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Wir sind eine Gruppe von jungen Menschen aus Deutschland, Ungarn und der Ukraine und fahren im August zum zweiten Mal in die Westukraine. Dort haben wir letztes Jahr ein erlebnispädagogisches Projekt mit Kindern gestartet, das nun in die zweite Runde geht. Um einen Teil der Kosten zu decken, brauchen wir eure Hilfe.
Anfang 2024 entstand in einem Kreis von Freund:innen und Mitstudierenden die Idee, in den kleinen Ort Berehove in Transkarpatien zu fahren – ein Ort, in dem eine von uns bereits länger gelebt hatte. Wir hatten den Eindruck, dass die internationale Aufmerksamkeit für die Ukraine seit 2022 nachlässt und wollten zwei Wochen unserer Zeit zur Verfügung stellen, um die Menschen dort zu unterstützen und ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Da einige von uns Kunst oder Theater studieren oder bereits in der Zirkuspädagogik gearbeitet haben, entstand – in engem Austausch mit einer lokalen Kirchengemeinde und weiteren Organisationen – der Plan, ein erlebnispädagogisches Projekt mit Kindern durchzuführen. Es folgte eine GoFundMe-Kampagne mit unglaublich viel Unterstützung und schließlich konnten wir im vergangenen September tatsächlich in die Ukraine fahren.
Dort durften wir mit 30 Kindern aus strukturell benachteiligten Kontexten arbeiten, sowie älteren Menschen in Haus und Hof helfen. Unser Projekt wurde so gut aufgenommen, dass unsere Partner:innen uns gebeten haben, es weiterzuführen. Vor allem die Kinder wünschen sich, dass wir wiederkommen.
Auch wenn in Berehove keine Schüsse oder Bomben fallen, hat sich seit der russischen Totalinvasion die Lage in der ohnehin armen Region drastisch verschlechtert. Die Lebensmittel- und Energiepreise sind enorm gestiegen, viele junge Menschen sind geflüchtet, und viele Männer wurden eingezogen. Angst und Anspannung bestimmen das Leben.
Wir haben im letzten Jahr erlebt, wie viel Gemeinschaft, Freude und Mut es stiften kann, gemeinsam Theater, Zirkus, Musik und bildende Kunst zu machen. Wir konnten den Kindern etwas beibringen und die älteren Menschen entlasten. Gleichzeitig durften wir viel lernen, eine andere Lebensrealität kennenlernen und prägende Begegnungen erleben.
Unser Projekt heißt jetzt KUMALA, benannt nach einem Fantasiesprachen-Lied, das wir im letzten Jahr mit den Kindern gesungen haben. Der Verein East-West-East Hagen hat sich bereit erklärt, die Trägerschaft zu übernehmen und uns an den European Solidarity Corps der National Agency zu vermitteln. Darüber erhalten wir in diesem Jahr EU-Gelder, die jedoch nicht alle unsere Projektkosten decken können. Deshalb haben wir diese Crowdfunding-Kampagne gestartet. Falls wir am Ende weniger Geld ausgeben als veranschlagt, spenden wir, wie letztes Jahr, den Rest an den diakonischen Dienst, der sich um die älteren und bedürftigen Menschen kümmert. Wir sind sehr dankbar über eure Unterstützung, denn KUMALA ist uns ein echtes Herzensanliegen geworden.
Wenn ihr
- Fragen habt,
- eine offizielle Spendenbescheinigung benötigt,
- an einer Zusammenstellung der voraussichtlichen Kosten interessiert seid,
- oder den Projektbericht aus dem letzten Jahr lesen wollt,
- schreibt uns gerne unter: kontakt.kumala(a)gmail.com
Tausend Dank!
Von Herzen,
euer KUMALA-Team






