Hals abwärts gelähmt - helft Noah!

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Created October 6, 2018
31. Mai 2019:
Es gibt wieder tolle Neuigkeiten von Noah, diesmal verbunden mit der Bitte um Ihre/eure Hilfe!!! Wir sind auf Wohnungssuche für ihn!!!! Mehr unter "Neuigkeiten/Updates"... Tausend Dank

english version see below

...ich würde alles dafür geben, diese Zeilen hier niemals schreiben zu müssen... Ich versuche es dennoch, weil es so viel helfen würde, dieses unfassbare Schicksal von unserem Noah wenigstens aus existenzieller Sicht ansatzweise erträglich zu machen. Emotional ist all das kaum auszuhalten... Bitte habt Verständnis, dass ich kein Foto von ihm einstellen kann - er liegt schwerstverletzt auf der Intensivstation...

Noah's Leben hat sich mit gerade mal 20 Jahren für immer und unwiderruflich komplett verändert. Er wurde von einer Straßenbahn überfahren - die anschließende Not-OP hat sein Leben gerettet, jedoch ist er ab sofort vom Hals abwärts gelähmt. Eine für uns alle noch immer nicht zu fassende Vorstellung, war er bis gerade noch ein extrem aktiver und lebensfroher junger Mann, der gerade sein Sportstudium in Jena beginnen wollte! Jetzt liegt er im dortigen Universitätsklinikum, hat noch mehrere Operationen vor sich und wir als Freunde  wollen ihm und seiner Familie alle Hilfe zukommen lassen, die nur möglich ist.

Als Alleinerziehende von Noah's kleinem Bruder hat seine Mama wenig finanzielle Möglichkeiten, zumal wir alle gar nicht absehen können, ob sie jemals wieder arbeiten kann. Noah wird soviel brauchen, es fehlt mir allein am klaren Kopf alles aufzulisten... Zunächst wird es Therapien/Reha-Maßnahmen brauchen, dann wollen wir ihn natürlich irgendwie bei uns haben, sprich Umzug/Umbau wird ein Thema werden, dazu Pflegekräfte und Pflegemittel und vieles mehr. Es ist jetzt noch gar nicht abzusehen, was da alles auf uns zukommt - doch jeder Cent wird dringend gebraucht werden und einzig und allein Noah zukommen, da könnt ihr ganz sicher sein!!!

Ich danke euch aus tiefstem Herzen...

Sandra


Paralysed from the neck down – please help Noah

...I would give anything in the world never to have to write these words… But still I am going to try, because it may help to make the incomprehensible fate of our Noah a little more bearable, at least from a material point of view. Emotionally, the pain is almost impossible to endure. Please understand that I cannot bear to download a photo of him here – at present he is in intensive care with massive injuries…

At just 20 years old, Noah's life has just completely changed forever. He was run over by a tram, and although an emergency operation straight after the accident saved his life, he is now paralysed from the neck down. It is still an inconceivable idea for all of us – up until a short time ago, he was an exceptionally active and cheerful young man who was just about to begin his sports studies in Jena. Now he is in the university hospital there, with several operations ahead of him. We, as his friends, want to give him and his family all the help we possibly can.

Noah’s mother is bringing up his little brother alone, so her financial resources are extremely limited, especially as it is unclear whether she will ever be able to work again. Even now it is impossible to list everything Noah is going to need... First of all there will be therapy and rehabilitation expenses. Then of course we want to keep him with us so that we can care for him, so either a move or extensive conversion work will be unavoidable. Then there are the costs of nursing and treatment products. At the moment it is impossible to predict what the future holds for us – but it is clear that every cent is needed urgently, and it will be spent on making Noah’s life as bearable as possible – you can be completely sure of that!!

I thank you from the bottom of my heart...

Sandra
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30.5.2019

Wir sind auf Wohnungssuche für Noah - und brauchen Hilfe!

Jetzt ist Noah schon zwei Monate in Hamburg. Seit 20. April, seinem Geburtstag, ist die Beatmungsmaschine wirklich Vergangenheit. Rasend schnell hat es Noah geschafft, von der Beatmung wegzukommen. Ein riesiger Schritt in Richtung Selbständigkeit ist damit geschafft und wir sind nach wie vor unendlich dankbar und froh, auch über seinen Wechsel nach Hamburg und der großen Fürsorge in diesem Klinikum.
Fast täglich ist Noah im Rollstuhl unterwegs, hat Physio-, Ergotherapie und Massage. Die Zeit der Reha ist angebrochen. Das bedeutet, es dauert nicht mehr lange und er kommt raus aus dem Krankenhaus. Die Ärzte sagen, dass wir uns auf Ende Juli/ Anfang August einstellen können.

Eigentlich haben wir uns das so sehr gewünscht, jetzt beschleicht uns aber auch Angst vor dem, was Noah „draußen“ erwartet. Ich gebe mein bestes, um es gut vorzubereiten, doch Unwissenheit und damit Unsicherheit ist mein ständiger Begleiter. Das Wichtigste für ihn ist ein gemütliches Zuhause. Doch leider ist es gar nicht so einfach, in Leipzig adäquate Wohnungen zu finden, die zudem noch einigermaßen bezahlbar sind. Daher brauchen wir bitte Hilfe: Kann von Ihnen/euch vielleicht jemand helfen?
Wir suchen eine 3-Zimmer-Wohnung in der Leipziger Südvorstadt oder zentrumsnah, großzügig geschnitten, barrierefrei, behindertengerecht, ebenerdige geräumige Dusche, damit Noah sich gut bewegen kann. Gerne Balkon/Terrasse, mindestens 80qm und wenn möglich nicht teurer als 1000,-€. Hat jemand eine Idee? Kennt jemand jemanden, der das derzeit Unmögliche schafft und die perfekte Wohnung aus dem Ärmel zaubern kann? Viele Ohren und Augen hören und sehen mehr als eine Handvoll, das ist meine große Hoffnung. Es wäre großartig und eine Riesenerleichterung, weil wir nur zwei Monate Vorlauf haben.

Wir sind über jeden Hinweis glücklich - bitte nutzt dafür den E-Mail-Kontakt hier in der Kampagne (Sandra Pistol) oder das Kommentarfeld.

Vielen vielen Dank und herzliche Grüße,
Noah und Claudia Berge
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Ihr Lieben, es gibt neue Nachrichten von Noahs Mama! Wir danken euch/Ihnen weiterhin aus tiefstem Herzen für die große Anteilnahme...

Gott sei Dank! Es gibt Fortschritte. Noah atmet.
Die letzten Monate blieben behaftet von Problemen, Wunden heilten nicht und wurden immer wieder operiert. Deshalb konnte Noah viele Wochen nicht in den Rollstuhl gesetzt, ja nicht einmal bewegt werden. Entsprechend am Boden war auch seine Psyche.

Und die gesamte Zeit stand wie ein Damoklesschwert das Problem der Selbstatmung Im Raum. Was, wenn Noah sein Leben lang von der Beatmungsmaschine abhängig bleibt, nicht riechen und nicht schmecken kann? Diese unliebsame Trachialkanüle im Hals zu seinem ständigen Begleiter wird, ihn schmerzt, am Sprechen hindert und weiter runterzieht? Wir haben fest daran geglaubt, dass Noah selber atmen wird, aber was macht es mit einem, wenn man kontinuierlich gesagt bekommt, dass das wohl nix mehr wird? Die Ärzte in Halle sprachen von einem Zwerchfellschrittmacher.

Ein Besuch von Samuel Koch gab Noah dann einen wichtigen Impuls. Er begann, Minute für Minute selbst zu atmen. Er bat die Pfleger, ihm zu vertrauen und von der Beatmung zu nehmen. Er machte das mit solcher Ruhe und Kraft und er wusste, er schafft das.

Ende März wurde Noah dann endlich nach Hamburg verlegt, eigentlich für den Zwerchfellschrittmacher, aber seit seiner Ankunft atmet er kontrolliert selbst. Wir reden hier lange nicht mehr von Minuten, sondern mittlerweile von 12h täglich. Wenn alles so gut weiterläuft, ist die Beatmungsmaschine in einem Monat Vergangenheit.

Überhaupt blüht Noah hier wieder auf, auch wenn die Entfernung nach Hamburg für uns kein Katzensprung ist und die Besuche ein bisschen weniger werden. Aber er hat Aufgaben und Ziele.

Noah hat am 4.4.2019, genau sechs Monate nach seinem Unfall, zum ersten Mal draußen im Rollstuhl gesessen, frische Luft geatmet und sich von der Frühlingssonne kitzeln lassen. Was für ein Erlebnis!
Wir hoffen, beten und vertrauen, dass der Frühling weiter seinem Ruf gerecht wird, dass es blüht und sprießt und in großen wie in kleinsten Schritten vorwärts geht.

Wir wünschen auch Ihnen/ euch einen wunderbaren Frühling, frohe Ostertage und melden uns wieder.
Noah und Claudia Berge
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Für alle, die hier so große Anteilnahme an dem Schicksal von Noah zeigen...

Das Ende unseres schicksalhaften Jahres naht und ehrlich gesagt, ich bin froh darüber. Zwei Monate sind seit meinem letzten Update ins Land gegangen, im Nachhinein ist die Zeit wie im Fluge vergangen.

Noah ist seit einigen Wochen nicht mehr auf der Intensivstation. Er ist weiterhin und sicher noch für mehrere Monate in Halle auf einer Station für Rückenmarkverletzte. Die Nähe zu Leipzig macht es möglich, dass er täglich von der Familie, seiner Freundin und engsten Freunden besucht werden kann. Das hilft ihm neben den täglichen Therapieeinheiten ganz gut über den Tag zu kommen und die Zeit nicht zu lang werden zu lassen.

Wir reden viel und weinen noch immer über das, was passiert ist und was uns bevorsteht. Aber wir können auch lachen und zweifeln keine Sekunde daran, dass Noah stark und voller Willen ist, "Berge" zu versetzen.

Seine körperlichen Fortschritte sind noch nicht wirklich sichtbar, wir haben mittlerweile den Hauch von einer Idee, was es heißt, Geduld lernen zu müssen und kleinschrittig zu denken. Wir sind alle ein bisschen zur Ruhe gekommen, haben Vertrauen in das Tun und die Erfahrung der Ärzte und Pfleger dieser Klinik, was ein langer und aufreibender Prozess war.

Mental ist Noah gut drauf, er ist hoffnungsvoll, stark, unglaublich diszipliniert. Ein Sportler eben. Vertrauenswürdige, positive Menschen sind zuverlässig an unserer Seite, um uns mit ganzer Kraft und vollem Herzen auf unserem langen Weg auch alternativmedizinisch zu stärken und zu unterstützen. Ich bin so stolz auf meinen Sohn, wie er diese Situation so zuversichtlich angeht und meistert.

Gemeinsam sind wir immer wieder unendlich dankbar und gerührt von der Anteilnahme und Nächstenliebe, die Noah und damit wir alle um ihn herum erfahren dürfen. In den vergangenen beiden Monaten fanden neben der Spendenaktion auf dieser Plattform Benefizveranstaltungen statt, die von Freunden, Teamkollegen und der Basketballfamilie ins Leben gerufen worden sind. Dies zeigt immer wieder, dass Noah geliebt, unterstützt und nicht vergessen wird. Genau darauf werden wir uns auch an Weihnachten besinnen und daraus Kraft schöpfen für alles, was auf uns zukommt.

Tausend Dank für dieses warme und behütete Gefühl in dieser rauen Zeit.

Wir wünschen Ihnen/ euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein glückliches und vor allem aber gesundes 2019.

Noah und Claudia Berge
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Die letzten 12 Tage waren ein Wechselbad der Gefühle. Wir haben geweint, waren verzweifelt, haben gebetet und auf Wunder gehofft. Wir haben täglich viele Stunden an Noahs Bett verbracht und ihm gezeigt, dass wir für ihn da sind und ihn unendlich lieben.

Die ersten Tage fühlten sich wie ein Albtraum an, stets der Wunsch, doch endlich zu erwachen und zur Normalität zurückkehren zu können. Allmählich ist das Gefühl des schlechten Traums nicht mehr da – wir müssen mit der Situation umgehen lernen, kleinschrittig denken und kämpfen – alle miteinander. Unsere Familie ist stark, wir stehen füreinander ein, sind jetzt noch enger zusammengerückt. Ich habe nicht das Gefühl, mit meinem Schmerz alleine zu sein. Hieraus ziehe ich die Kraft, die für Noah so wichtig ist.

Und ich schöpfe Kraft, wenn ich auf diese Seite schaue. Ich bin überwältigt von der Solidarität, der Nächstenliebe, von der Anteilnahme. Wenn jemand zweifelt an Zwischenmenschlichkeit, der wird auf dieser Seite eines besseren belehrt. Es ist überwältigend zu sehen, welche Kreise der Spendenaufruf gezogen hat, wie viele Menschen doch erreicht werden konnten. Es sind zahlreiche Leute, die Noah kennen und lieben. Es sind auch zahlreiche Leute aus meinem Umfeld oder dem Umfeld meiner Familie, meiner Freunde. Und es sind Menschen, die uns gar nicht kennen, sondern die einfach nur von unserem Schicksalsschlag berührt sind. Vielen herzlichen Dank für die schwindelerregende Geldsumme, die hier zusammenkommt. Ich habe noch keine richtige Idee, was künftig finanziell alles auf uns zukommen wird. Aber dank eurer/Ihrer Hilfe ist mir die Angst vor der Zukunft erstmal genommen...

Noah liegt nicht mehr im künstlichen Koma. Seit drei Tagen ist er relativ wach, versucht mit uns in Kontakt zu treten. Er wurde im Uniklinikum Jena ganz aufopferungsvoll betreut und heute nach Halle verlegt. Hier kommt er rasch in die Hände von Fachkräften, die auf Querschnittlähmung spezialisiert sind, um das Maximum mit und aus ihm herauszuholen.

Noah ist nach wie vor auf der Intensivstation, aber jeden Tag gibt es einen klitzekleinen Schritt nach vorn. Mein Sohn ist ein lebensfroher, aufgeschlossener, sportlicher junger Mann mit Kampfgeist, der sich ins Leben zurückkämpfen wird. Irgendwie. Das hoffe ich inständig. Wir alle werden ihn mit all unserer Kraft und Liebe begleiten, hinter ihm stehen oder seine Hand nehmen.

Und eines Tages wird er auch aus der hier gezeigten Anteilnahme Kraft schöpfen. So wie wir.

Mit innigem Dank. Claudia Berge (Noah´s Mama)

The last 12 days have been an emotional roller coaster. We have cried, been close to desperation, prayed and hoped for miracles. We have spent many hours each day at Noah's bedside, showing him that we are there for him and that we love him endlessly.

The first days felt like a nightmare, constantly wishing that we would soon wake up and return to normality. Gradually the feeling of being in the middle of a bad dream is disappearing - we have to learn to deal with the situation, to think and to fight taking one small step at a time - all together. Our family is strong, we stand up for each other, and this has brought us even closer together. Thanks to my family, I do not have the feeling of being alone with my pain. This gives me the strength that is so important for Noah.

And I also draw strength when I look at this page. I am overwhelmed by the solidarity, the charity, the sympathy shown to us here. If anyone were to doubt the power of human kindness, this page would prove them wrong. It is overwhelming to see how many people have been reached by the appeal for donations. There are many people who know and love Noah. There are also numerous people from my circle of acquaintances and that of my family, my friends. And there are people who do not even know us, who are simply moved by the stroke of fate we have suffered. Thank you very much for the staggering sum of money that has come together here. I have no real idea of the financial challenges ahead. But thanks to your help, I am no longer afraid of the future...

Noah is no longer in an artificial coma. He has been relatively conscious for three days, and trying to communicate with us. After being cared for in the best imaginable way at Jena University Hospital, he has been moved to Halle today. Here he has been quickly placed into the hands of experts specialising in paraplegia, who will help him to make the best possible progress.

Noah is still in intensive care, but every day he takes a tiny step forward. My son is a cheerful, open-minded, sports-loving young man with a fighting spirit who will fight his way back into life. Somehow. That is my sincere hope. We will all accompany him with all our strength and love, standing behind him or holding his hand.

And one day he will also draw strength from the sympathy he has been shown here. Just as we have.

With heartfelt thanks. Claudia Berge (Noah´s Mama)

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