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Hallo liebe Freundinnen und Freunde, Bekannte und Unbekannte,
mein Name ist Roman, ich bin 49 Jahre alt und lebe in Darmstadt.
Manche kennen mich vielleicht noch aus der Kulturszene – früher zum Beispiel aus dem 603qm ubd 806qm, der Centralstation oder der Klause, und heute vielleicht noch vom Golden Leaves Festival.
Leider wende ich mich heute mit einer sehr persönlichen Bitte an euch:
Ich brauche eure Unterstützung.
Bei mir wurde ein multiresistenter Keim in der Blase und der Prostata festgestellt. Das bedeutet, dass die hier verfügbaren Antibiotika bei mir nicht mehr wirksam sind. Ich habe bereits über einen längeren Zeitraum mehrere der zuletzt noch sensibel getesteten Antibiotika eingenommen – leider ohne Erfolg. Stattdessen hatte ich teils starke Nebenwirkungen wie Lungenprobleme, Nierenschmerzen und Erbrechen.
Deshalb möchte ich nun eine Bakteriophagen-Therapie am Eliava-Institut in Tiflis (Georgien) machen. Diese Behandlung gilt als vielversprechend, wird in Deutschland jedoch leider nicht von den Krankenkassen übernommen.
Was mir Hoffnung gibt:
Meine Partnerin nimmt wegen des selben Erregers seit etwa neun Monaten ebenfalls Bakteriophagen, und nach aktuellem Stand scheint die Behandlung sehr gut bei ihr anzuschlagen. Das bestärkt mich sehr darin, diesen Weg ebenfalls zu gehen.
Im Moment habe ich noch das große Glück, kaum Schmerzen zu haben und wohl keine akute Blasenentzündung entwickelt zu haben – oder ich nehme sie bisher nur kaum wahr. Allerdings treten inzwischen immer häufiger brennende Schmerzen auf.
Genau deshalb möchte ich jetzt handeln, solange sich mein Zustand noch nicht weiter verschlechtert hat.
Warum Bakteriophagen?
Bakteriophagen sind Viren, die gezielt bestimmte Bakterien angreifen, ohne dabei andere Körperzellen oder die natürliche Bakterienflora wie so stark zu belasten wie Antibiotika.
In Ländern wie Georgien wird mit dieser Therapieform seit vielen Jahrzehnten gearbeitet. Das Eliava-Institut in Tiflis ist auf diesem Gebiet international bekannt und angesehen. Auch in Deutschland und weltweit gewinnt die Forschung daran wegen zunehmender Antibiotikaresistenzen wieder stark an Bedeutung.
Mein Urologe hat mir inzwischen leider auch gesagt, dass er für mich keine weitere Behandlungsmöglichkeit mehr sieht.
Für mich ist diese Therapie deshalb eine reale Hoffnung.
Deshalb meine Bitte an euch:
Wenn ihr mich unterstützen könnt, freue ich mich sehr über jede Spende.
Und wenn es euch gerade nicht möglich ist zu spenden, hilft es mir genauso sehr, wenn ihr diesen Aufruf teilt und weitergebt.
Jeder Beitrag – ganz gleich in welcher Höhe – bringt mich dieser Behandlung ein Stück näher.
Ich danke euch von ganzem Herzen für eure Hilfe!
Roman


