Y-Chromosome Study of the Connemara Pony

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Y-Chromosome Study of the Connemara Pony

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-Deutsche Übersetzung weiter unten-

Y-Chromosome Study of the Connemara Pony - an initial study of 30 samples

Background

• The Connemara Pony breed has a closed studbook. Regulations, selection processes and fashions significantly reduce the number of males and females chosen to be parents of the next generation. These decisions hasten the rate of inbreeding increase, especially when genetic diversity is not considered in selection decisions.
• The Connemara Pony Stud Book records identify just FIVE continuing sire lines, of which three lines have recorded history to indicate their origins. The five remaining recorded sire lines are:
◦ Blue Line is recorded as descending from Welsh Pony of Cob Type ancestry
◦ Orange Line is recorded as descending from Arabian ancestry
◦ Purple Line is recorded as descending from Thoroughbred ancestry
◦ Red Line descends from an indigenous Connemara pony with no recorded ancestry
◦ Green Line descends from an indigenous Connemara pony with no recorded ancestry
• However, local lore in Ireland suggests some records prior to microsatellite and SNP parent verification are not correct, with unrecorded or non-Connemara sires used, and even fictitious pedigrees being recorded for ponies.
• The Y chromosome is always inherited from the sire. In recent years studies of Y-DNA on the Y chromosome have identified small differences that can be used to trace ancestral paternal linkages. A study of feral Kaimanawa horses in New Zealand identified stallion lines descending from Thoroughbred, Arabian and Welsh ancestry.
• Dr Barbara Wallner, University of Vienna, has agreed to analyse and provide a report on the samples submitted. This will cost €40 per sample.

Aims:
• To identify that different haplotypes are present and identify which haplogroups are present in the breed.
• To determine if the origins of each of the five sire lines can be distinguished.
• To determine if descending branches of each sire line originate from the same male ancestor.

Approach:
• University of Vienna will analyse 30 samples from registered male Connemara ponies to identify individuals’ Y chromosome haplotype.
• The candidate ponies will be selected from those offered by owners around the world.
• Sample selection will ensure males recorded as descending from all five recorded sire lines will be analysed.
• Where possible, samples for each of the five lines will include males from Ireland and from other countries to give sample a wide range of sons / grandsons of the originators of the five lines.
• If successful, it is hoped that a Masters student project will analyse and provide haplotype information on a much larger number of Connemara males. The cost of this study is likely to be covered by the university.


DEUTSCH:

Y-Chromosomen-Studie an Connemaraponys
- eine erste Untersuchung von 30 Proben


Hintergrund:
- Die Rasse des Connemaraponys wird in einem geschlossenen Zuchtbuch dokumentiert. Vorschriften, Zuchtentscheidungen und Moden reduzieren die Anzahl der Hengste und Stuten, die als Elterntiere für die Folgegenerationen ausgewählt werden erheblich. Diese Selektionen erzeugen einen Anstieg der Inzucht, insbesondere wenn die Erhaltung der genetischen Vielfalt bei den Auswahlentscheidungen nicht berücksichtigt wird.

- Im Hengstbuch des Connemaraponys sind nur FÜNF fortbestehende Vererberlinien aufgeführt, von denen lediglich drei über eine gesicherte Historie verfügen, die auf ihren Ursprung hinweist. Die fünf verbliebenen eingetragenen Vererberlinien sind:

• Blue Line stammt von einem Welsh Cob ab
• Orange Line stammt nachweislich von arabischen Vorfahren ab
• Die violette Linie stammt von Vollblütern ab
• Red Line stammt von einem einheimischen Connemarapony ab, dessen Abstammung nicht dokumentiert ist
• Green Line stammt von einem einheimischen Connemarapony ab, dessen Abstammung nicht belegt ist.

- Lokale Überlieferungen in Irland deuten jedoch darauf hin, dass einige Eintragungen im Zuchtbuch, die vor der Einführung der Abstammungsüberprüfung durch Mikrosatelliten- und SNP-Verfahren erfolgten, nicht korrekt sein könnten, wobei nicht registrierte oder Nicht-Connemara-Väter und sogar in Gänze erfundene Stammbäume für Ponys eingetragen worden seien.

- Das Y-Chromosom wird immer vom Vater vererbt. In den letzten Jahren wurden bei Untersuchungen der Y-DNA auf dem Y-Chromosom kleine Unterschiede festgestellt, die dazu genutzt werden können, väterliche Abstammungslinien zu ermitteln. Bei einer Studie an verwilderten Kaimanawa-Pferden in Neuseeland wurden Hengstlinien entdeckt, die auf die Abstammung von Vollblütern, Arabern und Walisern schließen lassen.

- Dr. Barbara Wallner von der Universität Wien hat sich bereit erklärt, die eingereichten Proben zu analysieren und einen Bericht darüber zu erstellen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 40 € pro Probe.

Ziele:
- Feststellung, dass verschiedene Haplotypen vorhanden sind, und Identifizierung der Haplogruppen, die in der Rasse vorkommen.
- Feststellung, ob die Ursprünge jeder der fünf Vaterlinien unterschieden werden können.
- Feststellung, ob die absteigenden Zweige jeder Vaterlinie von demselben männlichen Vorfahren abstammen.

Herangehensweise:
- Die Universität Wien wird 30 Proben von registrierten männlichen Connemara-Ponys analysieren, um den individuellen Y-Chromosom-Haplotyp zu bestimmen.
- Die Kandidaten werden aus gut 100 Ponys ausgewählt, die bereits von Besitzern aus der ganzen Welt angeboten wurden.
- Durch die Auswahl der Proben wird sichergestellt, dass männliche Tiere, die von allen fünf registrierten Vaterlinien abstammen, analysiert werden.
- Wenn möglich, werden Proben von jeder der fünf Hengstlinien aus Irland und weiteren Ländern untersucht, um ein breites Spektrum an Söhnen/Enkeln der Stammhengste der fünf Linien zu erfassen.
- Im Falle eines Erfolges hoffen wir, dass im Rahmen eines Masterstudentenprojektes Haplotyp-Informationen über eine sehr große Zahl von Connemarahengsten erfasst und bereitgestellt werden können. Die Kosten einer solchen Folgestudie werden möglicherweise von der Universität übernommen.

Organizer

Benno Hellwig
Organizer
Boppard, Rheinland-Pfalz
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