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Max ist dabei. Warum? Weil’s wichtig ist.
Das sagen wir inzwischen bei fast allem – wenn wir proben, wenn wir zweifeln, wenn wir feiern, dass wir dieses Stück überhaupt machen dürfen: „Es ist wichtig"
Aber eigentlich geht’s um etwas ganz anderes.
Oder – genau darum. Um das, was da drunter liegt.
Dieses Gefühl, das viele kennen:
Du hast deine erste eigene Wohnung, bist 23, willst loslegen. Frei sein. Du hast eine Ausbildung, Ideen, Energie – und plötzlich sitzt du im Waschsalon, telefonierst mit deiner Mutter und merkst:
Du bist nicht frei.
Nicht wirklich.
Weil ihre Stimme in deinem Kopf weiterredet.
Weil ihre Entscheidungen in deinen Bewegungen stecken.
Weil du fühlst, dass da was weitergegeben wurde, das du nie hinterfragt hast – und vielleicht auch nicht durftest.
Unser Stück heißt „Vielleicht habe ich das nie so gesagt“,
und es ist genau das:
Ein Versuch, Worte zu finden für das, was zwischen uns und unseren Müttern liegt.
Die Geschichten, die sie nie erzählt haben.
Die Träume, die sie nicht gelebt haben.
Die Ängste, die sie weitergegeben haben, ohne es zu wollen.
Wir erzählen das aus der Sicht von Filia – 23, Schauspielerin, sensibel, klug, wütend, zärtlich. Und mutig genug, Fragen zu stellen:
Wer war meine Mutter, bevor sie Mutter wurde?
Was hat sie geträumt, wovon hat sie sich entfernt?
Und was davon ist heute noch in mir?
Es geht nicht ums Schubladendenken.
Es geht darum, was passiert, wenn wir hinschauen.
Wenn wir nicht mehr nur sagen „Ich bin halt so“, sondern fragen: „Wo kommt das her?“
Wenn wir verstehen, dass die Abgrenzung nicht reicht –
dass es manchmal radikaler ist, wirklich zuzuhören.
Wir – das sind die Schauspielerin Filia, Patric (Regie, Bühne, Herz) – und ja: Max, der irgendwie alles kann und manchmal auch gar nichts, aber auf jeden Fall dabei ist. Weils wichtig ist.
Wir haben eine kleine Förderung bekommen (Applaus!), aber sie reicht nicht aus, um alle Proben, Räume, Requisiten, Technik und vor allem faire Gagen zu zahlen. Und Max.
Wir machen das nicht zum Spaß (okay, vielleicht ein bisschen) – wir machen das, weil wir glauben, dass dieses Stück wichtig ist.
Für alle, die Töchter sind. Für alle, die Mütter sind. Für alle, die gerade erst anfangen, ihre Geschichte zu erzählen.
Wenn du helfen willst, dass wir dieses Stück auf die Bühne bringen, dann:
• Spende, wenn du kannst – auch kleine Beträge helfen.
• Teile unsere Kampagne.
• Komm vorbei, wenn wir spielen. Schau, hör zu, fühl mit.
Denn dieses Stück ist nicht nur Filias Geschichte.
Es ist auch deine.
Danke, dass du hier bist.
