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Casa Anajô fertigstellen – 120 Kindern ein Zuhause geben
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Ein Haus, das fast fertig ist – und doch verschlossen bleibt
In Guarabira, im Bundesstaat Paraíba im Nordosten Brasiliens, wächst auf unserem Gelände ein zweites Gebäude heran. Der Rohbau steht, das Dach ist dicht. Der Regen kann nicht mehr hinein.
Was noch fehlt, ist alles, was aus einem Rohbau ein Haus macht: Fenster, Elektrik, Innenausbau, die Installationen – und die Einrichtung.
Genau dafür sammeln wir.
Was Casa Anajô bedeutet
Casa Anajô wird kein weiteres Zimmer sein. Es wird die Antwort auf Räume, die uns heute fehlen:
Platz zum ruhigen Lernen, wenn im Hauptgebäude Trubel ist
ein Ort zum Rückzug für Kinder, die einen schweren Tag haben
vertrauliche Betreuungsgespräche, die nicht im Flur stattfinden müssen
ein Zimmer für Besucherinnen und Besucher
eine kleine Küche, die den Alltag erleichtert
Die große Küche und den Speisesaal haben wir bereits im Hauptgebäude. Casa Anajô ergänzt genau das, was dort nicht möglich ist.
Wer hier ankommt
Wir begleiten rund 120 Kinder in Guarabira. Rund 80 von ihnen kommen jeden Tag – für Sport wie Capoeira, Fußball, Musik, warme Mahlzeiten, für die Hausaufgaben, für Erwachsene, die zuhören. Für zusätzliche Plätze gibt es Wartelisten.
Der Nordosten Brasiliens ist reich an Musik, Wärme und Lebensmut – und arm an Perspektiven. Viele Familien leben von Gelegenheitsarbeiten. Ob ein Kind zur Ruhe kommen, lernen und spielen kann, entscheidet hier oft der Zufall.
Anajô ist der Ort, an dem dieser Zufall ausgeschaltet wird.
Wer hier arbeitet
Joseilda leitet Anajô in Guarabira und begleitet dort täglich rund 80 Kinder. Sie organisiert den Alltag, betreut die Kinder und kennt jeden Fortschritt an Casa Anajô.
Hailton „Hayu" da Silva hat Anajô in Brasilien und in Österreich gegründet. Er ist Capoeira-Mestre, pendelt zwischen beiden Ländern und bringt persönlich mit, was vor Ort gebraucht wird.
Unser kleines Team in Österreich arbeitet zu 100 % ehrenamtlich und ohne Gehalt. Spenden sind in Österreich steuerlich absetzbar.
Wo wir stehen
23.850 € von 40.000 € sind gesammelt. Noch 16.150 € fehlen.
Das Geld fließt in: Fenster und Türen · Elektrik und Beleuchtung · Wasser- und Sanitärinstallationen · Innenausbau (Böden, Wände, Putz) · Einrichtung · die kleine Küche.
Stand: 7. Oktober 2026. Baukosten können sich durch Materialpreise und Verfügbarkeit vor Ort verändern – wir dokumentieren den Baufortschritt offen in unseren Updates.
Warum jetzt
Ein Gebäude, das steht, aber nicht fertig wird, wird nicht billiger – es wird teurer. Und jedes Jahr, das Casa Anajô ungenutzt bleibt, ist ein Jahr, in dem Kinder auf einen Raum warten, der ihnen schon gehört.
Die Hälfte des Weges liegt hinter uns. Was fehlt, sind 16.150 € – und viele Menschen, die mithelfen, dass aus einem Rohbau ein Ort wird.
Danke, dass Sie bis hierher gelesen haben. Wenn Sie nicht spenden können, helfen Sie uns trotzdem weiter: Teilen Sie diese Seite mit einem Menschen, dem Kinder am Herzen liegen.
Kinderhilfswerk Anajô e. V.
Wolf-Huber-Straße 55, 6800 Feldkirch




