Integration an Förder- sowie Regelschulen sammeln und Kinder mit verschiedenen Einschränkungen begleiten und erleben.
Zudem bin ich Teil der "JungeFilmschule" in Remscheid, gerichtet an Kinder und Jugendliche.
Darüber hinaus habe ich bis vor kurzem über 1,5 Jahre hinweg an Entlastungswochenenden für Pflegekinder teilgenommen, ein knappes Jahr davon als Gruppenleitung.
Nebenher studiere ich seit 2019 an der EuroFH in Teilzeit Psychologie und werde meinen Bachelor voraussichtlich Ende 2026 erreichen.
Neben zahlreichen Fortbildungen habe ich zwei wegweisende Überzeugungen für mich aus den knapp 13 Jahren Berufserfahrung mitgenommen: die Arbeit ist enorm wichtig und in vielen Fällen ist schlichtweg nicht genug Geld vorhanden.
Problemlage und persönliche Grundsätze
Leider habe ich wiederholt die Erfahrung gemacht, dass es weniger an der Bereitschaft oder gar Leidenschaft der Mitarbeiter lag, dass benachteiligte Kinder einen häufigen Betreuerwechsel erfahren mussten und somit die wichtige Beziehungsarbeit, die in diesem Bereich essentiell ist, auf der Strecke blieb.
Oftmals sind nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden, um die Tätigkeiten verhältnismäßig zu vergüten oder um im Bereich Freizeitgestaltung außergewöhnliche Unternehmungen mit den Kindern zu machen. Denn machen wir uns nichts vor, es ist einfach viel mehr Bedarf vorhanden, als dass die öffentlichen Mittel diesen gänzlich abdecken könnten.
Sich an dieser Diskrepanz orientierend, habe ich für mich zwei unumstößliche Grundsätze formuliert, um eine wirksame und nachhaltige Arbeit im Hinblick auf gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe, sowie die Förderung von freier Entfaltung der Kinder zu gewährleisten.
Zum einen muss genug Geld tatsächlich auch für die Kinder und die Unternehmungen eingesetzt werden, zum anderen müssen die Betreuer angemessen honoriert werden, um ihre Tätigkeit mit Hingabe ausüben zu können.
Beide Faktoren bilden aus meiner Sicht ein festes Fundament, auf welchem ein gesundes Arbeitsklima entstehen kann, welches wiederum den Kindern zugutekommt.
Denn nur in einem gesunden Umfeld steckt das größte Potenzial zur freien Entfaltung.
Konzept, Finanzierung und Förderstruktur
Gemäß dieser Prämisse habe ich ein Konzept aufgestellt, mit welchem ein jeder, der ähnliche Werte vertritt und zudem über die finanziellen Mittel verfügt, mithelfen kann, den benachteiligten oder gar abgehängten Kindern Momente zu bescheren, die sie sonst vielleicht nie hätten.
Zu diesem Zwecke möchte ich eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft gründen, die Erlebniswochenenden für Kinder mit Behinderung sowie Kinder aus sozial benachteiligten Familien anbietet.
Zusätzlich zu privaten Spenden können mittelständische und große heimische Unternehmen eine Patenschaft über einen verfügbaren Platz übernehmen, sodass pro gespendeten Betrag von 6495 Euro zu Anfang und mit steigender Unternehmensgröße bis hin zu 4427 Euro ein Platz für ein Kind für ein ganzes Jahr abgedeckt werden kann. Dieser Betrag deckt sämtliche Kosten für Unterbringung, Verpflegung, Transport, Betreuung und den Besuch von Veranstaltungen sowie sämtliche Fixkosten für Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Transparenz, juristische und steuerliche Betreuung und Verwaltung.
Gemäß dem Motto, wer Geld zur Verfügung hat und mit diesem gezielt im sozialen Bereich etwas Gutes bewirken will, kann dies mit einer Spende in beliebiger Höhe für das Projekt bewirken.
Durch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Unternehmensgesellschaft, welche jährlich geprüft wird, ergeben sich gleich mehrere Vorteile und Sicherheiten.
Durch die strikten Regelungen im Sinne der finanziellen Ausgaben müssen 75% des jährlichen Umsatzes in gemeinnützige Projekte fließen und 25% im Unternehmen bleiben, bis ein Betrag von 25.000 Euro Kapital erreicht ist, und die gUG in eine gGmbH umgewandelt wird. So können Sie sich sicher sein, dass Ihre Spende auch wirklich ins Gemeinwohl, in diesem Fall die Kinder, fließt.
Darüber hinaus dürfen Spendenquittungen ausgestellt werden, sodass vor allem für größere Unternehmen aufgrund der Steuerabsetzbarkeit ein zusätzlicher Anreiz für Spenden geschaffen wird.
Aus diesem Umstand erhoffe ich mir, zusätzlich zur Unterstützung von Stiftungen und Ämtern sowie Jugendeinrichtungen ein verlässliches Fördernetzwerk aufzubauen, welches gemeinschaftlich den Kindern und Jugendlichen des Städtedreiecks Remscheid, Wuppertal und Solingen hilft.
Spendenaufruf und Kostenstruktur
Zum Zwecke der Gründung und des Aufbaus eben dieser gemeinnützigen Unternehmensgesellschaft starte ich diesen Spendenaufruf. Aus den eingegangenen Spenden sollen folgende Kostenpunkte finanziert werden:
- Steuerliche und juristische Betreuung
- amtlicher Gründungsprozess des Unternehmens
- Notarielle Beratung und Vorgang der Eintragungen
- Aufbau von Marketingmaßnahmen (Website, Social Media, Videographie)
- Aufbau der erforderlichen Personalstärke
- notwendige Verwaltungs- und IT-Kosten (Buchhaltung, Datenschutz und Sicherheit)
- 25%-Teilzeitgeschäftsführerstelle
- Bankgebühren
- erforderliche Versicherungen
Aus den kalkulierten Kostenpunkten ergibt sich ein Spendenziel von 20.000 Euro. Bis zur Gründung des Unternehmens werde ich die Gelder für das Unternehmen treuhändisch verwalten. Sämtlicher Überschuss aus der Spendenkampagne wird nach Gründung direkt in das Unternehmen fließen und somit für die ersten zu vergebenen Plätze verwendet werden.
Wichtige Info: Bis zur Gründung der gUG, können keine Spendenquittungen ausgestellt werden. Auch nicht rückwirkend.
Sollte aufgrund von zu wenig eingegangenen Spenden, eine Unternehmensgründung scheitern, so werden sämtliche Spendengelder an die Welle gGmbH gespendet.
Ich bedanke mich bereits vorab für jede Spende.
Euer Tomasz
