Für Momente die bleiben. Für Momente die noch kommen sollen

  • N
  • K
438 donors
0% complete

€16,902 raised of 

Für Momente die bleiben. Für Momente die noch kommen sollen

Donation protected
Hallo liebe Mitmenschen,
ich bin Antonia und ich möchte euch um die Unterstützung für einen kleinen Traum von einem kleinen Jungen bitten.
„Einmal fliegen und nochmal ins Allgäu, die Berge sehen“.
Könnte eigentlich während eines Wochenendes schnell gemacht sein, für die meisten von uns.
Leider nicht für Lio und seine Familie.
Lio ist 9 Jahre alt und hat 2024 das erste Mal einen Gehirntumor bekommen.
Das zweite Mal kam der Krebs 2025 zurück und das dritte Mal dieses Jahr im Frühling.

Lio (typisch großer Bruder) ist so stark und versichert seiner Mama Kimi jedes Mal wieder, dass er es schaffen wird, aber die lähmende Angst bestimmt derzeit wieder den gesamten Alltag von Lio, seinen zwei Brüdern und seinen Eltern Kimi&Fabian.
Überleben ist das Ziel! Aber auf dem harten Weg dorthin, soll Lio auch noch ERLEBEN und die Schönheit der Welt sehen und was eine Gemeinschaft aus helfenden Händen bewirken kann.

Durch die Betreuung von ihrem Großen und die anstehende Bestrahlung in Essen, kann Kimi nicht mehr ihrem Beruf als Sozialpädagogin in Hamburg nachgehen und jeder Euro der 5-köpfigen Familie fließt in Lio‘s Behandlungen und in alles, was dafür nötig ist (Fahrten, Aufenthalte, Sprit, Zuzahlungen Medikamente, Rollstuhl etc)

Lio soll diesen Frühling mehr sehen als die Wände des Strahlentherapie-Zentrums.
Er soll über weiße Wolken fliegen, die grünen Weiden des Allgäu‘s sehen oder auch einfach einen sorgenfreien Mittag in seinem Lieblingsrestaurant mit seiner Familie verbringen.

Wir wollen der Familie für die Zeit in Essen während der Therapie gerne auch noch eine geeignetere Unterkunft für ein paar Wochen im Mai und/oder Juni (im Radius von 15km um das Strahlenzentrum) für 2 Erwachsene und 2 Kinder finanzieren. Bisher kommen sie in einer sehr notdürftigen Behausung unter, die nicht dafür geeignet ist, eine so schwere Zeit durchzumachen.

Für eure Spenden, Hilfe und liebevollen Worte bedanken ich mich von Herzen im Namen von Lio und seiner Familie! Kimis Schwester Melissa wird die Spenden in ihrem Namen entgegen nehmen.
Wir sind jetzt schon tief berührt von euren warmen Herzen und den grosszügigen Spenden.

Liebe & Frieden für euch alle

Antonia & Melissa
———————————-


Falls ihr euch noch ausführlicher informieren möchtet, kommt hier ein Text, der direkt aus einem Mama-Herzen stammt:

Hallo, ich bin Antonia.
Und manchmal begegnet man Menschen, die einen nicht mehr loslassen.
Menschen die man erst kurz kennt – und trotzdem spürt:
Hier ist eine Familie die viel zu viel tragen muss.
Eine Familie die ein Schicksal erlebt, das kein Mensch erleben sollte.
Für diese kleine große Familie möchte ich mich stark machen.
Und ich hoffe, ihr seid dabei.
Ich hoffe, ihr helft mir zu helfen.

Wir schreiben den 17.02.2024.
Eine kleine, glückliche Familie. Drei Kinder. Drei Wirbelwinde.
Der mittlere feiert seinen fünften Geburtstag.
Ein Tag, der funkeln sollte.
Ein Tag, der ein Geschenk sein sollte.
Doch manchmal legt sich ein Schatten über etwas, bevor man überhaupt versteht, dass es ein Schatten ist.

Es beginnt am Morgen.
Lio spuckt.
Eine Stunde später ist alles wieder gut.
Am nächsten Tag wieder.
Und wieder.
Und wieder.
Vier Wochen lang.
Bis zum 08.03.2024.

Krankenhaus.
Erstmal Entwarnung.
Alles Schlimme ausgeschlossen.
Atmen.
Beruhigen.
Hoffen.
Aber das Spucken hört nicht auf.
Und das Mama‑Gefühl flüstert lauter als jeder Arzt:
Hol einen MRT‑Termin. Jetzt.
97 Anrufe später – endlich ein Arzt, der hilft.
Drei Tage später der Termin.

Lio, sieben Jahre alt, meistert das MRT wie ein kleiner Held, der gar nicht weiß, dass er einer ist.
Zehn Minuten später werden sie aufgerufen.

Der Arzt sagt:
„Lio, du hast toll stillgehalten.“
Und dann:
„Frau Lange… wir haben etwas gefunden. Etwas, das dort nicht hingehört. Ich telefoniere sofort mit dem UKE. Ihr Sohn muss operiert werden.“

Und ab da fühlt sich alles an wie ein Film, in dem man nie hätte mitspielen wollen.
Ein Drama ohne Pause.
Ohne Ausstieg.
Ohne Option auf „Stopp“.

UKE.
Onkologische Kinderstation K1b.
Drei Tage später: die schwere, sechsstündige Hirn‑OP.
Diagnose: Ependymom WHO Grad 3.
Mit Tumormarker.
Fünf Prozent Überlebenschance nach fünf Jahren.
Fünf Prozent.
Ein Satz, der dir die Luft nimmt.
Ein Satz, der alles verändert.

Sie stimmen der Protonenbestrahlung in Essen zu.
Sieben Wochen.
2024.
Lio kämpft.
Lio hält durch.
Lio ist 16 Monate krebsfrei.
Ein kleines Wunder.
Ein Atemzug Hoffnung.

Dann Juli 2025.
Der Krebs ist zurück.
An derselben Stelle.
Wieder OP.
Wieder Angst.
Wieder Hoffen.

Man sagt ihnen:
„Wenn dieser Krebs zurückkommt, kommt er meist wieder.“
Aber was sollen Eltern tun?
Aufgeben?
Nein.
Weiterkämpfen.
Für jedes Stück Zukunft.

Doch der Krebs hat seinen eigenen Plan.
Anfang März 2026:
Er ist wieder da.
Zum dritten Mal.

Diesmal weiß Lio genau, was ihn erwartet.
Die Nächte vor der OP sind voller Angst.
Mama begleitet Zuhause,
Papa begleitet all diese Gefühle im Krankenhaus.
An einen geregelten Alltag ist kaum zu denken,
Ein stinknormaler langweiliger Alltag,
Den wünscht sich jede Familie eines schwerkranken Kindes.

Die Zeit ist Voller Fragen, die kein Kind stellen sollte:

„warum habe ich Krebs?“
„Was habe ich gemacht?“
„Muss ich sterben?“
„Warum kommt der Krebs immer wieder?“

Und dann dieser Satz, der dir das Herz zerreißt:
„Irgendwann sitze ich da oben im Himmel und passe auf euch auf.“
Was antwortet man darauf.
Was würdest du antworten.

Niemand spricht darüber, wie man nachts wach liegt und das Internet nach Behandlungen durchsucht.
Nach Immuntherapien.
Nach Studien.
Nach Hoffnung.
Auch wenn Ärzte sagen: „Das passt nicht zu dieser Krebsart.“
Aber was, wenn dein Herz sagt:
Ich will es trotzdem versuchen. Ich will jeden Strohhalm greifen.
Aber es fallen Kosten an,
Welche nicht überschaubar sind.

Nach der letzten OP entscheiden sie sich – gemeinsam mit Lio und den Ärzten – für eine zweite und letzte Protonenbestrahlung.
Die Ärzte sagen ehrlich:
„Die Folge kann der Tod sein.“
Aber welche Option bleibt?
Nichts tun?
Warten, bis der Krebs wiederkommt?
Oder alles versuchen, was möglich ist?

Niemand weiß, wie viel Zeit bleibt.
2 Jahre.
5 Jahre.
10.
20.
Niemand weiß es.

Aber sie wissen:
Sie wollen nicht irgendwann sagen müssen:
„Hätten wir die Zeit doch genutzt. Hätten wir sie mit Momenten gefüllt, welche bleiben.“

Sie wollen Momente sammeln.
Bewusster leben.
Lio soll Fahrrad fahren.
Fliegen.
Urlaub machen.
Die Welt und ihre Wunder sehen.
Disneyland sehen.
König der Löwen im Musical erleben.
Eine Massage genießen.
Mit Freunden lachen und spielen.
Kind sein.
Einfach Kind sein ohne Sorgen.
Mit seinen kleinen Geschwistern Lenny und Levi spielen, blödeln und kuscheln.
Kinoabende genießen.
Abenteuer erleben.
Blödsinn machen.

Kein Kind sollte Worte wie Port, Zugang, Bestrahlung, Chemotherapie kennen müssen.

Doch seit zwei Jahren fehlt ein Einkommen.
Die Mama arbeitet nur noch drei Vormittage – die anderen Tage gehören Nachsorgen, Klinikterminen, Arztgesprächen.
Ein privat gekauftes Auto entpuppt sich als totaler Fehlkauf - Steuerkette kaputt, Motorschaden, verheimlichter Unfallschaden.
Ein neues, großes Auto für drei Kinder?
Unbezahlbar.

Die letzten zwei Jahre fühlen sich an wie eine Ewigkeit.
Und gleichzeitig wie ein surrealer Albtraum.
Man möchte sich schütteln, aufwachen –
doch das hier ist ihre Realität.
Und die Realität viel zu vieler Familien.

Dieser Aufruf soll nicht nur Unterstützung bringen.
Er soll laut sein.
Für Kinder mit Krebs.
Für mehr Forschung.
Für mehr Sichtbarkeit.
Für eine Zukunft, in der kein Kind mehr an Krebs sterben muss.

„Der Tag der Diagnose ist kein lauter Tag.
Aber er ist schwer.
Und er erinnert uns an all die Kinder, die kämpfen müssen, obwohl sie einfach nur Kind sein sollten.“

Lasst uns kämpfen.
Für die, die am Anfang einer Reise stehen, die sie nie gewählt haben.
Für die, die mitten im Kampf sind.
Für die, die wir gehen lassen mussten –
in der größten Lüge unseres Lebens:
„Es ist okay, dass du gehst.“
Denn es war nie okay.

#fürLio
#fuckChildhoodCancer
#fürmehrSichtbarkeit


Organizer and beneficiary

Melissa Röhl
Beneficiary
  • Family
  • Donation protected

Your easy, powerful, and trusted home for help

  • Easy

    Donate quickly and easily

  • Powerful

    Send help right to the people and causes you care about

  • Trusted

    Your donation is protected by the GoFundMe Giving Guarantee