Zwei Hunde kämpfen ums Leben – helft uns, sie zu retten!

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Zwei Hunde. Zwei Schicksale. Und Begegnungen, nach denen wir nicht einfach wegsehen konnten.

Im August 2026 waren meine 16-jährige Schwester Johanna und ich gemeinsam in Albanien. Eigentlich nur für ein paar schöne Urlaubstage, doch innerhalb weniger Tage trafen wir auf zwei Hunde, die dringend Hilfe brauchten. Plötzlich standen wir vor einer Entscheidung: weiterfahren oder handeln.

Wir haben uns entschieden zu handeln.

Luan: Er hätte keinen weiteren Tag überlebt

Den ersten Hund fanden wir reglos am Straßenrand. Er roch extrem, reagierte kaum noch, und sein Körper war von tiefen, stark vereiterten Wunden übersät. Wir wussten nicht, ob er es schaffen würde. Wir wussten nur: Wir konnten ihn dort nicht sterben lassen.

Wir brachten ihn sofort in eine Tierklinik nach Tirana. Dort zeigte sich, wie ernst sein Zustand wirklich war: extrem hohe Entzündungswerte, zusätzlich Herzwürmer und Leishmaniose. Der Tierarzt sagte uns offen, dass Luan vermutlich keinen weiteren Tag auf der Straße überlebt hätte.

Allein die erste Behandlung kostete rund 500 €. Bis zu seiner Ausreise muss Luan in der Klinik bleiben und täglich Infusionen und Medikamente erhalten und auch danach wird er noch lange medizinische Versorgung brauchen.

Wir nannten ihn Luan. Luan ist ein albanischer Name und bedeutet so viel wie "der Tapfere" – und genau das lebt er gerade vor. Nach allem, was er durchgemacht hat, kämpft er sich Tag für Tag zurück ins Leben.

Wichtig zu wissen: Eine Leishmaniose-Diagnose ist kein Todesurteil. Mit konsequenter täglicher Medikamentengabe und regelmäßigen tierärztlichen Kontrollen können betroffene Hunde ein normales, aktives und glückliches Leben führen. Die Krankheit lässt sich zwar nicht vollständig heilen, aber gut behandeln und stabil halten.

Ilya: Ein Welpe mit einem alten, unbehandelten Bruch

Nur zwei Tage später begegnete uns das nächste Schicksal: ein etwa drei Monate alter Welpe, den wir Ilya nannten. Wir fanden ihn nicht allein, denn seine Mutter und sein Bruder waren bei ihm. Ganz in der Nähe lag außerdem ein weiterer Hund, der von einem Auto erfasst worden und bereits tot war. Für ihn kam jede Hilfe zu spät...

Das war eine der bittersten Wahrheiten dieser Reise: Wir konnten nicht alle retten. Ilyas Mutter und sein Bruder befinden sich bis heute in derselben gefährlichen Situation. Aber Ilya konnten wir nicht zurücklassen.

Die Untersuchung zeigte einen alten, komplett schief zusammengewachsenen Bruch, vermutlich die Folge eines Autounfalls. Sein Bein ist dadurch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es entweder mit einer Schiene behandelt oder im schlimmsten Fall amputiert werden muss. Die endgültige Entscheidung fällt bei einem ausführlichen Untersuchungstermin in Deutschland. Nach der Behandlung braucht er in jedem Fall Nachsorge, Medikamente und Rehabilitation; sollte eine Amputation nötig sein, möchten wir ihm später, wenn es medizinisch sinnvoll ist, außerdem eine passende Prothese ermöglichen.

Allein die Behandlung seines Beins, ob mit Schiene oder durch eine Amputation, Nachsorge und weitere medizinische Versorgung werden mehrere tausend Euro kosten.

Warum wir nicht einfach weiterfahren konnten

Ich engagiere mich seit Jahren im Tierschutz in Rumänien und habe selbst einen Tierschutzhund adoptiert. Ich weiß, wie diese Realität aussieht, und ich weiß auch: Man kann nicht jedes Tier retten, dem man begegnet. Aber an einem sterbenden Hund konnten wir nicht vorbeifahren.

Auch meine kleine Schwester Johanna hat sich in diesem Moment entschieden, als junger Mensch Verantwortung zu übernehmen. Für sie war es, mit gerade einmal 16 Jahren, eine prägende Erfahrung. Wir finden, jungen Menschen, die freiwillig Verantwortung übernehmen, Empathie zeigen und nicht wegsehen, sollte viel mehr Sichtbarkeit gegeben werden.

Wenn unsere Geschichte vielleicht sogar andere Menschen, gerade junge Menschen, dazu bewegt, beim nächsten Mal ebenfalls hinzusehen und zu helfen, dann hätten wir damit schon etwas unglaublich Wertvolles erreicht. Wir wollen zeigen, dass es immer auch anders geht und möchten mit dazu beitragen, eine Generation zu prägen, die die Augen aufmacht. Nur so kann wirklich Veränderung entstehen!

Unsere Schutzengel

Unsere Abreise rückte näher, und die Tierheime und Tierschutzorganisationen vor Ort waren restlos voll und überfordert. Wir hatten zwei Hunde gerettet, aber wohin mit ihnen?

Zufällig hörten wir beim Tierarzt ein Paar Deutsch sprechen. Wir haben uns ein Herz gefasst, sie angesprochen und ihnen von Luan und Ilya erzählt. Diese Begegnung hat alles verändert: Auch die beiden sind seit Jahren im Tierschutz aktiv. Die Frau betreibt ein Shelter mit aktuell rund 30 Hunden – vor Kurzem waren es noch etwa 60 –, und da das Paar Albanien voraussichtlich im kommenden Jahr verlässt, müssen bis dahin alle Hunde vermittelt werden. Sie hat sich bereit erklärt, Luan und Ilya aufzunehmen, unter der Zusage, dass beide nach Deutschland ausreisen, sobald sie medizinisch stabil, geimpft und bereit dafür sind.

Sie erzählte uns auch, wie die Realität für Straßenhunde in Albanien aussieht: Städte und Kommunen lassen Hunde teils gezielt gegen Bezahlung töten, manchmal geschieht es sogar aus reiner Grausamkeit. Genau deshalb macht sie zusätzlich Aufklärungsarbeit an Schulen, weil sie überzeugt ist, dass nur eine neue, mitfühlende Generation langfristig etwas verändern kann.

Durch diese Begegnung haben Luan und Ilya endlich eine echte Chance auf ein neues Leben. Jetzt liegt es an uns, dafür zu sorgen, dass diese Chance nicht am Geld scheitert.

Warum wir eure Hilfe brauchen

Als wir die beiden gefunden habe, haben wir nur daran denken können, dass zwei Lebewesen vor uns Schmerzen hatten und Hilfe brauchten. Wir würden jederzeit wieder so handeln. Aber die tatsächlichen Kosten übersteigen unsere finanziellen Möglichkeiten deutlich.

Finanziert werden müssen unter anderem:

  • die stationäre Unterbringung und Tierklinik
  • Infusionen und Medikamente
  • Untersuchung und langfristige Behandlung von Herzwürmern und Leishmaniose
  • die Behandlung von Ilyas Bein (Schiene oder gegebenenfalls Amputation)
  • Nachsorge und Rehabilitation
  • gegebenenfalls eine geeignete Prothese
  • Impfungen und weitere tierärztliche Versorgung
  • die Vorbereitung auf die Ausreise
  • die Ausreise nach Deutschland

Insgesamt rechnen wir mit Kosten im mittleren vierstelligen Bereich.

Jede Spende hilft – auch 5 oder 10 € machen für sich genommen wenig aus, aber gemeinsam werden daraus Operationen, Medikamente und weitere Behandlungstage. Und wer selbst nicht spenden kann, hilft genauso, indem er diese Kampagne teilt.

Wir suchen außerdem ein Zuhause

Unser Ziel ist nicht nur, dass Luan und Ilya überleben. Wir wollen, dass sie erfahren dürfen, was es heißt, ein eigenes Zuhause und Menschen zu haben, die sie lieben. Deshalb suchen wir schon jetzt liebevolle Menschen, die sich vorstellen können, einen der beiden zu adoptieren, sobald sie gesundheitlich stabil sind und nach Deutschland ausreisen dürfen.

Genauso freuen wir uns über jeden, der diese Geschichte teilt, auch wenn eine Adoption gerade nicht infrage kommt. Jede weitere Person, die wir erreichen, kann etwas verändern!

Bei Interesse an einer Adoption, oder wenn ihr jemanden kennt, der einem der beiden ein Zuhause schenken könnte, meldet euch gerne:
0157 51823295
[email redacted]

Transparenz ist uns wichtig

Wir zeigen euch, was mit den Spenden passiert und wie es Luan und Ilya geht: mit Fotos, Videos und regelmäßigen Updates: Von den nächsten Tierarztbesuchen über Ilyas Operation bis hoffentlich zu dem Tag, an dem beide nach Deutschland reisen und ihr neues Leben beginnen.

Als wir sie fanden, hatten diese beiden Hunde niemanden, der für sie kämpfte. Jetzt haben sie uns – und mit eurer Hilfe vielleicht bald noch viele mehr an ihrer Seite.

Jeder Euro zählt. Jedes Teilen hilft. Von Herzen danke für eure Unterstützung.

Johanna und Melina
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Melina Völl
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Cologne
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