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Ich habe diese zwei super süßen kleinen Wesen auf den Straßen Kirgistans gefunden.
Den kleinen Welpen sah ich in einer Seitengasse, wo er nach Futter bettelte. Ich beobachtete ihn eine Weile und fragte anschließend alle Anwohner in der Umgebung. Alle versicherten mir, dass dieser kleine Welpe schon seit Tagen auf der Suche nach etwas Essbarem umherstreunt und dringend Hilfe braucht. In diesem Moment war für mich klar, dass ich ihm eine zweite Chance geben möchte.
Ich nahm ihn mit in meine Unterkunft, pflegte ihn dort, wusch ihn und gab ihm endlich etwas zu essen.
Am selben Tag fand ich im Hinterhof außerdem eine kleine Straßenkatze. Ich fragte die Hausbesitzerin, und sie bestätigte mir, dass die Mutter gestorben sei und das Kätzchen dringend Hilfe brauche – sie selbst könne sich aber nicht darum kümmern. Für mich stand in diesem Moment fest, dass ich nun die Verantwortung für beide übernehmen möchte, um ihnen ein neues Leben zu ermöglichen.
Also nahm ich sie mit auf meine Fahrradtour Richtung Kasachstan. Zum Glück konnte ich – trotz fehlender Papiere und Impfungen – beide über die Grenze bringen, da die nächstgrößere Stadt, Almaty, bereits in Kasachstan liegt.
Nach ein paar Tagen in Kasachstan lernte ich einen supernetten 20-jährigen Einheimischen kennen, der sich sofort in das Kätzchen verliebte. Er verbrachte die ganze Nacht mit ihr, fütterte sie und passte liebevoll auf sie auf. Am nächsten Morgen fragte er mich, was mein Plan mit den Tieren sei, und bot mir an, sich um die kleine Katze zu kümmern. Da er selbst bereits eine Katze hat, besitzt er alles Nötige – eine kleine Höhle, einen Kratzbaum und ausreichend Futter.
Ich versicherte ihm jedoch, dass er die Tierarzt- und zukünftigen Futterkosten nicht alleine tragen muss. Da er und seine Familie nicht viel Geld haben, werde ich ihn zu 100 % unterstützen.
Nun hoffe ich, in den nächsten Tagen auch für den kleinen Welpen ein schönes neues Zuhause zu finden. Falls ich keine liebe Familie für ihn finde, werde ich ihn selbst zum Tierarzt bringen, untersuchen und impfen lassen. Danach müsste er allerdings noch einige Monate in Kasachstan bleiben, bis die Impfungen gültig sind und ich ihn mit nach Deutschland nehmen kann.
Leider kann ich die Tierarztkosten, Futterkosten und den späteren Transport nach Deutschland nicht alleine stemmen. Deshalb bin ich auf eure Unterstützung angewiesen. Ich hoffe, da draußen gibt es warmherzige und hilfsbereite Menschen, die diesen zwei kleinen Seelen ein neues Leben schenken möchten.
Sollte etwas vom Spendenbetrag übrig bleiben, werde ich gemeinsam mit euch zukünftige Tierrettungsaktionen planen.
Lasst uns zusammen die Welt zu einem besseren Ort machen – und unnötigem Tierleid entgegenwirken






