William sucht die Gräber seiner Eltern!

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William sucht die Gräber seiner Eltern!

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William kam als junger Jazz-Musiker aus Guatemala nach Berlin. Eher zufällig ist er hier gestrandet. Hat Schicksalsschläge überlebt, sein Aufenthaltsrecht verloren, ist alkoholsüchtig geworden um den Schmerz zu ertragen.

William war über 20 Jahre lang obdachlos. Permanent bedroht von Abschiebung. Rückblickend sagt er: "Wenn sie mich abgeschoben hätten, wäre ich obdachlos gestorben!"

Dann kam mit der Krebs-Diagnose der Wendepunkt: Die Operation und der gewonnene Kampf um sein Bleiberecht.

William hat einen großen Wunsch: Er will zurück nach Guatemala und die Gräber seiner Eltern finden um sich in Würde zu verabschieden.

Dafür braucht er unsere Hilfe!
Er lebt von Grundsicherung und spart jeden Cent für teure Post-Krebs-Medikamente.
Ein Flugticket nach Guatemala (ca. 1000 Euro) kann er sich niemals leisten.
Ein geschenktes Ticket würde ihm nicht auf die Grundsicherung angerechnet – Eure Hilfe kommt also direkt an.

-> Bitte unterstützt William mit einer Spende. Jeder Betrag zählt – damit er seine Familie ehren und Frieden finden kann.

Vielen Dank schon im Voraus, Michel, im Namen seiner Freund:innen

Hier noch ein Text von William:

Stell dir vor, du hast keine Papiere.

Keine Papiere mit denen du dein Lebensrecht hier beweisen kannst.

Jeder Mensch, den du triffst, könnte dich denunzieren.

Du musst aufpassen, kannst niemandem wirklich trauen.

Bewege dich vorsichtig - falle nicht auf - bleibe unsichtbar!


Denn als Papierloser bist du gefangen in der Angst, dass sie dich kriegen.

Und wenn die dich haben, dann schieben sie dich ab.

Denn du kommst aus einem Land, dass die Bürokraten "sicheres Herkunftsland nennen", in dem du aber die Hölle erlebt hast.


Und diese Hölle hast du immer noch in Dir. Sie sitzt in der Tiefe und taucht immer wieder auf.

- Vor allem Nachts, wenn du alleine bist und in irgendeinem Unterstand hockst. Du versuchst den Terror im Kopf mit Alkohol wegzukriegen - aber es gibt kein Entrinnen.


Hoffnungslos und obdachlos und Krank.

Krank an Körper und Geist.


Und stell dir vor:

Es gibt keine Hoffnung, dass sich dieser Teufelskreis öffnet und du da rauskommst.

Nicht nach einem Jahr, nach einem Jahrzehnt, nach 20 Jahren.


Und dann ein neuer Schlag: Diagnose: KREBS - Operation dringend nötig.

Brutal - aber vielleicht die Wende zu einem anderen Leben.

Mit dem Todesurteil in der Hand gelingt das Auftauchen aus der Unsichtbarkeit.

Du bekommst ein Papier, das den beleidigenden Titel "Duldung" trägt.

Sie geben dir Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und ein Dach über dem Kopf.


Vier Monate Krankenhaus - und es wird nicht nur der Körper behandelt - auch Traumata sind plötzlich Thema. Auch für Dich.

Dir geht es langsam besser, du kommst zur Ruhe, bekommst Medikamente.


Prompt meldet sich die Ausländerbehörde - will dich abschieben.

Der Antrag auf Bleiberecht wurde vom Verwaltungsgericht positiv beschieden.

Ich darf bleiben

Organizer

Michael Hackert
Organizer
Berlin, Berlin
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