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Hallo, mein Name ist Astrid und ich bin die Besitzerin einer Alpakaherde und angehende Kräuterfachwirtin. Ich bringe Kindern und auch Erwachsenen das Alpaka näher und zaubere mit den Tieren Lächeln in Kinderaugen oder bezaubere Erwachsene beim Anblick der Tiere. Ich mache Kräuterevents in Form von Kräuterwanderungen oder Aktionen mit Kindern, um ihnen die Natur und deren Bedeutung wieder näher zu bringen.
Ich lebe einen Traum, der mich seit 15 Jahren wachsen lässt, aber durch viele Tiefschläge und inzwischen den 3. Neuanfang gestaltet sich gerade alles ziemlich schwierig.
Ich habe 2010 mit der Haltung der Alpakas begonnen und musste durch die Trennung von meinem Mann völlig neu anfangen. 2012 zog ich mit meinen Tieren nach Lüneburg, da ich dort einen neuen Partner gefunden hatte. Der 2. Neustart mit vielen Herausforderungen. Meine Koppel befand sich auf einer Freifläche, sodass wir ständig Herbststürmen ausgesetzt waren. Das hieß für mich ständig neue Weidezelte kaufen, hohe Pachtpreise etc.
Der Versuch eines Ladens, um die Wollprodukte zu verkaufen, scheiterte durch Corona und Ärger mit den Angestellten. Die Coronahilfe, die ich bekam soll ich jetzt auch noch teilweise wieder zurückzahlen. Aber ich habe keine finanziellen Mittel um dies zu schaffen.
Der Grund dafür ist der, dass ich nicht voll erwerbsfähig sein kann, weil ich inzwischen meinen neuen Partner pflege, der schwer an Parkinson erkrankt ist. Ich stimme meinen ganzen Tagesablauf auf seine Erkrankung ab, denn ohne mich müsste er in ein Pflegeheim ziehen.
Aber nicht genug damit, erkrankte meine Mutti vor knapp 3 Jahren an Krebs, sodass ich auch dort gebraucht werde.
Aus diesem Grund habe ich die Zelte in Lüneburg abgebrochen und bin mit meinem Partner und meinen Tieren wieder nach Sachsen-Anhalt gezogen.
Der 3. Neubeginn stand vor mir.
Aber ich habe das gemeistert und baute meinen Tieren eine wundervolle Koppel auf.
Leider entwickelte sich diese neue tolle Koppel zum Alptraum und ich musste alles wieder abbauen und noch einmal von vorn anfangen.
Ich gebe nicht auf, denn ich bin verantwortlich für 27 Tiere und pfege 2 Menschen.
Ich liebe was ich tue, ich freue mich über die strahlenden Kinderaugen, die Glücksmomente, wenn ein Alpaka ihnen ganz nahe kommt oder auch die Freuden der Erwachsenen, wenn sie erfahren, welche Kräuter am Wegesrand alle essbar sind. Ich möchte diese Arbeit weitermachen können und ich möchte für meine beiden Lieblingsmenschen weiterhin dasein können, denn wenn ich das nicht kann, dann bleibt nur der Weg in das Pflegeheim.
Ich bin aufgrund der ganzen Pflegesituation zusätzlich von Bürgergeld abhängig, aber das soll ich zurückzahlen. Nun will auch noch die NBank das Coronahilfspaket teilweise zurück und ich weiß nicht wie ich das alles bewältigen soll.
Ich hatte enorme Kosten für die Gestaltung der Koppel und die Umzüge.
Ich bin auch mit meinen Nerven am Ende, denn ich möchte eigentlich nur zwei Dinge:
Menschen, die krank sind helfen, sodass sie im Familienverbund glücklich leben können und dies ermöglichen durch eine Arbeit, die mich erfüllt und bei der ich Kraft schöpfen kann für diese Aufgabe. Diese Arbeit bringt gleichzeitig Glück, Freude und Wohlbefinden für die Kindern und Erwachsene, die zu uns kommen um Natur zu entdecken und Entspannung zu erleben.
Bitte ermöglicht mir durch eure Spenden, diesen momentanen Alptraum zu überstehen um weiterhin meinen Job, der für mich eine Berufung ist, ausüben zu können.
Dankeschön




