Unterstützung eines Akrobaten und seiner Familie

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Während meines Auslandsjahres in Tansania hatte ich die Möglichkeit, Sansibar zu bereisen. In dieser Zeit habe ich Akrobaten kennengelernt und einen Einblick in ihre Lebens- und Arbeitssituation bekommen. Deshalb möchte ich ihre aktuelle Lage mit euch teilen.

Viele der Akrobaten auf Sansibar sind vollständig vom Tourismus abhängig. Sie werden von Hotels gebucht, um dort ihre Shows aufzuführen, und nur dafür werden sie bezahlt.

Es gibt eine High Season und eine Low Season. In den guten Monaten(von Juli bis Februar) haben sie viele Auftritte, in der Low Season hingegen oft gar keine. Eigentlich versuchen die Akrobaten, in der High Season genug Geld zurückzulegen, um die Zeit ohne Arbeit zu überstehen.
Allerdings hat sich die Situation durch die politische Lage in Tansania dramatisch verschärft. Im Oktober und November kam es im Zusammenhang mit den Wahlen zu schweren Protesten. Der Staat griff gewaltsam ein, und mehrere hundert Menschen kamen dabei ums Leben. Ich selbst habe die Proteste in Vikindu, in der Nähe von Dar es Salaam, teilweise miterlebt. Diese Ereignisse gingen um die Welt und haben viele Touristen abgeschreckt, nach Sansibar zu reisen.

Als ich dort war, habe ich die Auswirkungen direkt gespürt: leere Strände, geschlossene Restaurants, kaum Gäste in den Hotels. Und das bedeutet auch: kaum Touristen, Shows und Einkommen.
Das trifft nicht nur die Akrobaten, sondern auch deren Familien, die viele zum Teil mitfinanzieren müssen.
In meiner Zeit auf Zanzibar ist ein Akrobat, Mufebo Amwarusa, ein guter Freund geworden.
Auch er kümmert sich zusätzlich um seine Familie auf dem Festland in Bagamoyo. Diese Familie besteht aus seiner Oma, oder auf Swahili „Bibi“, seinen sechs Tanten und deren Kindern. Seine Mutter ist 2024 leider gestorben, weshalb nun seine Oma für ihn die Mutterrolle einnimmt. Umso schlimmer ist es für ihn, ihr kaum bei der Bahandlung ihrer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit finanziell unter die Arme greifen zu können. Durch seine Unterstützung konnte sie zwar schon einen Arzt aufsuchen, der hat ihr allerdings Medikamente in Höhe von ca. 200€ aufgeschrieben, was ungefähr einem Monatseinkommen entspricht.

Ich bitte insgesamt um 500€, 200€ für die Behandlung seiner Oma und 300€, damit er sich für die nächste Zeit nicht so viele Sorgen um sich und seine Familie machen muss. Jeder Beitrag hilft dabei, ihm ein Stück Sicherheit zu geben und das Leiden seiner Oma zu lindern.
Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, seine Geschichte zu lesen und zu helfen. ‎
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Organizer

Anna Hartmann
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Rednitzhembach
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