8C - Quellen des Lebens

Hallo, wir sind der Zweig "Globale Entwicklung und Gesellschaft" der 8C des Evangelischen Realgymnasiums Donaustadt und wir wollen im Rahmen eines Abschlussprojektes im Fach "Internationale Entwicklung" Menschen im westafrikanischen Staat Niger unterstützen. Es geht um den Bau von Brunnen für die Versorgung von Familien mit sauberem Trinkwasser. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungshilfeklub statt.
 
Zunehmender Wassermangel und seine tödlichen Folgen prägen das Leben vieler Familien in den Trockengebieten. Frauen und Mädchen sind oft stundenlang unterwegs, um Wasser aus den wenigen noch verbleibenden Brunnen und Wasserstellen zu holen. Sie können deswegen häufig nicht arbeiten oder in die Schule gehen. Zusätzlich dazu sind diese Wasserstellen sind oft mit Keimen belastet und infolgedessen sterben insbesonders viele Kinder an Krankheiten, welche durch verunreinigtes Trinkwasser ausgelöst werden.
 
Durch die Errichtung eines solarbetriebenen Wasserversorgungssystems sowie Bau und Instandsetzung von Brunnen erhalten die Familien in zwei ländlichen Gemeinden Zugang zu sauberem Trinkwasser.
 
„Acht von hundert Kindern sterben, bevor sie fünf Jahre alt sind. Die meisten von ihnen an Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser hervorgerufen werden. Das ist nicht verwunderlich, denn im Niger hat nur jede zweite Person Zugang zu sauberem Wasser",
berichtet Kassouma Kaka Elhadj Adam, von der nigrischen Organisation Demi-E.
 
Da es nicht genügend Brunnen und Wasserstellen gibt oder diese bereits ausgetrocknet sind, müssen Frauen und Mädchen, die traditionellerweise für das Wasserholen zuständig sind, oft täglich mehrere Kilometer gehen, bis sie die nächste Wasserquelle erreichen. Das kostet die Frauen und Mädchen wertvolle Zeit und ist manchmal sogar gefährlich.
 
Nun soll für 4.600 Personen in den beiden ländlichen Gemeinden Ollelewa und Tarka der Zugang zu sauberem Wasser gesichert werden. Herzstück des Projekts ist die Errichtung eines mit Solarenergie betriebenen Wasserversorgungssystems, das auch während der Trockenzeit ausreichend Wasser liefert.
 
Bei der Frage, wo die Wasserzapfstellen errichtet werden sollen, werden Frauen und Mädchen miteinbezogen, damit das Wasserholen möglichst zeitsparend und sicher für sie wird.
 
Nach ihrer Fertigstellung werden die Brunnen an die Gemeinden übergeben, welche in Zukunft auch für die Instandhaltung zuständig sind. Für jeden Brunnen gibt es zudem ein Wasserkomitee, bestehend aus sechs Dorfbewohner*innen, das die Nutzung der Brunnen organisiert.
 
Ein gerade abgeschlossenes Wasserprojekt zeigt, welche weitreichenden Auswirkungen genügend Wasser auf die Gesundheit, den Bildungsstand und die Ernährungssituation der Familien hat: Krankheiten gehen stark zurück und Babys haben deutlich bessere Überlebenschancen. Mädchen verbringen mehr Zeit in der Schule anstatt Wasser zu holen. Felder können ausreichend bewässert und Ernteerträge dadurch gesteigert werden.
 
 

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Dominik Alturban 
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Vienna