WIR sind DA! Stuttgart!

Liebe Spender/innen,

ich wurde von den Mitarbeitern dieser Website gebeten folgende Informationen für Euch noch bereitzustellen:

1. Angaben zu deiner Person und deinem Wohnort:
Mein Name ist Manuela Rzepka und ich wohne in Stuttgart-Fasanenhof.  Ich war im Augenblick der Tat wenige Strassen entfernt, habe zwar nicht direkt gesehen was passiert ist, jedoch die Schreie gehört und auch den nachfolgenden Polizeieinsatz samt Sirenen und Hubschrauber miterlebt. 10 Minuten vor der Tat bin ich selbst noch am späteren Tatort nach meinem Einkauf vorbei gelaufen. Zudem bin ich ein mitfühlender Mensch und sehr mitgenommen von diesem schrecklichen Ereignis, vor allem auch von den Schicksalen der Tochter die dies miterleben musste , der Dame im Smart die helfen wollte sowie der arabisch sprechenden Dame - die ebenso versuchte den Täter aufzuhalten.  

2. Die Art deiner Beziehung zu der/den spendenbegünstigten Person/en:
Ich stehe in keiner Beziehung zu diesen Personen und kenne weder Diese noch das Opfer persönlich.

3. Den Verwendungszweck deiner Spenden (mache bitte möglichst genaue Angaben):
Wie in meinem Kampagnen-Text schon beschrieben, soll die Gesamtspendensumme anteilig zu je einem Drittel an die Tochter, die Dame aus dem Smart und die arabisch sprechende Dame gehen.

Es erreichten mich hier viele Nachfragen dazu, warum nicht nur ausschließlich die Tochter des Opfers begünstigt wird. Ehrlich gesagt habe ich mit Nachfragen dieser Art überhaupt nicht gerechnet. Dennoch möchte ich an diesem Punkt nochmal meine Meinung dazu äußern: Selbstverständlich macht das Schicksal der Tochter, die ihren Vater verloren hat und zudem die Tat wohl auch noch miterleben musste, am meisten betroffen. Das geht auch mir so. Allerdings gibt es auch noch diese zwei Damen, die ihr Leben in diesem Augenblick dafür auf´s Spiel setzten zu helfen um den Täter von seinem Vorhaben abzubringen. Es sollte genau dies nicht vergessen werden! Und auch das Leben dieser Damen, die sich so nah an den Täter herangewagt haben, die Courage, Nächstenliebe, Mut, Tapferkeit und Opferbereitschaft gezeigt haben, wird wohl leider nicht mehr das Selbe sein. SIE waren es die alles gegeben haben um die Tat noch zu verhindern und das Leben des Opfers zu retten! Und genau SIE sollten daher nicht unbeachtet, sondern vielmehr mit soviel Respekt und Anerkennung behandelt werden, dass sich Fragen wie "warum soll man für die spenden?" absolut nicht zur Debatte stehen! Was diesen Punkt angeht, frage ich mich wirklich was in den Köpfen dieser Fragestellern vorgeht. Diese scheinen noch nicht mal einen Hauch genau der Atribute zu verspüren, welche die zwei Damen so herzergreifend tief gezeigt haben! Menschlichkeit! Mut! Liebe! Hut ab vor soviel Heldentum! In meinem Leben knie ich mich jederzeit vor diesen Damen nieder. Tausend mal mehr als nochmal Fragen dieser Art beantworten zu müssen. 

Der direkte Verwendungszweck der Spenden von den Empfängern ist zudem - wie ebenso im Text der Kampagne geschrieben - völlig unabhängig und frei. Ich wüsste auch nicht, wie ich dies einschränken sollte noch wöllte ich das. Es geht doch darum Gutes zu tun. Und wenn es dem Mädchen gut tut, sich davon z.B. einen Kuschelbär zu kaufen, also wenn genau dies ihr gut tut (IHREM Empfinden nach!), dann wüsste ich nicht was dagegen spricht. Ob dem genau so ist weiß ich nicht. Das war nur ein Beispiel. Die Spendengelder sind jedenfalls NICHT gekoppelt an irgendwelche Bedingungen wofür sie von den Begünstigten verwendet werden (sollen). Wer sollte das auch Ermessen können? 

4. Den Auszahlungsweg, auf dem eingegangene Spenden an die spendenbegünstigte/n Person/en weitergeleitet werden:
Ich stehe nach wie vor in Kontakt mit dem Polizeirevier Stuttgart-Möhringen um die gesammelte Spendensumme dann den Empfängerinnen durch eben dieses Revier zukommen zu lassen. Im Moment ist auch mein Vorschlag an die Polizei, dass wenn diese nicht direkt selbst die Spende überbringen kann/möchte, dies einer offizielle Person wie z. B. einem ortsansässigem Pfarrer oder aber dem Stadtteil-Bürgermeister,  zu übertragen. Da bin ich aber im Moment eben noch im Kontakt bzw. in der Organisation.
Was ich jetzt schon sagen kann ist, dass ich persönlich NICHT die Spenden MIR auszahlen lasse um diese zu überbringen. Das wäre, so glaube ich, auch gar nicht möglich und/oder im Sinne dieser Seite hier. Ich möchte, dass alles seine Ordnung und Nachvollziehbarkeit hat und Ihr alle ganz genau wisst, dass Eure lieben Spenden genau dort ankommen wofür diese Kampagne hier gedacht ist.

Danke!
Manuela Rzepka


https://dieneue1077.de/neuigkeiten/lokalnachrichten/spendenaktion-fuer-hinterbliebene-des-mordes-am-fasanenhof 

DANKE STUTTGARTER NACHRICHTEN!
 

Liebe Menschen,

dies ist ein Spendenaufruf für die 11-jährige Tochter des Opfers welche die Tat miterleben musste, die Dame aus dem Smart, die extra anhielt um zu helfen sowie für die Dame die noch versuchte den Täter auf arabisch anzusprechen um ihn von der Tat abzuhalten. Diese drei Menschen mussten aus nächster Nähe Grausames miterleben. Nichts kann die Trauer und das Trauma der Tochter schmälern und Nichts diesen zwei mutigen Damen das Erlebte unvergessen machen. Dennoch können WIR ALLE jetzt auch für Sie da sein. Ich möche das wir ihnen all die Hilfe, Unterstützung und Solidarität zukommen lassen – egal wie weit wir entfernt wir sind. Dafür sammel ich.

Wir alle wissen das Therapien für Traumafolgeschäden teuer und langwierig sind, ebenso wie natürlich auch eine anständige Beerdigung. Ich möchte, dass weder die Tochter noch die zwei Damen sich Sorgen um Geld machen müssen, dass notwendig sein wird, um zumindest finanziell in Ruhe trauern und verarbeiten zu können. Was auch immer als Erleichterung empfunden wird und zur Aufarbeitung des Erlebten beiträgt können wir unterstützen! Ohne wenn und aber!

Ich habe weder mit der Tochter noch mit einer der betreffenden Frauen gesprochen, noch kenne ich diese persönlich. Aber schon allein der Gedanke, dass die Frau mit dem Smart womöglich immer noch dieses Auto fahren MUSS, da sie sich vielleicht kein anderes leisten kann, wäre – zumindest für mein Empfinden – unerträglich. Ich weiß nicht ob dies genau so ist, aber eins weiß ich:  Wir alle müssen jetzt helfen, ganz egal was benötigt wird!

Die Dame die arabisch mit dem Täter gesprochen hat, sagte in einem Interview, dass sie „seit diesem Tag am ganzen Leib zittert“. Sie versuchte zu helfen! Und nun ist es an uns ihr zu helfen! Für die unglaubliche Courage  und den Mut den sie hatte sich in dieser Situation so nah an das entsetzliche Geschehen zu trauen.

Selbstverständlich auch für die Tochter, deren Leben nie wieder das Gleiche sein wird. Unvorstellbar was sie erleben musste. Es fällt mir schwer in Worte zu fassen was so unfassbar sprach- und hilflos macht. Jedes noch so kleine Lächeln auf ihrem Gesicht kann mit Geld nicht aufgewogen werden... trotzdem hoffe ich das wir ihr zeigen können, dass wir sie nicht allein lassen. Und vielleicht gibt es irgendeinen Wunsch den sie hat, der sie zumindest für eine kleine Zeit lang das Grauenvolle vergessen lässt oder ihr Zuflucht, Trost oder ein wenig Halt schenkt.

Diese drei Frauen sind absolut unschuldige Opfer einer abscheulichen Tat! Und wenn nur jeder der das Video gesehen hat, ebenso wie kusierenden Fotos oder eine „Meinung“ dazu in den sozialen Medien dazu äußert(e) EINEN Euro spendet, ist dies ein MINIMUM an Solidarität und Menschlichkeit, die noch vor der eigenen Sensationsgier oder politischen Meinung stehen MUSS!

Als ich heute vor Ort war und Blumen am Tatort für das Opfer aufgestellt habe, war ich verschämt über die wenigen weiteren Sträuße die dort standen.  Blumen und Kerzen waren schon immer weltweit das Zeichen der Anteilnahme. Und auch das sollte sein! Fahrt hin! Stellt Blumen und Kerzen auf! Oder schickt Blumen per Fleurop! Zeigt der Tochter, den Hinterbliebenen und all den Menschen die Zeugen waren, die dort wohnen, die Nachbarn des Opfers sind, dass das ihr da seit! Das ihr Anteil nehmt!

Ich glaube Gesten wie diese sind für die Tochter und Hinterbliebenen ein großes Zeichen dafür das sie nicht allein sind, dass ihr Vater/Sohn/Bruder/Freund nicht neben Titelblättern die der Täter seit Tagen ausfüllt vergessen bleibt. Ebenso wenig wie sie selbst.

WIR sind ALLE betroffen. Jederzeit. Jederorts. Lasst uns UNS helfen. Für UNS!

MENSCHEN für MENSCHEN! Unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe, Nationalität, sexueller Orientierung, sozialer Klassifizierung, politischer Gesinnung.  MENSCH sein wird uns ALLE immer verbinden. DAS ist tragend. DAS ist existenziell. Sonst nichts.

Und niemals sollte das Interesse oder die Auseinandersetzung mit und an einem Individuum wie z. B. dem Täter in diesem Fall – der ganz offensichtlich jedes MENSCH-sein vollkommen verloren hat – höher sein, als die Anteilnahme, der Respekt und die Menschlichkeit unter UNS.

DANKE!

https://www.rtl.de/cms/stuttgart-diese-mutter-wollte-den-schwert-moerder-stoppen-4381272.html https://www.heidelberg24.de/welt/stuttgart-schwert-mord-tochter-11-opfers-sah-ihren-vater-grausam-sterben-zr-12878197.html https://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/bluttat-in-stuttgart-wie-reagiere-ich-in-so-einem-fall-richtig-63729426.bild.html

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Manuela Rzepka 
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