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Hallo Ihr Lieben,
mein Name ist Dita Whip. Ich bin Drag Queen, Künstlerin und Aktivistin aus Freiburg im Breisgau und unter anderem Initiatorin des Projekts „Gesichter gegen Rechts“, das Menschen eine Stimme gegen Hass, Ausgrenzung und rechte Ideologien gibt.
Ende Februar durfte ich in Freiburg bei einem kostenlosen Bilderbuchkino für Kinder vorlesen. Die Veranstaltung wurde von Fluss e.V., gemeinsam mit der Stadtbibliothek Freiburg und der Stelle für Diversity und Antidiskriminierung organisiert.
Bei dieser Veranstaltung habe ich aus zwei Kinderbüchern vorgelesen, die sich kindgerecht mit Themen wie Vielfalt, Gemeinschaft, Rücksicht und Mitbestimmung beschäftigen. Es war ein schöner Nachmittag mit neugierigen Kindern, engagierten Eltern und vielen Gesprächen über Geschichten, Fantasie und Respekt.
Kurz danach erschien auf der Website des AfD-Stadtverbandes Freiburg ein Beitrag, in dem ich namentlich erwähnt werde und meine Arbeit – aus meiner Sicht – mit sehr schwerwiegenden Vorwürfen in Verbindung gebracht wird. Zudem wurde ein Foto von mir in einer politischen Grafik verwendet. Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand wurde dieses Bild aus meinen Social-Media-Kanälen übernommen und via KI verändert.
Aus meiner Sicht wurden mein Name, mein Bild und meine Arbeit damit in einen politischen Kontext gestellt, dem ich nicht zugestimmt habe. Als queere Künstlerin sehe ich nicht ein, als Feindbild in einem politischen Kulturkampf instrumentalisiert zu werden.
Deshalb habe ich mich entschieden, mit Hilfe eines Anwalts rechtliche Schritte einzuleiten.
Nicht aus Rachsucht – sondern weil ich überzeugt bin, dass Menschen sich gegen Instrumentalisierung und aus meiner Sicht herabwürdigende Darstellungen wehren dürfen.
Warum ich um Unterstützung bitte:
Ein solcher Rechtsstreit kann mit erheblichen Kosten und einem hohen finanziellen Risiko verbunden sein. Dazu gehören unter anderem:
- Anwaltskosten
- mögliche Gerichtskosten
- Kosten für rechtliche Verfahren
Da ich dieses Risiko nicht allein tragen kann, starte ich dieses Crowdfunding, um die möglichen Rechtskosten finanzieren zu können.
Finanzierungsziel
Mein erstes Finanzierungsziel für diese Kampagne liegt bei 4.500 €.
Mit diesem Betrag möchte ich die ersten anwaltlichen Schritte sowie mögliche Kosten eines rechtlichen Verfahrens absichern.
Ein Rechtsstreit kann jedoch schnell teurer werden.
Kosten für mögliche weitere rechtliche Schritte
Je nach Verlauf eines Verfahrens können sich diese Kosten schnell auf mehrere tausend Euro summieren. Wenn ein Verfahren vollständig vor Gericht geführt wird, können insgesamt etwa 6.000 bis 10.000 € oder mehr an Kosten entstehen.
Das erste Ziel dieser Kampagne soll daher die finanzielle Grundlage für die wichtigsten rechtlichen Schritte schaffen.
Wie die Spenden verwendet werden:
Mir ist dabei ein Punkt besonders wichtig: Die Spenden werden ausschließlich für mögliche Rechtskosten verwendet. Sollte ein Teil der Spendengelder nicht benötigt werden, werde ich das Geld vollständig an gemeinnützige Projekte spenden, zum Beispiel an Organisationen, die sich für Vielfalt, Bildung und ein respektvolles Miteinander einsetzen.
Auch wenn mir in einem möglichen Verfahren eine finanzielle Entschädigung zugesprochen werden sollte, habe ich vor, einen großen Teil dieser Mittel an gemeinnützige Projekte weiterzugeben.
Transparenz ist mir wichtig. Ich werde euch daher regelmäßig darüber informieren, wie sich das Verfahren entwickelt und wofür die Gelder verwendet werden.
Wer die Spenden erhält:
Die Spenden aus diesem Crowdfunding werden direkt an mich ausgezahlt, damit ich damit mögliche Rechts- und Verfahrenskosten begleichen kann.
Warum mir das wichtig ist:
Es geht mir hier nicht um Profit. Es geht um Würde, Selbstbestimmung und darum, dass Menschen sich gegen politische Instrumentalisierung wehren können.
Und es geht darum zu zeigen, dass queere Menschen keine Feindbilder sind – und auch nicht dazu gemacht werden dürfen.
Wenn ihr mich dabei unterstützen möchtet, würde ich mich sehr freuen.
Auch das Teilen dieser Kampagne hilft bereits sehr.
Vielen Dank für eure Unterstützung und fürs Zuhören.
Dita Whip

