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Moni's PhD Fund for Nonviolence

€1,355 of €2,000 goal

Raised by 35 people in 4 months
+++++ English below +++++

Liebe Freunde, liebe Bekannte, liebe Leser,

wolltet Ihr auch schon immer dazu beitragen, die Welt ein bisschen friedlicher zu machen?
Klasse! Ich heiße Moni und bin leidenschaftliche Friedensforscherin und Aktivistin – und ich brauche Eure Unterstützung, um die Feldforschung für meinen Doktor zu finanzieren.

Was genau machst Du denn, Moni?
Ich möchte mit meiner Doktorarbeit in Friedensforschung herausfinden, ob Gewalt friedliche Bewegungen zum Scheitern bringt oder ob Gewalt vielleicht sogar erst den nötigen Nachdruck verleiht. Dazu gehört auch eine umfangreiche Feldforschung.

Konkret heißt das: Ich fliege für drei Monate (voraussichtlich) nach Kenia, um vor Ort mit Menschen zu sprechen, die sich in gewaltfreien Aufständen für demokratischen Wandel eingesetzt haben. 

Was fasziniert Dich an dem Thema?
Ich finde es unglaublich, wie viel Macht das Volk hat, wenn es sich ein Ziel setzt und sich organisiert. Was Bomben und Armeen manchmal nicht erreichen, schaffen tausend und abertausende Menschen, die auf die Straßen strömen und einen Regierungswechsel verlangen.

Also... Feldforschung?
Ich werde mindestens zwei – aber viel lieber drei oder vier – Monate in einem Land Ostafrikas verbringen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher welches Land es letztendlich wirklich wird, aber die Chancen stehen gut für Kenia! Ich werde Dich selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

Vor Ort werde ich Interviews mit Teilnehmern und Drahtziehern der gewaltfreien Revolution führen, die Anfang der 90er Jahre versucht haben, einen Regierungswechsel zu erzwingen. Außerdem werde ich Mitglieder der damaligen Regierung und der Bevölkerung dazu befragen, um herauszufinden, welche Rolle Gewalt bei dem Misserfolg der Bewegung spielte.

Und warum brauchst Du jetzt Unterstützung?
Gegenfrage: Was würdet Ihr machen, wenn Ihr nur drei Jahre Stipendium für ein Fünf-Jahres-Projekt kriegt und Ihr noch Feldforschung machen müsstet? Ich habe folgenden Weg gewählt: Nicht aufgeben, zwei bis drei Teilzeitjobs suchen, wieder bei den Eltern einziehen und: So viele Menschen wie möglich für mein Forschungsprojekt begeistern! Zum Beispiel mit diesem Fundraising.

Klasse! Wie kann ich helfen?
Jeder Cent hilft!

Damit ihr wisst was man für die Feldforschung so alles braucht und was ich mit dem Geld mache, habe ich hier eine kleine Liste aufgestellt: Flüge (ca. 1000€), Kranken- und Reiseversicherung (ca. 300€), Inlandsflüge (ca. 500€), Sprach- und Forschungsassistenz (500€), Unterkünfte und Verpflegung sowie eine externe Festplatte, um die Interviewdaten sichern zu können.

Cool. Aber Hand aufs Herz: habe ich da auch was von?
Meint Ihr abgesehen von der Tatsache, dass Ihr erstklassige und einzigartige Friedensforschung unterstützt und damit ein klein bisschen mehr Frieden in die Welt bringt? Ja! Ich werde Euch natürlich unendlich dankbar sein - aber als i-Tüpfelchen biete ich auch noch Folgendes an:

Unterstützt Ihr mich mit mindestens…

… 20 Euro, gibt es das Rezept meiner unglaublich leckeren Friedenskekse!

… 50 Euro, gibt es eine handgeschriebene Postkarte direkt vom Forschungsort! Und natürlich das Rezept meiner unglaublich leckeren Friedenskekse!

… 100 Euro, werdet Ihr namentlich in der Danksagung meiner Dissertation erwähnt! Und kriegt eine Postkarte! Und natürlich das Rezept meiner unglaublich… na, Ihr wisst schon!

 Worauf wartet Ihr also noch? Ich freue mich darauf, mit Eurer Hilfe Friedensforschung in die Realität umzusetzen!


Vielen lieben Dank,
Moni




Beloved people,


Have you ever wanted to support ground-breaking research on nonviolence?
Well, hello there then! My name is Moni and I am a passionate nonviolence scholar and activist - and I need your help to finance my PhD fieldwork.

What do you do if you feel the need to find out how nonviolent movements work - and how they fail?
You write a BA and MA thesis about it and then start a PhD in peace and conflict research.

What do you do if you get three years of funding for a five-year project and you still need to do fieldwork?
You don't give up and keep working on your PhD, while getting three part-time jobs, moving back in with your parents, and truely hoping that as many people as possible will support your research!

So, why nonviolence and what is it again?
I find it unbelievably fascinating how much power ordinary people hold, if they set their minds on a common goal and get organized. What bombs and armies sometimes fail to achieve, is achieved by thousands and thousands of people flooding the streets demanding dictators to resign or foreign occupiers to leave. That is nonviolence.

But not all of them succeed, do they?
That is correct. Unfortunately, they don't all succeed. The most prominent argument why they don't is that the movement wasn't quite "nonviolent enough". In fact, nonviolent movements often experience small-scale violent actions from within the movement through rioters or militant armed groups. People may even get injured or killed, and as a result the government as well as the public stops supporting the movement.

Er... but if the answer to why movements fail is so obvious, then why does violence in nonviolent movements still exist?
This is where the crux of the matter lies: because violent actors usually believe that their actions lead to greater chances of success - and we don't actually know if governments and the public stop supporting the movement after violence has occurred.

Moni, what are you going to do about it?
I am writing my PhD dissertation on 13 primarily nonviolent movements in Africa from 1990 - 2006 in order to find out whether low-level violent actions help or hinder the nonviolent movement succeed. At the moment, I am working on a statistical analysis to find out whether responses by the state and the public have changed at all after violent movement actions.

Sooo.. fieldwork?
Yes, fieldwork! I am going on fieldwork for at least two months to an  African country. I am still hesitating with the exact destination, but I am looking at Kenya or Madagascar at the moment. I will keep you posted on the developments!

I am going to interview the organizers of a nonviolent movement, and hopefully also the violent actors, general participants, the public as well as state personnel. I am trying to get an all-emcompassing understanding of the types of violence and how it changed the behavior of the public and the state.

Wow! What can I do?
Every penny helps! Ultimately, the more money I manage to gather, the longer I can stay and the better the findings will be -> the better we will know how to support people on the ground to achieve change.

To give you an idea of what I need I have made a priority list to show you how I will use the money: flights (ca. 1000€), health and travel insurance (300€), domestic travel (500€), language and research assistance, food, accomodation, and a secure hard drive to save the data. I am starting with the costs for the flight and depending on how it goes I will change my goal.

Cool. Do I get out anything out of it?
You mean other than supporting groundbreaking research and making the world a better place? Yes! I will of course be eternally grateful, but I may also offer you the following little treats.

If you donate more than:
- 20€ I promise the recipe of delicious peace cookies!
- 50€ I promise a handwritten message from the field! And the recipe!
- 100€ I promise that your name will be in the acknowledgements of the final thesis! And the message! And the recipe! 

I am looking forward to making the fieldwork in nonviolence a reality with your help.

Yours, 
Moni
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Warum nicht einfach mal in die Zeitung?
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Gewaltfreie Aufstände und ihre Konsequenzen

Was sind gewaltfreie Aufstände eigentlich?
Ich finde es unglaublich, wie viel Macht das Volk hat, wenn es sich ein Ziel setzt und sich organisiert. Was Bomben und Armeen manchmal nicht erreichen, schaffen tausend und abertausende Menschen, die auf die Straßen strömen und einen Regierungswechsel verlangen. Das sind gewaltfreie Revolutionen – Aufstände, die sich auf die Macht des Volkes stützen – ziviler Widerstand – oder einfach soziale Bewegungen.

Aber nicht aller gewaltfreier Widerstad ist erfolgreich, richtig?
Das stimmt. Sie sind nicht alle erfolgreich. Das hartnäckigste Argument, warum das so ist, besagt, dass die Bewegung nicht „gewaltfrei genug“ war. Tatsächlich treten gleichzeitig zu gewaltfreien Aufständen fast immer kleinere gewaltsame Aktionen auf, wodurch Menschen verletzt oder sogar getötet werden. Diese Gewalt bringt die Öffentlichkeit und die Regierung oft dazu der gewaltfreien Bewegung ihre Unterstützung zu entziehen. Soweit die Theorie.

Moment! Aber wenn die Antwort warum Bewegungen erfolglos sind, so einfach ist, warum gibt es da dann noch Gewalt?
Genau das ist der Knackpunkt: weil gewalttätige Akteure oftmals denken, dass ihre Aktionen der Bewegung helfen ihr Ziel zu erreichen – und wir wissen eigentlich gar nicht, ob die Regierung und die Öffentlichkeit wirklich aufhört die Bewegung zu unterstützen, wenn Gewalt auftritt.

Deshalb mache ich diese Forschung. Um endlich ein Ende in die Diskussion zu bringen: brauchen wir Gewalt um die Gesellschaft zu verändern?
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Within one week: only 140€ to go til a full return flight!
With the help of many amazing people!!
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