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Hallo,
wir sind Diana und Uwe. Unser neunjähriger Sohn Lukas ist aufgrund einer Zerebralparese auf den Rollstuhl angewiesen. Sein junges Leben war geprägt von vielen Operationen, Krankenhausaufenthalten und unzähligen Momenten, in denen er mehr Stärke zeigen musste, als ein Kind jemals bräuchte. Und doch ist Lukas ein wahres Wunder: ein aufgeschlossenes, lebensfrohes Kind, immer am Lachen und voller Wärme, die unsere Familie durch die schwersten Tage trägt.
Unser Lebensmittelpunkt befindet sich im Erdgeschoss, doch das Herz unseres Familienlebens schlägt auch in der ersten Etage. Dort befindet sich das Badezimmer, das wir täglich für Lukas benötigen, das Zimmer seiner Schwester – für ihn ein fester emotionaler Halt und ein zentraler Bestandteil seines Alltags – sowie unser Schlafzimmer. Wegen seiner Epilepsie und der notwendigen nächtlichen Umlagerungen muss Lukas bei uns im Elternschlafzimmer schlafen. Doch genau diese Bereiche des Hauses sind für ihn ohne unsere Hilfe nicht erreichbar.
Jeder Weg nach oben bedeutet für Lukas eine Herausforderung – und für uns eine enorme körperliche Belastung. Wir als Eltern tragen Lukas die Treppen hinauf, doch das ist oft nur unter großer Anstrengung möglich. Besonders ich als Mutter bin stark belastet: Zwei Bandscheibenvorfälle einschließlich einer OP, haben mir deutlich gezeigt, dass ich körperlich am Limit bin. Und da es nicht immer möglich ist, dass Lukas Vater das Tragen übernehmen kann, fällt diese Aufgabe häufig mir zu. Auf Dauer ist das für meine Gesundheit nicht tragbar – und auch für Lukas ist es weder sicher noch würdevoll.
In den vergangenen Jahren haben wir bereits sehr viel investiert: Ein behindertengerechtes Auto, wichtige Hilfsmittel und notwendige Umbauten – vieles davon wurde nicht von der Krankenkasse übernommen. Wir haben all das getan, weil Lukas darauf angewiesen ist. Zudem stehen weitere notwendige Investitionen an, wie zum Beispiel eine Rampe für das Auto, um ihn sicher transportieren zu können. Doch nun sind unsere finanziellen Möglichkeiten erschöpft.
Ein Treppenlift wurde geprüft, aber ist aufgrund der baulichen Gegebenheiten unmöglich. Und selbst wenn er passen würde, müsste Lukas weiterhin aufwendig umgesetzt und stabilisiert werden – eine zusätzliche körperliche Belastung, die weder für ihn noch für uns sinnvoll wäre.
Ein Aufzug ist die einzige sinnvolle und langfristige Lösung. Er würde Lukas endlich ermöglichen, sicher und barrierefrei all die Räume zu erreichen, die für sein Leben so wichtig sind – seine Schwester, das Badezimmer, seinen Schlafplatz bei uns. Für uns Eltern wäre er eine enorme körperliche Entlastung und würde uns die Kraft geben, Lukas weiterhin bestmöglich zu begleiten.
Deshalb bitten wir euch von Herzen um Unterstützung. Jede Hilfe – ganz gleich, wie groß oder klein – bringt uns dem Ziel näher, unserem wunderbaren Sohn ein Zuhause zu ermöglichen, das seinen Bedürfnissen wirklich gerecht wird.
Wir danken allen, die unsere Geschichte lesen, teilen oder uns mit einer Spende unterstützen.
Ihr schenkt Lukas nicht nur Mobilität – ihr schenkt ihm Sicherheit, Teilhabe und ein gestärktes Selbstwertgefühl.




