In Gedenken an unsere Mimmi

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In Gedenken an unsere Mimmi

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Unsere Tochter Mimmi ist am 01.02.2026 plötzlich verstorben. Neben unserer tiefen Trauer stehen wir nun vor großen finanziellen Herausforderungen und bitten von Herzen um Unterstützung

Am 03.03.2020 wurde unsere wundervolle Tochter Mimmi geboren – mit einem äußerst komplexen angeborenen Herzfehler. Mehrere schwere Fehlbildungen trafen bei ihr zusammen, was ihr kleines Herz und den gesamten Kreislauf enorm belastete.

Erst gegen Ende der Schwangerschaft wurde ein Herzfehler vermutet. Trotz vieler Untersuchungen ließ sich das ganze Ausmaß vor der Geburt nicht erkennen – Mimmi blieb bis zuletzt unser kleines Überraschungswunder.

Schon im ersten Lebensjahr musste Mimmi drei Operationen am offenen Brustkorb überstehen. Schließlich wurde ihr Kreislauf auf ein sogenanntes „halbes Herz“ umgestellt, weil ihr Herz die Belastung sonst nicht hätte bewältigen können.

Der Verlauf war extrem schwer. Über Wochen war Mimmi auf die Herz-Lungen-Maschine angewiesen und musste viele Komplikationen überstehen. Erst eine weitere Operation stabilisierte ihren Kreislauf.

Im September 2020 wurden wir schließlich palliativ mit ihr nach Hause entlassen – mit 24-Stunden-Pflegedienst und Beatmungsunterstützung. Doch Mimmi überraschte uns alle mit ihrer unglaublichen Stärke: Schritt für Schritt kämpfte sie sich zurück. Anfang 2021 konnte die Beatmung beendet werden, das Palliativteam zog sich zurück, und wir durften eine Zeit erleben, die sich für uns fast wie ein normales Familienleben anfühlte.

Trotz all der schweren Wege war Mimmi ein unglaublich lebensfrohes, glückliches und dankbares Kind. Mit ihrem warmen Lächeln und ihrer liebevollen, sanften Art hat sie unser Leben jeden Tag heller gemacht.

Unser größter Herzenswunsch war es immer, Mimmi trotz ihrer Erkrankung ein möglichst normales, schönes Kinderleben zu ermöglichen und ihr so viele liebevolle und glückliche Momente wie möglich zu schenken.

Mimmi konnte mit 3 Jahren zunächst in die Kita starten, doch nach mehreren schweren Infekten verschlechterte sich ihre Herzleistung so deutlich, dass ein Herzschrittmacher notwendig wurde. Wegen ihrer anhaltenden Infektanfälligkeit und Kreislaufschwäche konnte sie die Kita jedoch nur selten besuchen und wurde überwiegend zu Hause betreut.

In den folgenden Jahren blieb ihr Zustand sehr fragil. Ihre Sauerstoffsättigung war dauerhaft niedrig, ihre Belastbarkeit stark eingeschränkt.

Im weiteren Verlauf verschlechterte sich Mimmis Zustand zunehmend. Ihre Organe wurden immer stärker belastet, sie lagerte viel Wasser ein und konnte immer weniger am normalen Leben teilnehmen. Die letzten Monate lag ihre Sauerstoffsättigung arteriell nur noch bei etwa 52 Prozent.

Aufgrund der zuletzt sehr niedrigen Sauerstoffversorgung war Mimmi grundsätzlich auf zusätzliche Sauerstoffgabe angewiesen.

Nach eingehender ärztlicher Beratung mussten wir die schwere Realität annehmen, dass medizinisch nichts mehr heilend für sie getan werden konnte. Von einer weiteren Operation wurde uns eindringlich abgeraten, da die Risiken für Mimmi zu hoch geworden waren.

Wir wurden erneut palliativ begleitet — mit dem Ziel, ihr so viel Lebensqualität und Geborgenheit wie möglich zu schenken., wobei unsere Hoffnung bis zuletzt nicht aufgegeben wurde.

Diese Hoffnung schien zunächst belohnt zu werden, denn Mimmi zeigte uns wieder einmal ihre unglaubliche Kraft.

In den letzten Wochen kämpfte sie sich noch einmal zurück, die Wassereinlagerungen gingen deutlich zurück, sie gewann wieder etwas Lebensfreude und schenkte uns kostbare gemeinsame Momente, für die wir unendlich dankbar sind.

Am Morgen des 01.02.2026 stand Mimmi wie so oft mit uns auf, frühstückte mit uns, hörte Musik und kuschelte nochmal innig mit uns.

Und dann, völlig unerwartet, kippte die Situation.

Unsere geliebte Mimmi verstarb plötzlich und friedlich in unseren Armen – nur wenige Wochen vor ihrem 6. Geburtstag.

Unsere heutige Situation

Der Verlust unserer Tochter hat uns den Boden unter den Füßen weggezogen.

Neben der unendlichen Trauer stehen wir nun auch vor großen finanziellen Herausforderungen.

Durch die intensive Pflegezeit, wiederholte Krankengeldphasen, Verdienstausfälle und die langen Klinikaufenthalte sind wir stark belastet worden.

Mit Mimmis Tod ist zudem das bisherige Pflegegeld weggefallen, mit dem wir einen Teil der laufenden Belastungen abfangen konnten. Dadurch ist die finanzielle Situation für uns aktuell nicht mehr aus eigener Kraft zu bewältigen.

Um für Mimmi da sein zu können und mobil zu bleiben, mussten wir einen Privatkredit aufnehmen, der aktuell noch bei etwa 35.000 € liegt.

Zusätzlich stehen wir vor Beerdigungskosten von etwa 10.000 €.

Es fällt uns unglaublich schwer, um Hilfe zu bitten. Doch im Moment schaffen wir es allein nicht mehr.

Unser Spendenziel liegt bei 45.000 €, um diese finanzielle Last etwas abzufedern und uns in dieser schweren Zeit ein wenig Halt und Luft zum Atmen zu geben.

Wofür die Spenden verwendet werden

Mit den Spenden möchten wir:

• die Beerdigung unserer geliebten Mimmi finanzieren
• den bestehenden Kredit entlasten
• und uns die nötige Zeit zum Trauern und Verarbeiten nehmen

Jeder Beitrag – egal in welcher Höhe – und auch jedes Teilen unseres Aufrufs bedeutet uns mehr, als wir in Worte fassen können.

Bitte spendet nur, wenn ihr es euch leisten könnt.

Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt, unsere Geschichte zu lesen und unsere Mimmi in euren Gedanken ein kleines Stück weiterleben zu lassen.

In tiefer Dankbarkeit
Melanie & Timm
(Mimmis Mama & Papa)

Organizer

Melanie Meil
Organizer
Kassel, Hessen
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