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Ein Zuhause für Toni - gemeinsam statt ausgeschlossen
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Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
vor einiger Zeit habt ihr unserer kleinen Familie einen Herzenswunsch erfüllt.
Dank eurer Unterstützung konnten wir mit unserer Tochter Antonia („Toni“, 9 Monate) und ihrer großen Schwester Amalia (2 Jahre) ans Meer reisen und unvergessliche gemeinsame Erinnerungen schaffen. Dafür werden wir euch immer dankbar sein.
Antonia hat eine seltene, schwere und tödlich verlaufende Stoffwechselerkrankung.
Damals hatten die Arzte kaum Hoffnung. Uns wurde gesagt, dass wir vielleicht nur wenig Zeit mit Toni haben würden.
Heute - viele Monate später - ist Toni noch immer bei uns.
Sie kämpft jeden Tag aufs Neue. Sie überrascht uns, unsere Ärzte und alle Menschen, die ihren Weg begleiten.
Aus einem Abschiedsgeschenk ist inzwischen ein neues Kapitel geworden.
Wir freuen uns über Antonias positive Entwicklung. Mit dieser wachsen auch die Anforderungen an unser Zuhause.
Unser jetziges Haus stößt zunehmend an seine Grenzen. Türen sind zu schmal, Raume zu klein und wichtige Umbauten wären nur eingeschränkt möglich. Dies bestätigte uns leider auch ein Architekt.
Unser neues Ziel ist deshalb ein Zuhause, das langfristig zu Tonis Bedürfnissen passt - mit einem barrierefreien Erdgeschoss, ausreichend Platz für die außerklinische Intensivpflege und Therapien und einem Ort, an dem wir als Familie zusammen leben können ohne jemanden auszuschließen zu müssen.
Wir haben lediglich einen kleinen Teil der bereits gesammelten Spenden für den Mallorca-Aufenthalt genutzt. Dennoch reichen die finanziellen Mittel nicht für unser neues Ziel:
• Eigenkapital für den Kauf eines geeigneten Hauses
• Barrierefreie Umbauten
• Pflegebad
• breite Türen
• Hilfsmittelräume
• Sauerstoff- und Medizintechnik und eine adäquate Notstromversorgung
Wir wünschen uns keinen Luxus.
Wir wünschen uns ein Haus, in dem Toni sicher versorgt werden kann. Ein Zuhause mit ausreichend Platz für ihre Pflege, kurze, barrierefreie Wege im Notfall und die Möglichkeit, notwendige Hilfsmittel sinnvoll unterzubringen.
Aber vor allem ein Zuhause, in dem Toni mittendrin ist statt ausgeschlossen oder separiert und das unserer Familie die Zeit schenkt, die wir miteinander haben.
Warum wir erneut um Hilfe bitten:
Es fällt uns nicht leicht, diesen Schritt zu gehen.
Wer uns kennt, weiß, dass wir versuchen, möglichst vieles aus eigener Kraft zu schaffen.
Doch die Realität ist, dass ein geeignetes barrierefreies Zuhause unsere finanziellen Möglichkeiten übersteigt.
Natürlich werden wir selbst alles einbringen, was uns möglich ist.
Wir danken euch allen, die uns bisher unterstützt haben und allen, die uns noch unterstützen mögen ♥️
Auch das Teilen dieser Aktion hilft unserer kleinen Familie sehr!
Eure
Amalia, Toni, Esther und Dominik
