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Für eine transparente Prüfung der geplanten Windräder am Dachsberg
Wir sind eine Anwohnergruppe aus Windhagen:
- Birgit Plumhoff
- Jochen Bösing
- Jan Bertlich
- Michael Biesenbach
- Andreas Ottersbach und
- Gianfranco De Crescenzo
Auf dem Dachsberg bei Bad Honnef sind zwei Windenergieanlagen geplant. Da das Genehmigungsverfahren bereits läuft, besteht großer Zeitdruck. Wir möchten das Verfahren und die Umweltverträglichkeit durch spezialisierte Rechtsanwälte prüfen lassen. Dafür sammeln wir zunächst 5.000 € zur Finanzierung der anwaltlichen Erstprüfung.
Worum geht es konkret?
- Viele von uns leben seit Jahren oder Jahrzehnten hier. Windhagen ist für uns nicht nur ein Wohnort, sondern Heimat: geprägt von Landschaft, Natur, Ruhe, gewachsenen Nachbarschaften und hoher Lebensqualität.
- Aktuell sind auf dem Dachsberg bei Bad Honnef zwei Windenergieanlagen geplant. Das Vorhaben befindet sich bereits im Genehmigungsverfahren. Obwohl die Anlagen auf der Seite von Bad Honnef geplant sind, wären aus unserer Sicht auch viele Menschen in Windhagen unmittelbar betroffen.
- Deshalb möchten wir das laufende Verfahren rechtlich prüfen lassen.
Warum wir handeln
- Uns geht es um eine sachliche, transparente und rechtlich fundierte Prüfung des Vorhabens. Wir möchten sicherstellen, dass die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner, der Schutz von Natur und Landschaft sowie die rechtlichen Vorgaben im Genehmigungsverfahren angemessen berücksichtigt werden.
- Im Mittelpunkt stehen für uns insbesondere folgende Fragen:
- Wurde das Genehmigungsverfahren ordnungsgemäß durchgeführt?
- Wurden die Auswirkungen auf Windhagen ausreichend berücksichtigt?
- Ist die Umweltverträglichkeit umfassend geprüft worden?
- Welche Folgen ergeben sich für Natur, Landschaftsbild und Artenschutz?
- Welche Belastungen können durch Lärm oder andere Auswirkungen entstehen?
- Welche Rechte und Handlungsmöglichkeiten haben betroffene Bürgerinnen und Bürger?
- Werden berechtigte Interessen der Anwohner, auch im Hinblick auf Wohnqualität und mögliche Wertminderungen von Immobilien, ausreichend berücksichtigt?
Wir wissen, dass die Energiewende wichtig ist. Gleichzeitig sind wir überzeugt: Auch Vorhaben zur Energieerzeugung müssen transparent, sorgfältig, rechtssicher und mit Blick auf die betroffenen Menschen und die Natur geprüft werden.
Warum jetzt Zeitdruck besteht
Das Genehmigungsverfahren läuft bereits. Deshalb bleibt nur ein begrenztes Zeitfenster, um Unterlagen zu prüfen, rechtliche Fragen zu bewerten und mögliche nächste Schritte vorzubereiten.
Wenn wir die Interessen der Anwohner aus Windhagen wirksam einbringen wollen, müssen wir jetzt handeln.
Eine spätere Prüfung kann zu spät sein, wenn wesentliche Fristen bereits verstrichen sind oder Entscheidungen getroffen wurden.
Wofür wir Spenden sammeln
Wir sammeln zunächst 5.000 €, um eine anwaltliche Erstprüfung des Genehmigungsverfahrens und der Umweltverträglichkeit zu finanzieren.
Mit der rechtlichen Prüfung haben wir eine Rechtsanwaltskanzlei aus Münster beauftragt, die auf Bau-, Planungs- und Umweltrecht sowie Vergaberecht spezialisiert ist. Sie zählt in diesen Bereichen zu den bundesweit führenden Kanzleien.
Die Spenden sollen insbesondere verwendet werden für:
- anwaltliche Beratung
- Prüfung des laufenden Genehmigungsverfahrens
- Prüfung umweltrechtlicher Fragestellungen
- Einschätzung der Umweltverträglichkeit
- Bewertung möglicher Rechte und Handlungsmöglichkeiten der Anwohner
- Vorbereitung möglicher weiterer Schritte
Das erste Spendenziel von 5.000 € dient der kurzfristigen Finanzierung der ersten anwaltlichen Prüfung.
Die ersten 2.500€ sind bereits angefallen und wurden von der Anwohnergruppe bezahlt.
Je nach Ergebnis der Prüfung können weitere Kosten entstehen, zum Beispiel für vertiefende rechtliche Bewertungen, zusätzliche Stellungnahmen oder weitere Verfahrensschritte. Sollte dies erforderlich werden, werden wir transparent darüber informieren und das Spendenziel gegebenenfalls entsprechend erweitern.
Warum Ihre Unterstützung wichtig ist
Die Kosten für eine spezialisierte anwaltliche Prüfung können einzelne Anwohner kaum allein tragen. Gemeinsam können wir jedoch dafür sorgen, dass das Verfahren sorgfältig, unabhängig und fachkundig geprüft wird.
Jede Spende hilft dabei, die offenen Fragen rechtlich bewerten zu lassen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus Windhagen sichtbar zu machen.
Es geht nicht um pauschale Ablehnung, sondern um eine faire, transparente und rechtssichere Prüfung eines Vorhabens, das unsere Heimat langfristig verändern wird.
Was passiert mit möglichen Überschüssen?
- Transparenz ist uns wichtig.
- Die eingehenden Spenden werden vorrangig für die anwaltliche Prüfung und damit verbundene rechtliche Kosten im Zusammenhang mit den geplanten Windenergieanlagen am Dachsberg verwendet.
- Sollten nach Abschluss der rechtlichen Prüfung und möglicher weiterer Schritte Mittel übrig bleiben, werden diese Überschüsse für gemeinnützige, heimatbezogene oder ortsnahe Zwecke in Windhagen eingesetzt.
- Über die konkrete Verwendung werden wir offen informieren.
Hinweis zu Spendenbescheinigungen
Diese Kampagne wird von einer privaten Anwohnergruppe getragen. Daher können keine steuerlich absetzbaren Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.
Bitte helfen Sie mit
Wenn Ihnen Windhagen, unsere Landschaft, unsere Natur und ein transparentes Verfahren am Herzen liegen, unterstützen Sie diese Kampagne bitte mit einer Spende.
Jeder Beitrag zählt:
• 10 € helfen
• 25 € helfen
• 50 € helfen
• 100 € helfen
Auch größere Beträge helfen sehr! Ebenso wichtig ist das Teilen dieser Kampagne mit Familie, Freunden, Nachbarn, Vereinen und lokalen Gruppen.
Das Verfahren läuft bereits. Deshalb zählt jetzt jede Unterstützung.
Vielen Dank für Ihre Hilfe und Ihr Vertrauen!
Hier finden Sie ein paar Informationen zu dem Thema:
Link zur Videoaufzeichnung der gemeinsamen Ratssitzung Verbandsgemeinde Asbach und Ortsgemeinde Windhagen
https://www.rhein-zeitung.de/lokales/kreis-neuwied/experte-nimmt-stellung-zu-plaenen-der-bad-honnef-ag_arid-4124198.html
Leserbriefe aus dem Aegidienberger Boten vom 22.05.2026:
Organizer and beneficiary
Birgit Plumhoff
Beneficiary

