Zurück in „mein“ Leben ….. von 1993-2024 habe ich gekämpft

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Zurück in „mein“ Leben ….. von 1993-2024 habe ich gekämpft

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Hallo,
ich bin Tina, 58 Jahre alt und seit dem 1.11.2024 Oberschenkel-Amputiert.

Warum habe ich gekämpft :
ich war Leistungssportlerin im Rock’n’Roll Tanz und 1993 fing plötzlich mein rechtes Knie an zu spinnen, viele Op‘s folgten, viele Versuche, da ich unbedingt wieder Sport treiben wollte. Leider wurde es nie wieder besser.

Über 30 Operationen, keine Kniescheibe mehr, 3 Knieprothesen und dann kamen die fiesen kleinen „Viecher“, die Keime und alles nahm seinen entgültigen Lauf.

Viele Monate habe ich Antibiotika bekommen, es hatte sich eine offene Stelle gebildet und von da an konnte man zuschauen wie der Eiter aus meinem Bein lief. Die Entzündungswerte stiegen und stiegen, mir ging es immer schlechter, war nur schlapp, bekam immer öfter Fieber und dann war klar …. es gibt nur noch den Weg der Amputation.

Es war ein sehr emotionaler Tag, voller Angst, was kommt, schaffe ich das ec ec.

Nun bin ich soweit wieder gut mit 3 Beinen unterwegs, meinem Eigenen, meiner Prothese und Glitzi meinem Gehstock.
Doch ich möchte auch in meinen kleinen Job zurück ( 520 Euro Basis ), meine kleine Rente reicht nicht aus. Ich habe meinen Job geliebt und darf auch dort wieder arbeiten, aber …. nun kommt es …. Die Busverbindung hier von Dorf zu Dorf ist, naja, kaum vorhanden. Mein Job somit nur mit dem Auto erreichbar und mein Auto steht auf dem Hof und wartet auf mich. Es hat schon Automatik, aber muss auf Linksgas umgerüstet werden und das kann ich mir mit meiner kleinen Rente unmöglich leisten.

Bitte helft mir in mein „altes“ Leben zurück zu kommen, ohne mein Auto bin ich unter der Woche an zu Hause gefesselt und das geht auf die Psyche.
Ich möchte alleine zur Physiotherapie fahren, zu meiner Ärztin, zur Psychologin, ( nicht immer bei der Krankenkasse um einen Taxischein betteln müssen ) , auch mal wieder in ein Café und es mir einfach mal gut gehen lassen mit einer Tasse Kaffee und natürlich das wichtigste.. zur Arbeit fahren. Auch mal die kleinen Dinge des Lebens wieder alleine erleben zu dürfen und können, ohne immer nach Hilfe fragen zu müssen.
Jede noch so kleine Spende würde mir helfen.
Es ist ein komisches, bedrückendes Gefühl hier um Hilfe zu bitten, doch einen anderen Weg finden ich leider nicht.
Danke, eure Tina

Organizer

Christina Richert
Organizer
Kritzmow, Mecklenburg-Vorpommern
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