5 vor 12 – Solidarität mit dem Familienferiendorf Hübingen

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5 vor 12 – Solidarität mit dem Familienferiendorf Hübingen

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Das Familienferiendorf Hübingen wurde 1969 eröffnet.
Im Jahr 2004 hat sich das Bistum Limburg aus der Verantwortung genommen und seit diesem Zeitpunkt wird das Familienferiendorf von einem kleinen Verein betrieben. Bis heute haben sich unzählige Gäste auf unseren 50.000qm autofreiem Grundstück, mit 38 Ferienhäusern, 14 Tagungsräumen, eigener Kapelle, großem Tipi, Zirkuswagen und Zirkuszelt und dem schönsten Panoramaspeisesaal des Westerwaldes sehr wohl gefühlt.

Im Herbst des letzten Jahres mussten wir einen Antrag auf vorläufige Insolvenz stellen, die Kosten des Betriebes wurden zu hoch und wir konnten unseren Gästen die gestiegenen Kosten nicht eins zu eins weitergeben. Mittlerweile ist das Insolvenzverfahren eröffnet. Der uneingeschränkte Betrieb ist bis einschließlich September dieses Jahres gewährleistet. Wir können die drohende Schließung des Familienferiendorfes im Herbst dieses Jahres vermeiden.

Wir brauchen Eure Hilfe!

Wenn genügend Geld eingeworben werden kann, dann ist eine Beendigung der Insolvenz möglich. Ein Konzept für eine nachhaltige Fortführung liegt vor. Damit wäre dann sichergestellt, dass jedes Jahr tausende von Kindern, Jugendlichen, Familien, auch in belastenden Lebenssituationen, durchatmen können und positive Impulse bei ihrem Besuch im Familienferiendorf Hübingen mitnehmen.

Kleine und große Spenden sind willkommen. Jeder Euro hilft, dass es auch weiterhin Erlebnisse geben wird wie die Folgenden:

  • Ein kleiner Junge läuft auf den Hausleiter zu und sagt: „Du, Papa hat mir gestern Nacht das erste Mal eine Gutenachtgeschichte vorgelesen“, dreht sich um und läuft freudestrahlend zurück zu seinem Ferienhaus.

  • Wir erhalten eine E-Mail von Moses, Moses ist 12 Jahre alt und schreibt: „Ich komme mit meinem Bruder und meiner Mama für eine Woche Ferien zu Euch. Weil wir wenig Geld haben, sind wir froh, dass wir Vollpension gebucht haben. Meine Frage ist: Bekomme ich denn auch Pommes bei Euch?“ Wir haben Moses geantwortet, dass die Küche ihm jeden Tag Pommes machen wird. Ein paar Minuten später ruft seine Mutter an und sagt uns, dass Moses vor Freude gerade Purzelbäume schlägt.Als unser Hausleiter die Familie nach dem Aufenthalt zum Bahnhof gefahren hat, fragte er Moses, was ihm am besten gefallen hat und Moses sagte: „Das ich hier neue Freunde gefunden habe, einer wohnt gar nicht weit weg von uns.“ Die Pommes waren ihm nicht mehr so wichtig.

  • Es ist auch bewegend zu sehen, wie sich gerade Menschen mit Behinderungen freuen, wenn Sie in unserer Töpferei erleben, dass sie mit ihren eigenen Händen wunderschöne Dinge fertigen können.

  • Viel Freude erzeugt es bei Kindern und Jugendlichen, auch bei Erwachsenen, wenn Sie sich in unserer Bildhauerei ihr eigenes Amulett aus Speckstein angefertigt haben. Das ist für viele ein Glücksbringer, der sie in ihrer Zukunft begleitet.

  • Eine junge Mutter erzählte unserer Pädagogischen Leiterin: „Jedes Mal, wenn ich bei Euch bin, kann ich wieder durchatmen und finde wieder zu mir selbst.“ Mit dieser neu gewonnenen Kraft geht die Alleinerziehende wieder zurück in ihren Alltag und freut sich bereits auf Ihren nächsten Aufenthalt im Familienferiendorf Hübingen.

Ihr könnt mithelfen, dass es auch die nächsten Jahrzehnte so sein wird. Sollte es uns gemeinsam nicht gelingen das notwendige Geld einzuwerben, um das Familienferiendorf zu retten, so wird das bis dahin eingeworbene Geld von unserer Stiftung dafür verwendet, Familien aus dem Westerwald mit geringem Einkommen bei Urlauben in anderen Ferienstätten zu unterstützen.
Unser Fokus liegt aber auf der Rettung des Familienferiendorfs Hübingen

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