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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir wenden uns heute mit einer großen Bitte an euch.
Unser Sohn Emil ist ein fröhlicher, neugieriger Junge, der gerne draußen spielt, Zeit mit seinen Freunden verbringt und die Welt entdeckt. Doch seit dem 31.12.2024 hat sich unser Familienleben stark verändert: An diesem Tag wurde bei Emil Epilepsie diagnostiziert.
Seitdem begleitet uns täglich die Sorge, dass jederzeit ein epileptischer Anfall auftreten kann. Emil darf deshalb nicht ohne Aufsicht einer erwachsenen Person bleiben. Wenn ein Anfall auftritt, braucht er sofort Hilfe.
Im Sommer 2026 kommt Emil in die dritte Klasse. In diesem Alter werden Kinder normalerweise immer selbstständiger. Viele seiner Freunde können bereits alleine nach der Schule nach Hause gehen, mit dem Bus oder Fahrrad fahren, sich eigenständig mit Freunden treffen oder kurze Zeit alleine zu Hause bleiben.
Für Emil ist all das im Moment leider nicht möglich.
Er kann nicht alleine nach Hause gehen, nicht alleine unterwegs sein und auch nicht ohne Aufsicht zu Hause bleiben. Während andere Kinder Schritt für Schritt mehr Freiheit bekommen, braucht Emil weiterhin in vielen Situationen eine direkte Begleitung durch einen Erwachsenen.
Für ihn ist das oft schwer zu verstehen, denn er merkt, dass Dinge, die für seine Freunde selbstverständlich sind, für ihn nicht möglich sind.
Als Eltern wünschen wir uns von Herzen, dass Emil trotz seiner Erkrankung möglichst selbstständig aufwachsen kann und am Alltag anderer Kinder teilhaben darf.
Nach vielen Gesprächen und intensiver Recherche haben wir uns entschieden, einen Pudel in unsere Familie aufzunehmen, mit dem Ziel, ihn zu einem Assistenzhund für Emil ausbilden zu lassen. Unser junger Hund ist inzwischen Teil unserer Familie geworden und wächst eng an Emils Seite auf.
Sobald der Hund alt genug ist, möchten wir mit der speziellen Ausbildung zum Assistenzhund starten, so dass er im Notfall Hilfe holen kann. Geplant ist unter anderem, dass der Hund im Ernstfall einen Notfallknopf betätigen kann, um Hilfe zu alarmieren.
Ein solcher Hund könnte Emil im Alltag deutlich mehr Sicherheit geben und ihm langfristig mehr Selbstständigkeit ermöglichen – zum Beispiel nach Schule zu Hause, bei Freizeitaktivitäten oder im Alltag.
Leider ist die Ausbildung eines Assistenzhundes sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Neben der speziellen Ausbildung fallen auch Kosten für Training, Prüfungen sowie notwendige Ausstattung (z.B.: Notfallknopf) an. Diese Kosten übersteigen unsere finanziellen Möglichkeiten.
Deshalb bitten wir euch von Herzen um Unterstützung. Jede noch so kleine Spende hilft uns dabei, unserem Hund die Ausbildung zum Assistenzhund zu ermöglichen und Emil damit mehr Sicherheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu schenken.
Wenn ihr uns nicht finanziell unterstützen könnt, hilft es uns auch sehr, wenn ihr unseren Spendenaufruf teilt.
Von Herzen danke an allen, die Emil auf diesem Weg unterstützen.
Familie Kruber

