
Unterstützung in schwerer Übergangszeit
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Das Ganze hier kostet mich mehr Mut als ich dachte und ist mit großer Scham besetzt, aber:
Ich bin Luzi, 33 und chronisch krank – psychisch und körperlich.
Psychisch: komplexe PTBS, Angststörung.
Körperlich: chronische Migräne, chronische Schmerzen, Reizdarmsyndrom, Verdacht auf Endometriose.
Ich gelte aktuell als längerfristig arbeitsunfähig und mache u. a. Psycho- sowie Ergotherapie(diese kostet mich am Ende 150€ Anteil). Anfang des Jahres war ich bereits mehrere Wochen in der Tagesklinik – Ende des Jahres ist ein erneuter Aufenthalt geplant, weil sich mein Zustand zuletzt wieder verschlechtert hat.
Ich habe eine Kaufsucht und Essstörung, die ich mittlerweile gut mit Wegovy behandle – auch wenn es offiziell nur als Abnehmspritze gilt. Diese hilft mir allerdings meine Symptome stark zu verringern.
Kosten: ca. 300 € pro Monat – komplett privat.
(https://www.fr.de/wissen/koennten-ozempic-oder-wegovy-auch-eine-rolle-in-der-suchttherapie-spielen-zr-93471960.html)
Ich beziehe derzeit ALG I, habe Erwerbsminderungsrente beantragt, aber es ist unklar, wann oder ob sie bewilligt wird. Sollte mein ALG auslaufen, müsste ich Bürgergeld beantragen – würde es aber nicht bekommen, da ich noch eine Versicherungsleistung erhalte. Einen Gründungszuschuss (ca. 1800€ monatlich, um langsam wieder angepasst anfangen zu arbeiten bzw um zu Gründen) kann ich nicht beantragen, da ich zwar ALG I erhalte, aber arbeitsunfähig geschrieben bin. Mit den Kosten für meine Gründung muss ich stets in Vorkasse gehen. Ich falle aktuell in viele Lücken – finanziell wie strukturell.
Ich habe Schulden, ein Teil ist über Restschuldversicherungen abgedeckt, aber laufende Kosten wie Miete, Therapien und Medikamente muss ich weiterhin stemmen – ohne Rücklagen.
Was oft untergeht: Ich bin nicht allein krank. Mein Kater Speck hat eine chronische Herzerkrankung und braucht Spezialfutter sowie regelmäßige Kontrollen – die nächste steht im Januar 2026 an.
Er ist zwar versichert, aber ich muss alle Tierarztkosten in Vorkasse zahlen – auch bei Notfällen.
Aktuell fehlt mir jede finanzielle Reserve, falls etwas passiert – bei mir oder bei ihm.
Trotzdem versuche ich, nach vorn zu schauen:
Eine Rückkehr in meinen alten Job als Sozialarbeiterin ist aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich.
Aber ich möchte ab Januar 2026 beruflich wieder aktiv sein – in einem Rahmen, der zu meiner psychischen und körperlichen Situation passt: flexibel, machbar, selbstständig.
Was ich jetzt brauche:
– einen Puffer für Medikamente, Therapien, Tierarzt- und Lebenshaltungskosten
– Sicherheit, um meine Schulden nicht weiter wachsen zu lassen
– etwas Luft, damit ich nicht jeden Tag mit Existenzangst aufwache
Wenn du etwas geben kannst, danke. Wenn nicht, hilft auch ein Teilen.
Ich versuche einfach, weiterzumachen ohne dabei unterzugehen. Ich wünsche mir für die Zukunft mehr Leichtigkeit und dass ich endlich wieder an alle etwas zurückgeben kann.♥️
Luzi

