Weites Land - Sichere Zukunft

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Weites Land - Sichere Zukunft

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Ich habe eine Familie mit drei geistig behinderten Kindern und einem nicht behinderten Kind als Freunde. Ihnen wurde auf Eigenbedarf gekündigt, und nach einem Räumungsvergleich hatten sie noch längstens bis Juni 2025 Zeit auszuziehen. Inzwischen haben sie ein Zuhause in der Lüneburger Heide gefunden.
Die neuen Vermieter haben aber gleich gesagt, dass die Familie nur drei Jahre in dem Haus wohnen kann. Das Anwesen - es gibt noch weitere Häuser und Grundstücke - soll dann verkauft werden.

Als ich den Spendenaufruf erstellt habe, hatten wir uns gemeinsam ein „fahrbares Tiny-House“, also einen Wohnauflieger angeschaut. Die Familie konnte es sich vorstellen, darin zu leben.

Inzwischen hat sich der Familie eine weitere Option aufgetan, die leichter zu finanzieren ist. Angesichts der gegenwärtigen Zustände in Europa empfindet die Familie, dass es sicherer ist, außerhalb Europas zu leben.
Im Südwesten von Paraguay gibt es ein Dorf im Gebiet Hohenau mit vielen ausgewanderten Deutschen, die einander helfen, auch Wohnungen frei haben und sich auf unsere Freunde freuen würden.
Allerdings sind auch hierfür Gelder notwendig.
Die Kosten für die Einwanderung betragen 4.200 Euro plus 5.000 Euro Kaution, 13.000 Euro für den Transport der Sachen, und für den Flug 4.000 Euro. Dann wird noch ein Startgeld von 8.000 Euro benötigt, um ein Geschäft für die Käse- und Nudelherstellung aufzubauen.
Zusammen sind das 34.000 Euro.
Die Familie stellt für sich schon seit mehreren Jahren immer wieder Milchprodukte wie Butter, Käse und Joghurt selbst her, ebenso auch verschiedene Nudel-Varianten. Da es in Paraguay kaum guten Käse gibt, ist das eine sehr gute Grundlage, ein Geschäft aufzubauen.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Familie in Hohenau ein Grundstück erwerben und ein Haus darauf bauen kann.

Gerne würde ich es ihnen möglich machen, das alles zu bezahlen. Ihre finanziellen Mittel ermöglichen dies leider nicht: Daher starte ich diese Kampagne.Im voraus sage ich Ihnen schon von Herzen "Danke".
Viele Grüße, Gerald

Die Familie über sich selbst:

Guten Tag, wir möchten Ihnen unsere Familie vorstellen und eine Notsituation darlegen, die wir selbst nicht mehr lösen können, die sich aber auch nicht in wenigen Worten erklären lässt.
Wir sind Sylvia und Thomas, 48 und 45 Jahre alt, und wir haben vier Kinder im Alter von 12, 16, 18 und 19 Jahren. Die drei großen Kinder haben eine geistige Behinderung. Man kann sich diese so vorstellen, dass die Kinder trotz ihres Alters erst einen Entwicklungsstand zwischen zwei und sechs Jahren haben.

Unsere Familie – berufliche, finanzielle und soziale Situation
Durch den hohen Pflegeaufwand mit Pflegegraden 4, 4 und 4 können wir nicht regulär arbeiten gehen und leben daher von Bürgergeld, Pflegegeld und Kindergeld.
Wir leben alle zusammen in einem Haushalt. Unser Anliegen ist es, auch weiterhin, wenn die Kinder volljährig sind, beisammen zu wohnen.
Unsere Eltern und Geschwister wohnen weiter weg und können uns, teils aus gesundheitlichen Gründen, teils aufgrund der eigenen Kinderschar, nicht unterstützen.
Inzwischen haben wir über 19 Jahre unter hohem Kraft- und Zeitaufwand unsere Kinder gepflegt und jede Entwicklung vorangetrieben. Wir haben es gerne gemacht. Als Empfänger von Bürgergeld haben wir jedoch keinen Zugang zu Krediten und konnten auch kein Eigenkapital aufbauen. So stehen wir oft vor verschlossenen Türen.

• Wo wir jetzt wohnen
Wir konnten nach langem Suchen am 28. Juni 2025 in ein Haus in der Lüneburger Heide umziehen.

• Wie lange noch?
Nach Aussage des Vermieters können wir in dem Haus nur drei Jahre sein.

• Warum können wir uns vorstellen, in Paraguay zu leben?
  • Wir sind willkommen, um gemeinsam mit anderen Christen in einem Dorf zu leben. Es gibt drei Regeln, die die Grundlage für das Zusammenleben sind. Diese sind:
  • 1. Wir bekennen offen unseren Glauben!
  • 2. Wir helfen einander!
  • 3. Wir sind freundlich zueinander

  • Hohenau hat eine sehr gute Infrastruktur.
  • Die Lebenshaltungskosten sind günstiger.
  • Paraguay bietet bezahlbaren Wohnraum (in Miete oder als Eigentum)
  • Gesunde Ernährung ist möglich.
  • Medizinische Versorgung ist günstig und meist besser als in Deutschland.
  • Der Lebensstil ist entspannter.
  • Angesichts der unsicheren politischen Lage in Europa haben wir uns entschieden, außerhalb Europas zu leben, auch in Anbetracht unserer schwerbehinderten Kinder. Wir wollen ihnen Sicherheit bieten.
  • Unser Jüngster kann vor Ort eine Privatschule (spanisch) oder an deutschem Unterricht via Zoom teilnehmen. Die Kinder werden in den Schulen für die Herausforderungen von morgen zugerüstet.
  • Es gibt in Paraguay die Möglichkeit, dass wir uns eine Existenz, z. B Käseherstellung, aufbauen können. Die ganze Familie kann mithelfen.
  • In Paraguay bliebe uns noch das Kindergeld. Dieses wird im Falle der Behinderung lebenslänglich gezahlt. Damit wären uns die derzeit 750 Euro Kindergeld sicher.


WAS IST DENN NUN UNSER ANLIEGEN?
Wir wollen in das Neue gehen, aber auch hier sind uns die Hände gebunden. Es gibt dieses tolle Angebot in Hohenau in Paraguay, das unser Zuhause werden könnte, aber wir können mit unseren Mitteln „die Türe nicht öffnen“. Verzweiflung macht sich breit.
Deshalb fragen wir nun auf diesem Wege: Können Sie uns beim Aufbau unserer Zukunft in Paraguay finanziell unterstützen?

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Mit hoffnungsvollen Grüßen,
Thomas und Sylvia mit Kindern

Organizer

Gerald Reutter
Organizer
Stuttgart, Baden-Württemberg

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