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What.works - Hoffnung durch Wissen.
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Sieben Bände über die großen Probleme des 21. Jahrhunderts — und darüber, wo die Hebel wirklich liegen.
Manche Menschen halten es für wahrscheinlicher, dass die Menschheit endet, als dass sie die Systeme, die sie aufgebaut hat, überlebensfreundlich umbaut. Diesen Gedanken denkt man nicht jeden Tag, das wäre zu lähmend. Aber er kehrt wieder.
Wenn du ihn kennst, ist mein Projekt etwas für dich. Ich versuche die wichtigen Grundlagen für tatsächliche Lösungen zu erarbeiten.
Warum Ordnung
Ich glaube zweierlei. Erstens, dass unsere Probleme miteinander verbunden sind und aufeinander wirken; man kann daher seine gesamte positive Energie verschwenden, wenn man sich an der falschen Stelle festbeißt und mächtigere Hebel übersieht.
Zweitens, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Problem zu lösen, dramatisch steigt, je genauer man es versteht. Erkennt man es nur oberflächlich, dann wirken die Interventionen bestenfalls zufällig.
Um die wirksamsten Lösungen zu finden, muss man die Probleme der Menschheit also zuerst ordnen. Genau das tue ich. Nicht Vertiefung, nicht Originalität in einem einzelnen Feld — mein Produkt ist Zusammenschau.
Die Landkarte der Probleme
Sieben Bände, eingeteilt nach den von den Problemen betroffenen Gruppen.
- Der Mensch — was Menschen heute krank macht, ihr Leben kostet oder verkürzt. Die Global-Burden-of-Disease-Studie erlaubt ein verblüffendes Ranking jener Probleme, unter denen Menschen bereits leiden und sterben.
- Die Tiere — Massentierhaltung und Artensterben. Hätte dieses Leid auch nur einen minimalen Wert, würde es allein durch seine Größenordnung augenblicklich zu unserem größten Problem.
- Der Planet — eine Zusammenschau unserer größten Umweltprobleme entlang der planetaren Belastungsgrenzen, in der ihre Wechselwirkungen sichtbar werden.
- Die Zukunft — Probleme, die sich erst aufbauen, aber existenziell werden können: die Erderhitzung, fabrizierte Krankheitserreger, eine KI außer Kontrolle, der Atomkrieg.
Wer sich mit diesen Problemen beschäftigt, stößt auf Schritt und Tritt auf Probleme zweiter Ordnung — Probleme, die die anderen entweder verursachen oder ihre Lösung verhindern oder beides zugleich. Ihnen gelten die drei letzten Bände.
- Die Medien — damit sich etwas ändert, müssen genügend Menschen verstehen, worum es geht, und jene Vertreter wählen, die es ebenfalls verstanden haben. Einen sachorientierten Dialog zu ermöglichen ist die Aufgabe der Medien — und deshalb ist dieser Band kein Nebenschauplatz, sondern die Bedingung für alles Übrige.
- Die Wirtschaft — in einer besser konstruierten Welt würden ihre Anreize uns ganz natürlich dazu anleiten, Arbeit, Wissen und Ressourcen langfristig klug zu verwenden.
- Die Politik — das Wirtschaftssystem zu reparieren oder auszutauschen ist ihre Aufgabe. Sie weist in ihrem gegenwärtigen Zustand aber mindestens ebenso viele Systemfehler auf wie die Wirtschaft.
Das ist kein Vorhaben, sondern ein laufender Motor
What.works ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien, gegründet im Juli 2025. Seit Sommer 2025 sind rund 150 Beiträge erschienen, darunter über hundert ausführliche, sorgfältig recherchierte Essays. Sie stehen kostenlos auf Substack und werden im Mittel von rund 1.700 Menschen gelesen, die stärksten von fast 5.000. Ab Anfang September bekommt jede abgeschlossene Serie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Artikeln in der richtigen Reihenfolge — damit lässt sich jede Serie schon jetzt lesen wie das Buch, das daraus wird.
Es geht also nicht darum, etwas anzufangen, sondern etwas Funktionierendes fertigzustellen.
Wer dahintersteht
Mein Name ist Alexander Schiebel. Als Autor und Filmemacher arbeite ich seit Jahren daran, schwierige Themen für viele Menschen verständlich zu machen. Mein Buch und der gleichnamige Kinofilm „Das Wunder von Mals” haben gezeigt, wie aus der Geschichte eines widerständigen Dorfes eine Inspiration für Zehntausende werden kann. Und in einem der größten SLAPP-Prozesse der letzten Jahre stand ich Hunderten von Anzeigen gegenüber — und habe diesen Kampf um die Meinungsfreiheit gewonnen. Was ich dabei gelernt habe, über das Erzählen, das Publizieren und das Standhalten, fließt heute in What.works.
Was es kostet und wer es zahlt
Geplant hatte ich für 2026 siebzig Artikel. Erschienen sind bis Ende August achtzig. Ich arbeite schneller als kalkuliert, und ich habe vor, die drei fehlenden Serien — Die Medien, Die Wirtschaft, Die Politik — bis zum Jahresende fertigzustellen.
Für dich heißt das: Du finanzierst hier keine Ankündigung. Der größte Teil der Arbeit, um die es geht, ist bereits geleistet und steht online. Du kannst sie lesen, bevor du dich entscheidest.
Ein recherchierter Artikel kostet 1.000 € — das ist kein Honorar, sondern der Vollkostensatz für die Arbeitstage, die er braucht, gerechnet wie bei einer NGO-Stelle für investigative Recherche in Österreich, inklusive Abgaben und Sachkosten.
Das Jahresbudget 2026 war damit mit 70.000 € kalkuliert:
• 30.000 € bringe ich selbst auf.
• 10.000 € sollen bis Jahresende aus bezahlten Abos kommen.
• 30.000 € fehlen — und darum bitte ich hier.
Dass mehr Artikel entstanden sind als geplant, erhöht diese Bitte nicht. Die Mehrarbeit trage ich.
Die Produktion der sieben Bände erfolgt 2027 und wird gesondert finanziert; sie soll sich zumindest teilweise aus Buchverkäufen refinanzieren. In dieser Kampagne geht es ausschließlich um die Artikel des Jahres 2026.
Wo wir gerade stehen
207 Menschen haben bereits gespendet. Die durchschnittliche Unterstützung betrug 56 €. Für die aktuelle Etappe fehlen noch 17 Prozent — bleibt es bei dieser durchschnittlichen Höhe, sind das 42 Menschen, die etwas beitragen oder noch einmal etwas beitragen. Dann ist diese Etappe geschafft.
(GoFundMe arbeitet mit Etappenzielen. Die angezeigte Summe ist deshalb ein Zwischenschritt; der Bedarf für das ganze Jahr liegt bei 30.000 €.)
So wirkt dein Beitrag konkret:
• 50 € — die Prüfung einer wissenschaftlichen Studie, die in einen Artikel eingeht.
• 150 € — die Quellenarbeit zu einem Abschnitt: drei Stunden Lesen, Rechnen, Nachfragen.
• 1.000 € — ein vollständiger, geprüfter Artikel, den danach Tausende lesen.
Hilf mit, dass das, was wirklich wirkt, besser gehört wird.
Danke für deine Zeit und dein Vertrauen.
— Alexander Schiebel
Wie ich rechne: Ein Jahresbruttogehalt von 53.000 €, wie es NGOs in Österreich für Senior-Recherche zahlen, verursacht für einen Verein Gesamtkosten von rund 68.750 €. Ein Vollzeitbeschäftigter arbeitet in Österreich real etwa 205 Tage im Jahr — das ergibt 335 € pro Präsenztag, mit Sach- und Gemeinkosten rund 400 €. Zwei Artikel pro Woche heißt also: 1.000 € pro Artikel. Die Hälfte davon trage ich selbst.
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