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Vor vier Jahren fand ich Negro im Amazonas (Nahe Iquitos, Peru). Er war krank und von Maden befallen. Was als einmaliger Tierarztbesuch begann, wurde zu einer Entscheidung, die mein Leben ziemlich auf den Kopf stellte...
Ich beschloss ihn mit nach Deutschland zu nehmen.
Was folgte, war ein monatelanges Abenteuer. Wir reisten mit dem Boot über den Amazonas, einmal quer durch Kolumbien, organisierten Impfungen, Untersuchungen und Dokumente.
Am Flughafen dann der Schock: Negros Mikrochip war plötzlich nicht mehr auffindbar, und somit waren alle Unterlagen auf einen Schlag ungültig.
Ich verpasste meinen Flug. Wir machten uns auf den Weg nach Ecuador, da meine Aufenthaltsgenehmigung in Kolumbien zeitnah ablaufen würde. Dort ließ ich Negro neu chippen, beantragte sämtliche Papiere neu und meine Reise verlängerte sich um Monate.
Es war teuer, erschöpfend und manchmal wirklich zum Verzweifeln, aber ihn zurückzulassen war nie eine Option.
Irgendwann haben wir es geschafft und leben jetzt seit drei Jahren zusammen in Deutschland.
Doch jetzt steht uns die nächste große Herausforderung bevor.
Vor Kurzem wurde bei Negro ein Tumor im Hüft- und Oberschenkelbereich entdeckt, der entlang eines Nervs wächst (Siehe Befund)
Die einzige Möglichkeit, ihm ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen, ist eine Operation – bei der sein Bein amputiert werden muss.
Ich habe bereits über 1.500 € für Diagnostik und Voruntersuchungen aufgebracht und werde alles geben, was ich kann. Aber die Gesamtkosten – OP, Klinikaufenthalt, Nachsorge und Medikamente – belaufen sich auf weitere rund 3.000 €.
Es fällt mir nicht leicht, um Hilfe zu bitten. Aber diesmal schaffe ich es leider nicht alleine...
Jeder Betrag hilft. Und wer nicht spenden kann oder möchte: Schon ein Teilen dieser Seite bedeutet uns unglaublich viel.
Ich danke euch sehr!
Organizer and beneficiary
Marc Muntenbruch
Beneficiary



