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Manchmal gerät das Leben aus dem Takt, ohne Vorwarnung.
Bei uns ist genau das passiert.
Wir sind Nadine und Andreas, und zusammen mit unserem Sohn Elric sind wir eine kleine, enge Familie. Unser Alltag war laut, lebendig und voller Pläne – bis eine schwere Erkrankung alles verändert hat.
Nadine ist schwer krank.
Seitdem kämpft sie mit den Folgen einer Hirnoperation, einer intensiven Strahlentherapie und mit einer Chemotherapie, die derzeit die einzige ist, von der die Ärzte wissen, dass sie überhaupt wirken kann. Wie lange dieser Weg geht, weiß im Moment niemand – und genau diese Ungewissheit begleitet uns jeden einzelnen Tag.
Die Behandlungen sind belastend. Sie kosten Kraft, Zeit und manchmal auch Hoffnung. Es gibt Tage, an denen es besser geht – und andere, an denen selbst kleine Dinge unglaublich schwer fallen. Für Elric, der vier Jahre alt ist, ist das alles kaum zu begreifen. Für Nadine bedeutet es, immer wieder über ihre Grenzen hinauszugehen. Und für mich heißt es, zu halten, zu organisieren, stark zu sein – auch dann, wenn mir selbst die Luft fehlt.
Wir haben bereits schwere Verluste erlebt. Der Tod unserer Tochter Frances hat uns als Familie geprägt und gezeigt, wie zerbrechlich das Leben sein kann. Diese Erfahrung tragen wir mit uns – sie macht uns nicht schwächer, aber sie lässt uns sehr genau spüren, wie kostbar gemeinsame Zeit ist.
Mit dieser Spendenaktion bitten wir nicht um Mitleid.
Wir bitten um Unterstützung, damit wir diese Zeit gemeinsam bewältigen können.
Die Hilfe soll uns ermöglichen, den Alltag zu tragen, Wege zur Behandlung zu stemmen, Entlastung zu schaffen und – so gut es geht – auch kleine Wünsche zu erfüllen. Momente, in denen wir nicht nur funktionieren, sondern leben. Für Nadine. Für Elric. Für uns als Familie.
Jeder Beitrag, jedes Teilen, jedes ehrliche Mitgefühl hilft uns mehr, als Worte es ausdrücken können.
Danke, dass ihr euch Zeit nehmt, unsere Geschichte zu lesen.
Danke, dass ihr uns auf diesem Weg ein Stück begleitet.
„Was uns trägt, ist die Liebe füreinander – und die Gewissheit, dass wir nicht allein sind.“




