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Liebe Interessierte,
danke, dass Sie dem Link gefolgt und auf dieser Seite gelandet sind.
Mein Name ist Kim Ludwig. Ich bin Ortschronistin des kleinen Ortes Wallendorf bei Merseburg. Bereits seit mehreren Jahren arbeite ich die Ortsgeschichte auf und verfasse Artikel mit den Ergebnissen für das Gemeindeblatt.
Anlässlich des 125. Geburtstages entstand die Idee eines Bildbands der Werke des Lehrers und Kunstmalers Günther Kipper (1900-1939) im Verlag Janos Stekovics. Der Arbeitstitel lautet „Zwischen Schulbank und Staffelei“.
Für die Umsetzung dieses Projektes werden aktuell noch 4.000 € benötigt, da das Buch neben einem biographischen Part überwiegend aus Bildern bestehen wird, die im Druck preisintensiver sind.
Der Hintergrund
Seit über einem Jahr recherchiere ich zur Person Günther Kipper, einem einst bekannten regionalen Kunstmaler, aber heute leider vergessenen Lehrer. 2023 erwarb ich mehr oder weniger zufällig ein Aquarell von ihm, das mich neugierig auf weitere Werke machte. Sein Oeuvre umfasst Holz- und Linolschnitte, Feder- und Bleistiftzeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde, hauptsächlich von Landschaften.
Das Auffinden seiner Werke war und ist allerdings nicht leicht. Sie sind nicht zentral auffindbar, sondern schlummern z. T. in Privathaushalten oder im Archiv. Die Holzschnitte zierten Tauf- und Konfirmationsurkunden oder bis heute Einladungen zu Jubiläen. 2025 soll es eine Ausstellung seiner Werke geben, sowohl wiederaufgefundene Originale als auch Reproduktionen aus den Zeitungen. Damit diese nach der Ausstellung nicht wieder ungesehen verschwinden, soll es dieses Buch geben, das als Forschungsliteratur für die Regionalgeschichte als auch Kunstinteressierten dienen soll.
Seine Werke stellen ein wichtiges Stück Regionalgeschichte für Merseburg und Umgebung dar.
Zur Person
Günther August Eduard Kipper wurde am 24.2.1900 in Finsterwalde geboren. Er hatte eine Schwester. Von 1916-18 besuchte er das Lehrerseminar in Elsterwerda, 1919 in Eilenburg. Anfangs wurde er als Vertretungslehrer in Trebnitz (Kr. Weißenfels), Oberschwöditz, Naundorf bei Lauchhammer, Querfurt, Neumark bei Braunsbedra und 1923 in Wallendorf bei Merseburg eingesetzt, dort erstmals auftrags- und nicht vertretungsweise. 1923 heiratete er Charlotte Kulhanek. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich innerhalb von zwei Jahren, was ihn bis zum Ende seines kurzen Lebens begleitete. Er litt unter Bronchialasthma.
Als Kind förderte ein Zeichenlehrer sein Talent, bis dieser ihm nichts mehr beibringen konnte. Sein Stil war sehr markant, ebenso seine Signatur „KIPPER“. Ab 1929 war er neben seiner Lehrertätigkeit als Illustrator des Merseburger Korrespondenten und des Merseburger Tageblattes tätig und zeichnete auch für diverse Publikationen. 1933 kam seine Tochter zur Welt, die ihn kurz nach der Einschulung bereits wieder verlieren sollte. Günther Kipper starb am 29.8.1939 an Bronchialasthma in Merseburg. Seine Frau überlebte ihn um fast drei Jahrzehnte und starb 1968. Die gemeinsame Tochter starb 1993.
Ein Video zum Leben und Werk Günther Kippers können Sie hier anschauen, um einen Eindruck der Kunstwerke zu erhalten, die im Buch festgehalten werden sollen: https://vimeo.com/1005429062
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Vielen Dank :)

