Post Covid und die Existenzangst

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Hallo,
ich bin Isabell und leide seit inzwischen 5 Jahren an Post Covid.
Inzwischen habe ich bereits sämtliches an Behandlungen, Methoden etc. versucht und auch mein gesamtes bisheriges Leben umgestellt.

Meine Symptome sind mal weniger, bei erhöhtem Stress oder Druck, nachvollziehbar mehr.
Es reicht von leichtem Brainfog, verminderter kognitive Leistung, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Atemschwere, Brustenge, frontaler Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Geräuschsensibilität, Herzrasen, Vergesslichkeit, Wortfindungsschwierigkeiten zu schwerer Fatique und massivem Erschöpfungssyndrom und führt bei Überschreitung meiner Leistungsgrenze auch immer wieder zu sogenannten Crash Tagen, die mich vom Leben komplett ausnocken.

Meistens hilft nur im dunkeln Liegen...
Ein Leben im Liegen? Yeah! -_-

Je nachdem wie es meinem Körper so geht sind seit 2021 soziale Kontakte, Sport ("Bewegung"), Hundefürsorge, Haushalt, Arbeiten, Familienzeit (insbesondere Tantendasein), bürokratische Notwendigkeiten, Ehrenämter, (politischer) Aktivismus, Teilhabe am Leben oder eben einfach Dinge, die mir am Herzen liegen, nur noch massiv eingeschränkt bis fast gar nicht mehr möglich.

Trotz der ganzen Sch*** habe ich wirklich in den letzten Jahren richtig viel geschafft und einiges verändern, Baustellen schließen, Verschlechterungen abwenden und auch Verbesserung erreichen können.

So zum Beispiel zwischenzeitlich körperliche Fitness...zu Beginn konnte ich nicht einmal Staubsaugen ohne danach einen Tag ausgenockt zu sein.

Ich konnte mich zumindest inhaltlich und fachlich in einem neuen und passenderen Job beweisen und meine eigene Erfahrung und Empathie als chronisch Erkrankte einbringen.

Ich musste anerkennen, dass mein Körper einfach nicht mehr so kann wie vor der Covid Infektion und entsprechend anfälliger und auch langsamer ist.

Ich habe mein Leben verändert und es meiner Gesundheitssituation angepasst und konnte auch langsam immer mehr die Warnsignale meines Körpers lernen wahrzunehmen - zu respektieren! - und entsprechend Crashs verringern.

Und ich bin stolz darauf und dankbar für jede Form der Unterstützung und jedes Mut machen oder Anerkennen der echt miesen Zustände.

Naja und nun...
Diesen Mai falle ich aufgrund ausgeschöpfter Krankheitstage aus dem Krankengeld raus und verliere aufgrund zu vieler Arbeitsunfähigkeitstage in der Probezeit auch meinen erst neu gewonnenen Job als Psychosoziale Fachkraft im ambulanten Betreuten Wohnen in Frankfurt.
...kein Wunder...immerhin bräuchte ich ja eigentlich selbst eine Betreuung ;)

Trotz der Erfolge bin ich durch die Erkrankung leider immer wieder massiv im Arbeits- aber auch im privaten Lebensalltag eingeschränkt.

Ich hab bereits ALGI beantragt, aber der Antrag wurde abgelehnt, weil das Aussteuerungsschreiben der Krankenkasse nicht berücksichtigt wurde - versteh ich auch nicht und habe aus dem Krankenhaus heraus Widerspruch eingelegt.
Das letzte halbe Jahr gab es zusätzlich viele weitere Schicksalsschläge und anscheinend hört es noch nicht auf. Jetzt hab ich auch noch die Diagnose für Endometriose bekommen

Ich hussle echt wie wild, um da irgendwie rauszukommen, allerdings ist das einzig richtige was ich bei Post Covid tun sollte/kann Pacing.

Das heißt: langsam machen, langsam machen, langsam machen,
keine Überlastung mehr...

...was in dieser schnelllebigen, leistungsorientierten Welt wirklich echt verdammt schwer ist. Vor alle dem, wenn von Facharzt zum Amt, zu Therapien und erneut zu den nächsten Fachärzten gerannt (lamgsam gegangen, manchmal gekrochen) werden muss.

Meine Fixkosten sind monatlich grob aufgeteilt in:
400€ Hauskosten
250€ Nebenkosten (Versicherungen, Handy, Medien)
450€ Gesundheit
200€ Verkehr
100€ Haustier (Versicherungen & Futter)
150€ Lebensmittel, Drogerie & Haushalt
100€ Bildung, Gemeinschaft & schöne Dinge im Leben

Ich erkläre die gesamte sehr verzwickte Situation auch gerne ausführlich im einzelnen. Sprecht mich dafür einfach an.

Toll wäre eine Art regelmäßiges monatliches Grundeinkommen zur Unterstützung der Fixkosten, sodass die finanziellen Sorgen zumindest mal wegfallen. Und ich mehr meiner Energie auf echte Genesung setzen kann.

Überleg dir gerne:
Wie viel bist du monatlich bereit für mich ganz easy ohne Bauchkrummeln locker zu machen?

Wie lange bist du dazu bereit? - Ein (halbes) Jahr? oder auch länger?

Möchtest du mit deiner Spende einen konkreten Zweck unterstützen (Miete, Versicherungen, Ehrenamt, LoveCrew, Hund)?

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Wenn du das nicht unterstützen willst, kannst du mich auch so nochmal ansprechen und wir finden eine andere Lösung.

Danke für deine Unterstützung!

Alles Liebe
Isabell
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