Das Restaurant Bastard braucht Deine Hilfe

Wir sind das Restaurant Bastard in Berlin Kreuzberg, eine wohltuende kulinarische Oase mit einem kleinen, feinen Angebot für Frühstück, Mittag und Abendbrot. Es ist ein Ort kulinarischer Erfüllung und Abwechselung.
Seit nun 9 Jahren sind wir Anlaufstelle für eines der besten Frühstücksangebote Berlins - nicht die Auswahl macht unseren Unterschied, sondern die Qualität. Das selbstgebackene Steinofenbrot, die Brioche, die Eier im Glas, das Süsskartoffel-Spiegelei mit Chorizo, die Rühreier mit Ziegenfrischkäse und Honig, die Frühstücke selbst - kleine erschwingliche Kunstwerke.
Der Mittagstisch erfreut sich großer Beliebtheit - wechselnde Gerichte, frisch gekocht, die trotzdem zügig beim Gast sind. Und seit 2 Jahren bereichert nun eine Abendkarte unser Angebot, in der Spieltrieb und Können neue Kombinationen guten Geschmacks hervorbringen.

Wir, das sind 10 Mitarbeiter und die kochende Eigentümerin. Und das bin ich, Simone Lotzmann. Zwei von uns stehen eigentlich jeden morgen 4:00Uhr zu nachtfinsterer Stunde auf (ok, außer im nachthellen Sommer - aber das ist fast ein wenig verstörender) und backen Brote, kochen Mittagstisch und bereiten alles vor. Ab 9:00Uhr sind unsere Türen dann geöffnet, der Gastraum ist mit dem Geruch frischen Brotes erfüllt, in der Küche werden die letzten Handgriffe zur Vorbereitung gemacht und dann ist das einzige Ziel:

Euch den kleinen Glücksmoment eines gelungenen Restaurantbesuchs zu bescheren.

Wir brennen darauf, weitere Seiten unseres virtuellen und ausufernden Kochbuches für euch zu füllen und euch in unserem liebevoll aufgebauten und geführten Restaurant die Wunder der Kochkünste zu servieren.

Wir freuen uns darauf, euch weiter kulinarisch zu begeistern und wir lieben das Gefühl  der Begeisterung an all den unendlichen kulinarischen Kombinationen.

Dafür brauchen wir in dieser für uns wirtschaftlich katastrophal Zeit Eure Hilfe und wir möchten Euch hier mit aller Wucht der Dringlichkeit darum bitte, uns je nach Möglichkeit zu unterstützen.
Wir haben keinerlei Liquiditätsreserven, mittels derer wir uns über das abrupt entstandene Ende täglicher Umsatzeinnahmen retten könnten. Dies ist nicht ungewöhnlich für die Gastronomie.
(***für die lange Version, mit mehr Details lest einfach unten weiter ***)

Wir möchten so schnell es auch nur möglich ist, wieder unsere Arbeit machen, die wir lieben!

Für Eure Unterstützung erwarten Euch folgende Goodies:
ab    5,00€: unser herzlichster Dank
ab 15,00€: ein Kaffee nach Wahl
ab 25,00€: ein Kaffee und ein Brioche
ab 50,00€:  ein mit Logo und Dankbarkeit bedruckter Jutebeutel
ab 100,00€: ein Abendessen zu zweit zum halben Preis
ab 500,00€: ein Abendessen zu zweit zum halben Preis und eine Erwähnung in unserer Speisekarte
ab 1000,00€: Frühstück, Mittag oder Dinner zum halben Preis für Dich solange es das Bastard gibt
ab 5000,00€: Hey, zieh ein, mach Dich breit, schau uns beim Kochen zu, lausch uns unsere Küchengeheimnisse ab und zahl für Dein Essen (1 Person) einfach mal nichts mehr
ab 10.000,00€: Hey, zieh ein, mach Dich breit, schau uns beim Kochen zu, lausch uns unserer Küchengeheimnisse ab, zahl für Dein Essen UND Deine Getränke (1 Person) einfach mal nichts mehr
Lös uns aus, mit einem Schlag, sei unser/e Ritter/in und dann fragen wir uns gemeinsam, was für ein Dankeschön hier angemessen wäre

In dieser Krise steht auch das kulturelle Leben der ganzen Stadt auf dem Spiel. Auch wie sind ein Teil dieses lebendigen, vielfältigen und bunten Pulsierens dieser Stadt, unseres Bezirkes. Und wir wollen es gern bleiben!

In meinen Träumen realisiert sich in den kommenden Zeiten die olympische Idee als solidarisch gemeinschaftliche! Wir alle kommen durchs Ziel und keiner wäre der Verlierer - und niemand bliebe auf der Strecke!

Vielen Dank für Deine Unterstützung! Wir sind Euer Restaurant Bastard with Love! ❤️


*** weiterführende Informationen

Wer sind die Menschen im Restaurant Bastard?

Egal ob als Köchin, Spüler & Putzmann hinter den Kulissen oder als Kellner & Barkeeper auf der Bühne des Gastraums, ein Restaurant funktioniert nur mit allen zusammen und es funktioniert nur, wenn alle miteinander Spaß haben. Denn dieser Spaß ist eine Zutat, die Ihr dann schmeckt. Oder kannst Du Dir vorstellen, feinste Speisen von einem schlechtgelaunten Kellner mit Genuss Dir einzuverleiben? Wir können es nicht. Und wir wollen es auch nicht.

Für mich (Simone) ist das Zusammenspiel im Restaurantalltag immer ein wenig, wie ein langes, ausgedehntes Live-Konzert mit einer vertrauten Band - über große Strecken heitere Routine und über kleine Strecken spannende Improvisation. Manchmal kommt eine launische Panne dazwischen, die wir gekonnt ausgleichen. Der gelungene Rhythmus eines Arbeitstages lässt mich die olympische Disziplin einer Küchenschicht in der viel zu heißen Küche lächelnd verklären. Der Reiz liegt sicher nicht darin, sich die Arme im heißen Steinofen zu verbrennen oder mit den scharfen Messern in die Finger zu schneiden oder sich mit dem Bondrucker zu messen, wer wohl schneller fertig ist.

Wer sind nun die "Bastarde"?

Zunächst: Gestatten, ich bin Simone Lotzmann, irgendwie schaffte ich durchs Treppenfenster den Quereinstieg ins Gastgewerbe. Ich bin geschlagen mit schwerem Hang Stress Unterzudramatisieren, dem unbedingten Ehrgeiz zur Autodidaktik und Perfektion - und glaubt mir, keiner lacht mehr über diese Kombination dieser Wesenszüge als ich selbst. Seit 9 Jahren führe ich das Restaurant Bastard als Einzelunternehmerin. Ich habe mir während dieser 9 Jahre nahezu alle Fertigkeiten in der Küche selbst angeeignet - es heißt, es sei ganz gut.

Mit mir ist ein wunderbares Team am Start:

Kerstin Thränert - Küche (dabei von Anfang an)
Kathrin Edelmann - Service (dabei von Anfang an)
Beate Hahn - Service & Bar (dabei seit 8 Jahren)
Moni Kehr - Küche (dabei seit 5 Jahren)
Erika Krause - Küche (dabei seit 2 Jahren)
Conny Hürdler - Küche (dabei seit 2 Jahren)
Danjel Zarte - Service (dabei seit 2 Jahr)
Moukaila Mamoudou (dabei seit 1,5 Jahren)
Maria Cassens-Sasse (dabei seit 2,5 Jahren)
Judith Zschech (dabei seit 5 Jahren)

Gemeinsam bangen wir um den Erhaltung UNSERES Restaurants.


Krisenmanagent von Bund und Ländern

Die bisher von Bund und Länder bereitgestellten Förderkredite kommen leider für uns nicht in Frage, da wir die daraus entstehenden Verbindlichkeiten nicht aus den laufenden Einnahmen der Zukunft tilgen könnten. Die Aufnahme eines Kredites wäre der Weg zur Insolvenzverschleppung. Er kommt für mich nicht in Frage, da er die Situation nicht entschärft, sondern in die Zukunft verlängert.

Es stehen morgen, 23.03.2020, die Entscheidungen über weitere Förderprogramme an. Inwieweit hier eines davon auf uns passt, wissen wir nicht.

Bisher haben wir alle sinnvollen Schritte eingeleitet und das sogenannte Kurzarbeitergeld beantragt. Hier muss der Arbeitgeber jedoch zuerst den Jahresurlaub der Mitarbeiter aufbrauchen und auszahlen, bevor das Kurzarbeitergeld ausgezahlt wird. Da keinerlei finanzielle Reserven vorhanden sind, kann ich meinen 7 Vollzeitbeschäftigte, den 3 Teilzeitbeschäftigten und auch mir für diesen Zeitraum ohne Einnahmen aus dem laufenden Betrieb keinen Lohn bezahlen. Damit stehen meine Mitarbeiter, ohne deren Arbeit und Engagement das Restaurant Bastard nicht wäre, was es ist, ohne Geld da. Da diese Situation nicht vorhersehbar war, konnte ich auch keinerlei Vorkehrungen treffen, diese existenziell beängstigende Situation zu entschärfen.

Die Lage bleibt auch mit den Entscheidungen zur Förderung prekär, da die Bearbeitungszeiten der Behörden für die Antragsbewilligung und die Auszahlung des Geldes bei der aktuellen Beanspruchung der Arbeitsämter einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Auch die Bearbeitung weiterer Hilfen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen für meine hart getroffene Branche werden einen langen und wie ich befürchte zu langen Zeitraum bis zur Bereitstellung der Mittel benötigen.

In der Zwischenzeit laufen alle Betriebs- und Nebenkosten weiter. Diese belaufen sich aktuell auf monatlich 7500,00€ (Miete, Nebenkosten, Telefon, Abos für Zeitungen & Zeitschriften, Steuerbüro, Leasingraten, Versicherung, Marketing etc.). Daneben laufen auch die Sozialversicherungskosten und Steuervorauszahlungen weiter. Diese belaufen sich auf monatlich 6500,00€ (für März wird noch einmal eine kleinere Umsatzsteuervorauszahlung fällig, dann entfällt dieser Posten, weil wir ja nichts mehr einkaufen) Auch die Kosten für meine private Miete und Betriebskosten bezahle ich aus den laufenden Einnahmen des Restaurants.
Alle Verbindlichkeiten, die jetzt gestundet werden könnten, müssen wir dann jedoch in Zukunft zusätzlich zu den aktuellen monatlichen Zahlungen stemmen. Ob das realistisch ist, kann ich leider nicht absehen.

Alle hier gesammelten Gelder werden in die Deckung der anfallenden Kosten gesteckt, die ich skizziert habe. Jeder noch so kleine Betrag hilft uns und schenkt uns Kraft, durchzuhalten.

Dankeschön!

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  • Florian Giesen 
    • €30 
    • 1 mo
  • Andre Henker 
    • €50 
    • 1 mo
  • Anonymous 
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  • Mike Seiler 
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Organizer

Simone Lotzmann 
Organizer
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