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Unterstützung für den Atomkraft-Aktivisten Andreas Fichtner
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Hallo an Alle,
wir haben diese Spendenkampagne in's Leben gerufen, um Andreas zu unterstützen bei den Auswirkungen seines Protests von letztem Jahr in Grafenrheinfeld gegen die sinnlose Zerstörung der deutschen Atomkraftwerke.
Bitte unterstützt Andreas!
Er hat mir folgenden Text gegeben:
"
Hallo und vielen Dank für das Interesse an meinem Anliegen!
Im September muss ich in Schweinfurt vor Gericht wegen meinem Protest vom 16.08.2024 in Grafenrheinfeld gegen die Zerstörung der deutschen Kernkraftwerke!
Ich brauche eure Unterstützung, damit ich einen fairen Prozess bekomme und mich gegen die überzogenen Forderungen wehren kann!
1) Die Staatsanwaltschaft will mir weil ich auf den Strommasten geklettert bin wegen Hausfriedensbruch eine Strafe über mehrere Tausend Euro aufbrummen! Außerdem wollen sie alle meine Sachen beschlagnahmen und meine Handy- und GoPro-Aufnahmen rücken sie auch nicht raus.
Wie ist das fair wenn Klimakleber und co. oft ohne oder mit sehr geringen Strafen davon kommen?
2) Der Besitzer des AKW in Grafenrheinfeld, PreussenElektra verlangt außerdem fast 12.000€ Schadensersatz wegen der Verzögerung der Sprengung um anderthalb Stunden.
Ich verstehe ja, dass die ihren Schaden ersetzt haben wollen - aber warum hat PreussenElektra keinen Schadenersatz von Greenpeace verlangt, als die 2009 mit 20 Personen auf das Gelände des laufenden Kernkraftwerks in Unterweser eingedrungen und auf die Reaktorkuppel geklettert sind?
3) Obendrauf verlangt die Polizei auch noch 10.000 € für den Polizeieinsatz. Sie sagen, sie hätten wegen mir einen SEK-Helikopter gerufen, den ich aber nie gesehen habe...
Wie viel mussten denn die Klimakleber zahlen für die Polizei, die sie von der Straße entfernen musste? Ich bin am Schluss freiwillig herunter gekommen!
Und wieviel mussten die Leute, die die Castor-Transporte blockiert haben bezahlen? Das waren hunderte Millionen Euro allein für die Polizeikosten!! Davon haben die quasi gar nichts bezahlt!
Ich bin nach wie vor der Meinung dass die Zerstörung der deutschen AKW ein Riesenfehler ist und wir einige davon immer noch retten können! Wir können uns diese verrückte grüne Energiewende nicht länger leisten!
Für jegliche Unterstützung bin ich super dankbar!
Euer Andreas / Atom-Andi
"
Unten noch einige Infos zur Protestaktion von letztem Jahr, zur genauen Verwendung des Geldes und zu Andreas selbst.
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Die Bild-Zeitung und andere Medien haben letztes Jahr über Andreas' Kletteraktion bei der Sprengung der Kühltürme am Kernkraftwerk Grafenrheinfeld berichtet.
Als Zeichen gegen die Zerstörung der deutschen Atomkraftwerke war er auf einen Strommasten neben den Kühltürmen geklettert, was letztlich dazu geführt hat, dass die Sprengung um anderthalb Stunden verzögert wurde.
Deutschland braucht als Industrienation bezahlbaren Strom, rund um die Uhr. Die einzige Technologie, die das nachgewiesenermaßen leisten kann ohne große Mengen an Treibhausgasen zu verursachen, ist die Kernkraft.
Man sieht es ganz einfach an Frankreich: Dort ist der Strompreis für die Haushalte halb so hoch wie in Deutschland, und der CO2-Ausstoß liegt bei 44g pro kWh.
In Deutschland liegt der CO2-Ausstoß nach 25 Jahren Energiewende mit Ausgaben in Höhe von hunderten Milliarden Euro bei 360g pro kWh.
Außerdem hat sich der Strompreis für die energieintensive Industrie in Deutschland seit 2019 fast vervierfacht und so allein in 2024 100.000 Arbeitsplätze gekostet.
Und das obwohl unsere Nachbarländer über das europäische Strom-Verbundnetze uns zeitweise quasi mitschleppen und wir die Preise dort massiv nach oben treiben, wenn eine Dunkelflaute herrscht.
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Verwendung des Geldes
Bei einer Spendenaktion letzten Sommer direkt nach der Aktion waren bereits etwas mehr als 4.000 € zusammengekommen, und bei einer kleineren Sammlung im Januar noch mal ungefähr 500 €. Bisher wurden davon 2.500 € für Anwaltskosten ausgegeben.
Das Geld das hier gesammelt wird, wird in erster Linie für den Rechtsstreit, die erwartbare Strafe, sowie die Schadensersatzforderungen verwendet, falls diese nicht abgewehrt werden können. Die Verfahren können sich noch eine ganze Weile hinziehen.
Wenn am Schluss Geld übrig bleibt - was gut wäre! - dann wird es für effektive Aufklärung zum Thema Atomkraft verwendet.
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Zu Andreas' Hintergrund
Er ist eigentlich studierter Chemiker und hat nach seinem Studium an verschiedenen staatlichen Forschungseinrichtungen gearbeitet. Dort hat er sich über Jahre mit Themen rund um Radioaktivität, Atommüll und nukleare Entsorgung beschäftigt.
Während er am Anfang dachte, an einigen der wichtigsten Probleme der Menschheit zu forschen, wurde ihm im Laufe der Zeit immer klarer, dass diese Themen tatsächlich künstlich politisch aufgeblasen waren. Er fand heraus, dass aus wissenschaftlich-technischer Sicht die allermeisten Probleme bereits gelöst waren, oder in Wirklichkeit gar keine waren, im Gegensatz zur Wahrnehmung der meisten Menschen.
Im Frühjahr 2022 entwickelte sich durch den russischen Angriff auf die Ukraine eine massive Gaskrise in Deutschland. Der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck redete von der Unmöglichkeit eines Weiterbetriebs der deutschen Atomkraftwerke und sein Ministerium ließ Facheinschätzungen zu dem Thema einfach unter den Tisch fallen. Es war der Zeitpunkt für Andreas gekommen politischen Aktivismus zu starten um gegen diesen Unsinn zu kämpfen.
Er verfasste unter anderem einen offenen Brief an den damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz hervor, die deutschen Kernkraftwerke weiter laufen zu lassen. Der Brief (hier der volle Text) wurde von zwei Nobelpreisträgern und einer ganzen Reihe anderer renommierten Naturwissenschaftler unterschrieben, auch dank der Mithilfe der progressiven Umweltorganisation Weplanet, des Vereins Nuklearia sowie anderer, internationaler Pro-Atomkraft-Aktivisten.
Mit seiner Aktion in Grafenrheinfeld wurde Andreas der erste Aktivist, der unter Beweis stellte, dass er bereit war, für seinen Kampf gegen die sinnlose Zerstörung der deutschen Kernkraftwerke und die unbegründete Ausgrenzung der Kernkraft als klimaneutrale Form der Energieerzeugung notfalls auch von der Polizei festgenommen zu werden.
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ENGLISH VERSION
Hi everyone,
this fundraiser was set up to help Andreas with the consequences of his protest against the senseless destruction of the nuclear power plants in Germany.
Andreas gave me the following text:
"
Hello and thank you so much for your interest in my cause!
In September, I have to appear in court in Schweinfurt because of my protest on August 16, 2024, in Grafenrheinfeld—against the destruction of German nuclear power plants!
I need your support so I can get a fair trial and defend myself against the excessive demands being made!
The public prosecutor wants to fine me several thousand euros for trespassing because I climbed onto that power mast!
How is that fair, when German climate activists ("Klimakleber") often get away with little or no penalties?
The owner of the Grafenrheinfeld nuclear power plant, PreussenElektra, is also demanding nearly €12,000 in damages because the demolition was delayed by one and a half hours.
I understand that they want to be compensated for their losses—but why didn’t PreussenElektra demand damages from Greenpeace, when they invaded the grounds of the operating Unterweser nuclear power plant in 2009 with over 20 people and climbed onto the reactor dome?
On top of that, the police are now demanding €10,000 for their operation. They claim they had to call in a special forces helicopter (SEK) because of me—which I never even saw...
How much did the German climate activists that glued themselves to the road have to pay for the police who had to try to remove them from the asphalt? In the end, I came down voluntarily!
And how much did the people who blocked the German nuclear waste transports have to pay? Those actions cost hundreds of millions of euros in police operations alone! And they practically paid nothing for that!
I still believe that the destruction of German nuclear power plants is a huge mistake—and that we can still save some of them! We simply can’t afford this insane German energy transition any longer!
I'm incredibly grateful for any kind of support!
Yours,
Andreas / Atom-Andi
"
Below are some details about last year's protest action, the use of funds, and about Andreas himself.
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The Bild newspaper and other media outlets reported last year on Andreas' climbing protest during the demolition of the cooling towers at the Grafenrheinfeld nuclear power plant.
As a symbolic action against the destruction of German nuclear power, he climbed a power mast next to the cooling towers, which ultimately delayed the demolition by an hour and a half.
Here is the link to the article in Bild.
Germany, as an industrial nation, needs affordable electricity—around the clock. The only proven technology capable of reliably providing this without emitting large amounts of greenhouse gases is nuclear power.
You can see this clearly in France: There, household electricity prices are half of those in Germany, and the CO₂ emissions are just 44g per kWh.
In Germany, after 25 years of energy transition and hundreds of billions of euros in spending, CO₂ emissions are still at 360g per kWh.
Moreover, electricity prices for Germany’s energy-intensive industries have almost quadrupled since 2019, costing 100,000 jobs in 2024 alone.
And that's despite the fact that neighboring countries often have to "carry" Germany through the European power grid—while German demand drives up prices there whenever there's no wind or sun.
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Use of the funds
A fundraising campaign held last summer immediately after the protest raised a bit over €4,000, and a smaller collection in January brought in about €500 more. So far, €2,500 has been spent on legal fees.
The money raised here will primarily go toward legal expenses, expected fines, and damage claims, if these can't be successfully contested. The legal process may still take quite some time.
If, in the end, any money is left over—which would be great—it will be used for effective public outreach on the topic of nuclear energy.
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About Andreas' background
He holds a degree in chemistry and has worked at various public research institutions. For years, he focused on radioactivity, nuclear waste, and nuclear disposal.
At first, he believed he was working on some of the most important problems facing humanity. But over time, he realized that many of these issues were politically inflated. From a scientific and technical perspective, he discovered that most of these problems had already been solved—or never really existed at all, contrary to public perception.
In spring 2022, following Russia’s invasion of Ukraine, a massive gas crisis hit Germany. Then-Minister for Economic Affairs Robert Habeck claimed it was impossible to keep Germany’s nuclear power plants running, and his ministry ignored expert opinions on the matter. That was the moment Andreas decided to become politically active—to fight this madness.
He wrote, among other things, an open letter to then-Chancellor Olaf Scholz, urging him to keep Germany’s nuclear plants running. The letter (here's the full text) was signed by two Nobel Prize winners and a range of other renowned scientists, thanks in part to support from the progressive environmental organization WePlanet, the Nuklearia association, and other international pro-nuclear activists.
Through his protest in Grafenrheinfeld, Andreas became the first activist to demonstrate that he was willing to be arrested by police in order to stand up against the senseless destruction of German nuclear power plants and the baseless exclusion of nuclear energy as a climate-neutral energy source.
Organizer and beneficiary
Andreas Fichtner
Beneficiary





