Zwischen Überleben und Neubeginn - Kindesmissbrauch, Krebs

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Zwischen Überleben und Neubeginn - Kindesmissbrauch, Krebs

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Ein Stück Leben nach dem Überleben

*Kindesmissbrauch, Krebs und mein Weg in ein neues Leben*

*Vor Kurzem habe ich eine neue Diagnose erhalten. Im Zusammenhang mit meiner onkologischen Vorgeschichte wurden Läsionen in meiner linken und rechten Lunge festgestellt, die operativ entfernt werden müssen. Die Eingriffe finden Mitte April 2026 nacheinander statt.*

Ein liebes Hallo an alle, ich heiße Rebeka.

Ich habe lange gezögert, diesen Schritt zu gehen, weil meine Geschichte schwer ist – schwer zu begreifen, zu erleben und darüber zu sprechen.
Zu schwer für ein Kind. Und oft auch zu schwer für Erwachsene.
Und oft auch zu schwer, um sie in Worte zu fassen.

Heute mit 25 finde ich endlich die Kraft, mein Schweigen zu brechen über das, was hinter mir liegt, und die Träume, die mich nach vorne blicken lassen.

Meine Geschichte beginnt in meiner Kindheit.
Dort, wo ein Kind eigentlich Geborgenheit finden sollte…
war für mich kein sicherer Ort.
Vom Volksschulalter bis zu meinem 15. Lebensjahr habe ich wiederholt Kindesmissbrauch und Übergriffe erlebt.
Jahrelang. Im Stillen.

Ich habe funktioniert.
Ich habe geschwiegen.
Ich habe überlebt.

Doch während ich innerlich bereits kämpfte, kam der nächste Schicksalsschlag.

Mit nur 12 Jahren erhielt ich die Diagnose:
bösartiger Magenkrebs.
Ein sogenannter GIST – ein extrem seltener Tumor im Kindesalter.
Er war etwa 8 cm groß und trat im Zusammenhang mit der Carney-Trias auf, wodurch auch Leber und Lunge betroffen waren.

Eine Erkrankung, die mich bis heute begleitet.
Eine, bei der das Risiko für Rückfälle ein Leben lang besteht.

Ich wurde mehrfach operiert.
Insgesamt sechs große Eingriffe.
Ein Großteil meines Magens wurde entfernt, mein Körper dauerhaft verändert.

Mit 14 Jahren zog ich mit meine Mutter nach Österreich. Zum ersten Mal war da Abstand zum Täter.
Und zum ersten Mal fand ich den Mut, über die Übergriffe zu sprechen.

Es kam zu einem Verfahren über das Kinderschutzzentrum und die Behörde.
Doch die Umstände waren damals schwierig, und der Weg konnte nicht weitergeführt werden, um mir nicht mehr Schaden damit anzurichten, als das, was schon da war.

Meine Mutter war hochschwanger.
Ich selbst hatte wenige Zeit zuvor meine dritte große Operation, in der mir ein Großteil des Magens entfernt wurde.

Ich war noch ein Kind –
und gleichzeitig schon völlig erschöpft.

Kurz darauf folgten weitere gesundheitliche Notfälle.

Mehrere Krankenhausaufenthalte, starke Schmerzen, zunächst falsche Einschätzungen –
bis schließlich eine Eierstockzyste erkannt und operiert werden musste.

Auch in den Jahren danach folgten weitere Eingriffe onkologischer natur,
unter anderem im Bereich von Leber und Lunge.

Bis heute leide ich täglich unter den Folgen:
  • chronische Schmerzen,
  • Depressionen,
  • Flashbacks,
  • Panikattacken,
  • selbstverletzendes Verhalten und
  • chronische Erschöpfung.

Während andere ihre Jugend leben konnten, war ich damit beschäftigt zu überleben.

Tag für Tag.

Und trotzdem bin ich heute hier.
Am Leben.
Nicht immer stark.
Nicht ohne Narben.
Aber ich bin noch da.

Und nichts von dem, was ich erlebt habe,
konnte mich vollständig brechen.
Ich habe eine Schule abgeschlossen.
Eine körperlich fordernde Lehre erfolgreich beendet.
Ich habe versucht, zu funktionieren –
in einem Alltag, der für mich nie „normal“ war.

Niemand konnte sehen, wie viel Kraft mich jeder einzelne Tag gekostet hat.

Heute wünsche ich mir nicht mehr nur zu überleben.
Ich möchte ankommen. Heilen. Leben.

Ich stehe jetzt an einem Punkt, an dem ich beginne,
mir die Unterstützung zu holen, die ich viel früher gebraucht hätte:
  • onkologische Rehabilitation
  • psychologische Begleitung
  • physiotherapie
  • medizinische Abklärungen
  • und rechtliche Schritte zur Aufarbeitung meiner Vergangenheit

Was mir Halt gibt:

Meine Familie. Mein Freund.

Und kleine Dinge, die mir ein Stück Normalität schenken:
*Mein Auto - eine Toyota Celica :)
Ein Ort, an dem ich für einen Moment frei sein und meine Sorgen für ein Moment vergessen kann.
*Und das Backen.
Ich backe für die Menschen, die ich liebe.
Das ist meine Art, Freude weiterzugeben.

Warum ich um Hilfe bitte:
Weil dieser Weg nicht nur emotional,
sondern auch finanziell herausfordernd ist.
Ich wurde von der Leihfirma entlassen, und befinde mich aktuell im langzeit Krankenstand. Ein Teil meines letzten Gehalts wurde trotz Erklärung, aufgrund verspätete Meldung des Krankenstandes an die Leihfirma verweigert, obwohl die Beschäftigerfirma am ersten Tag bescheid wusste. Ein nachtreten dort, wo man es am wenigsten braucht.

Diese Spendenaktion soll mir helfen,
wieder etwas Stabilität zu gewinnen.
  • laufende Kosten zu decken
  • notwendige Behandlungen und Unterstützung zu ermöglichen
  • und mir Schritt für Schritt ein sicheres Leben aufzubauen

Mein größter Wunsch für die Zukunft ist einfach:
Eine eigene Familie.
Kinder.

Ein Leben mit Ruhe, Gesundheit, Stabilität und Sicherheit.

Ich habe nicht nur vieles erlebt.
Ich habe überlebt.

Und jetzt gehe ich Schritt für Schritt weiter.

Danke.
Für deine Zeit.
Für dein Zuhören.
Für jedes kleine Stück Mitgefühl.
Und selbst wenn du nicht helfen kannst –
allein, dass du meine Geschichte gelesen hast, bedeutet mir unglaublich viel.
Von Herzen danke,
für Hoffnung und Vertrauen.

Organizer

Rebeka H.
Organizer
Wagnitz, ST, Austria, ST
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