Filippa kam in der 29. Schwangerschaftswoche aufgrund einer Sepsis per Notsectio auf die Welt. Sie erlitt drei Tage nach Ihrer Geburt, im Zusammenhang der Maßnahmen die ihr das Leben gerettet haben, eine schwere Hirnblutung. Nach langer Ungewissheit wurde klar, dass Filippa durch die Schädigungen im Gehirn eine infantile Zerebralparese hat. Die Behinderung wird sie ein Leben lang begleiten. Sie ist dank ihrer Schwester und ihrem unendlichen Kampfgeist und Lebenswillen bereits weit gekommen. Das Lachen und ihre positive Art hat sie dabei ebenfalls nie verloren.
Zu ihrer positiven Entwicklung trägt nach wie vor die Reittherapie einen großen Teil bei, die immer noch keine Kassenleistung darstellt.
Außerdem steht ein weiterer Meilenstein an. Eine Operation, die die Spastik in den Beinen mindern und dadurch ihre körperliche Entwicklung verbessern soll. Das bedeutet für uns als Familie wieder sehr viel Unruhe und Belastungen, auch im finanziellen Bereich, die von der Kasse nicht übernommen werden. Wir kämpfen alle zusammen als Familie und geben alle so viel wir können. Die Belohnung sind unsere Kinder. Wenn sie unbeschwert miteinander spielen ist das alles was zählt. Filippa träumt davon endlich freistehend tanzen zu können. Denn sie liebt Musik und Bewegung. Wir hoffen weiterhin alles für Sie und ihre Schwester meistern zu können, auch wenn wir oft an unsere Belastungsgrenze stoßen. Anträge kosten Zeit und die Bearbeitung meistens Monate, obwohl es zeitlich notwendige Dinge sind. Auch für lange Krankenhausaufenthalte gibt es keine gute Lösung für eine Familie. Die Rechnung geht nicht auf, alles stemmen zu können.
Wir sind dankbar für jede Unterstützung. Um alles für die Kinder aufrecht erhalten zu können.


