Vulkan Katastrophe La Palma

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UPDATE 16.10.:
Durch erneute Evakuierungen und weitere zerstörte Gebiete hat sich die Lage wieder weiter verschlechtert!  Dadurch haben wir jetzt wieder mehr Anfragen von Betroffenen, die direkte Hilfe benötigen! Vielen Dank für eure Unterstützung.

Anpassung der Aktion am 08.10.201.

Hallo,

da sich die Situation in den letzten nun 20 Tagen sehr verändert hat, passen wir hiermit den Sinn und Zweck dieser Spendenaktion an.
Die bisherige Beschreibung bleibt zur Ansicht unten erhalten.

Die Lage rund um den Vulkan verschlechtert sich täglich.  Immer mehr Häuser und Familien sind betroffen.

"Erste Hilfe" in Form von Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Basis-Kleidung etc. ist nun genug vorhanden und die Verteilung organisiert. Nachschub kommt nun überwiegend von großen Unternehmen oder den Spendengeldern, die auf den Konten der Rathäuser eingegangen sind.

Wir helfen nun hauptsächlich zwei großen Familien, die nicht "nur" ihre Häuser inkl. Inventar verloren haben, sondern auch ihre Arbeit/Existenz, da Werkstätten, Geschäfte etc. ebenfalls Opfer der Lava wurden. Und nun auch noch große Teile der (Bananen und Avocado) Plantagen.
Die Landwirtschaft ist hier der allergrößte Wirtschaftszweig, weit vor dem Tourismus.
Mit euren Spenden werden wir diese beiden Familien (sechs und neun Personen!) so lange es geht begleiten, damit sie wieder ein Leben aufbauen können.
Weiterhin bekommen jene betroffenen Menschen finanzielle Direkthilfe, die gerade keinen Zugang zu den öffentlichen Geldern haben  um überhaupt mobil zu bleiben und alle Amtsgänge erledigen können.

Vielen Dank für eure weitere Unterstützung!
Vulkanische Grüße
Marion und Daniel



Ursprünglicher Text zur Aktion:
mein Name ist Daniel, ich lebe mit meiner Frau Marion auf La Palma. Der Vulkan ist 3,8KM von unserem Haus in Sichtweite entfernt, die Erdbeben, Magma-Ausstöße, Lava-Regen, die ständige Explosion sind nun der tägliche Sound und geht durch Mark und Bein.
Doch viel schlimmer: Tausende Menschen haben alles, ALLES, verloren. Die Häuser, Gärten, landwirtschaftliche Flächen werden unter Lava/Magma-Walze vernichtet, wohl bis zu 12 Meter hoch, über 1000 Grad heiß, da bleibt nichts über, nicht einmal das Grundstück. .. Infrastruktur zerstört.
Es gibt viele Schicksale, Menschen müssen in Turnhallen (mussten, jetzt zum Glück nicht mehr!), Garagen, Autos schlafen und haben einfach nichts mehr. Die Hilfsbereitschaft und private Organisation der Hilfe vor Ort ist sehr groß, das Elend, Leid, der seelische Schock etc. unbeschreiblich.
Bitte, manche Menschen brauchen gerade einfach ein paar Euro um über die nächsten Tage und Wochen zu kommen. Es wird dauern, bis sich die Lage "normalisiert" und staatliche Stellen Geld fließen lassen.
Meine Frau und ich sammeln Geld, um es direkt an Menschen zu übergeben, die gerade 50-500 € benötigen, um menschenwürdig zu überleben, und wir kaufen mit dem Geld die Güter ein, die in den Notunterkünften und Abholstationen gebraucht werden. Das sind alles Basics. Manchmal nur eine Zahnbürste, etwas Duschgel oder eine Tasse Tee.
Schließe mal kurz die Augen und stelle dir vor, du hast plötzlich NICHTS mehr, außer deinen Klamotten am Leib und maximal etwas Hab und Gut in einem Rucksack oder Koffer. Was du gerade so auf die schnelle mitnehmen konntest. Egal, wie groß oder klein dein Haus und Grundstück vorher war. Es ist unwiederbringlich weg!
Auch Arbeitsplätze fallen reihenweise weg, da ein großes Gebiet evakuiert ist.
Jeder Euro hilft! Wir danken euch von der ehemaligen "Isla Bonita", jetzigen Katastropheninsel.
Marion & Daniel
  • Julia Hernandez Galindo 
    • €45 
    • 5 mos
  • Anonymous 
    • €50 
    • 6 mos
  • Anonymous 
    • €30 
    • 6 mos
  • Anonymous 
    • €500 
    • 6 mos
  • Andrea Koch 
    • €75 
    • 7 mos
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Organizer

Daniel Barz 
Organizer
Los Llanos