- A
Hallo liebe
Herzensmenschen,
ich bin Pamela, 42 Jahre und Mutter von drei Kindern.
Seit der Geburt meines jüngsten Sohnes vor zwei Jahren pflege ich ihn täglich bis zu 4h. Auf Grund seines Geburtsgebrechens werden jeden Tag Wundverbände erneuert und neue Blasen neu behandelt.
Anfangs habe ich noch zu einem Pensum von 80% im Detailhandel gearbeitet. Nachdem aber die Ehe nach wenigen Monaten nach der Geburt scheiterte, war ich gezwungen, meinen Vertrag in einen Stundenlohnvertrag zu ändern, da die Betreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet war.
Heute lebe ich mit meinen drei Kindern (11 Jahre, 3 Jahre und 2 Jahre) neben der Tätigkeit im Detailhandel von einem Lohn als pflegende Angehörige, Hilfslosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag. Trotz zeitlichem Aufwand von mehr als einem 100%-Pensum kommen wir nicht mal auf das Existenzminimum, da die Behandlungspflege meines Kindes nicht vergütet wird. Lediglich Grundpflege wird im Lohn berücksichtigt. Das Sozialamt deckt die Differenz zum Existenzminimum.
Leider sind die Kosten für das uns wichtige Auto nicht im Sozialbudget berücksichtig, womit wir seit längerem unter dem Existenzminimum leben.
Mein Sohn leidet unter der sogenannten Schmetterlingskrankheit und ich pflege ihn mit grosser Hingabe. Zusätzlich begleite ich ihn zu seinen wichtigen Terminen, die im Moment 2x wöchentlich Physiotherapie beinhalten, aber auch Ergotherapie in der Kinder-Reha, sowie regelmässige Kontrolluntersuchungen im Kinderspital Zürich. Er hat an 30% seiner Haut Wunden/Narben und trägt fast überall Verbände - auch im Sommer.
Mit zwei Jahren kann er noch nicht frei stehen, geschweige denn gehen. Es zeichnet sich ab, dass er früher oder später einen Rollstuhl benötigen wird und wir ein grösseres Auto.
Zwar erhalte ich durch die Pflege meines Kindes eine Hilfslosenentschädigung, jedoch zahle ich in keine Pensionskasse ein. Trotz jahrelanger Pflege meines Kindes werde ich später auch von Altersarmut betroffen sein.
Die Krankheit meines Kindes ist unheilbar und progressiv, das heisst, von Zeit zu Zeit verschlechtert sich sein Zustand. Die Pflege wird von Jahr zu Jahr zeitintensiver und eine körperliche Behinderung nimmt mit grosser Wahrscheinlichkeit zu.
Meine Kinder und ich wünschen uns nichts Sehnlicheres als viele schöne gemeinsame Momente und sorgenfreie Tage, obschon die Sorge um die Gesundheit des jüngsten Familienmitglieds immer da ist.
Mein Ziel ist es, durch eine Weiterbildung im Sozialrecht, meine Chancen auf den Arbeitsmarkt zu erhöhen und mich vom Sozialamt unabhängig zu machen. Ich habe ein abgebrochenes Jus-Studium und konnte nun viel Erfahrung im Pflegerecht sammeln, da ich mit dem Geburtsgebrechen meines Kindes selbst betroffen bin.
Mit einer Anstellung teils im Home-Office wäre es möglich, für meine Familie und mich selbst zu sorgen und auch in einer festen Anstellung zu sein, um so für meine eigene Altersvorsorge einen Beitrag zu leisten.
Nun haben sich aber durch die Trennung und der Tatsache, dass das jüngste Kind intensive Pflege, aber auch Betreuung braucht, viele Schulden angehäuft und ich wollte diese durch Hilfe der kantonalen Schuldenberatung aufgleisen. Leider wurde ich abgewiesen, da man mir sagte, dass bei mir keine Schuldentilgung möglich sei, da ich jetzt schon unter dem Existenzminimum lebe und eine Ratenvereinbarung unmöglich sei.
Wir haben uns dieses Schicksal nicht ausgesucht, aber möchten gerne aktiv etwas daran ändern, eine Verbesserung zu erzielen.
Mit diesem Spendenaufruf möchte ich allen Gläubigern ein Vergleichsangebot machen und bitten, die dann noch offenen Schulden zu erlassen, da ich nie in der Lage sein werde, diese Schulden aus eigenen Kräften zu bezahlen.
Des Weiteren würde ich eine Weiterbildung finanzieren, um in naher Zukunft für uns selbst sorgen zu können und unseren kleinen Dacia Sandero mit einem behindertengerechten Auto auszutauschen.
Auch wenn der Alltag als Alleinerziehende mit drei Kindern schon herausfordernd ist, möchte ich nicht verschweigen, dass die tägliche Pflege des eigenen Kindes mit offenen Wunden, mehr als kräftezerrend ist. Dennoch möchte ich für meine Kinder kämpfen und ihnen eine Zukunft und Perspektive bieten können.
Ich möchte nicht, dass sie dieses schwere Schicksal erben. sondern dass sie trotz allem träumen und sich entfalten können.
Ich danke allen, die diesen Spendenaufruf unterstützen würden.
Wie kannst du uns unterstützen?
Bitte teile diesen Spendenaufruf mit deinen Netzwerken, in dem du den Link benutzt.
Unterstütze uns mit 1 CHF. Es ist nicht wichtig, viel zu spenden, aber wenn viele wenig spenden, kommt etwas zusammen.
Besuche für mehr Informationen meinen Blog auf www.pflegenohnegrenzen.ch
Wir nehmen auch sehr gerne Kleiderspenden an: Jungenkleidung ab Grösse 104, Mädchenkleidung ab Grösse 122/ Schuhe ab Grösse 28
und nochmals Jungenkleidung Grösse 176 oder Grösse M. Die Versandadresse wird über die Nachrichtenfunktion weitergegeben.
Meine Kinder und ich wünschen allen eine besinnliche Adventszeit und hoffen auf ein kleines Weihnachtswunder.
Wir danken recht herzlich.
Pamela und Kinder

